Neues und Aktionen
des Celler Stammes
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Generationswechsel
im Stamm Jedes
Jahr werden für den Stamm im November die Weichen gestellt. Die gut
besuchte Stammesvollversammlung musste diesmal wieder alle
Leitungsfunktionen und Delegiertenämter neu besetzen. Schon im Vorfeld
hatte es Diskussionen über eine neue Stammesführung gegeben, da Steffi aus
beruflichen Gründen leider nicht mehr zur Verfügung stand und auch Mücke
und André den Jüngeren Platz machen wollten. So konnte die Versammlung
ohne größere Debatte in geheimer Wahl zügig die freigewordenen Posten
besetzen. Mit Johannes Holz als Stammesführer, Christopher Hamp als
Stammeskanzler und Ivonne Kapmeyer als Kassenwartin hat nun seit
langem mal wieder ein kompletter Generationswechsel in der Stammesleitung
stattgefunden. Ein bisschen wehmütig nahm die Versammlung Abschied von
Steffi mit einem kleinen Geschenk, das Johannes als erste „Amtshandlung“
überreichte. Der Stamm wünscht Steffi alles Gute für die Zukunft und
hofft, dass sie den alten Freunden in Celle treu bleibt. Wie
immer bei einer Stammesvollversammlung wollte man natürlich wissen, was
pfadfinderisch im vergangenen Jahr gelaufen ist und welche Pläne für das
neue Jahr bestehen. Hierzu wurde über das Projekt „Spielturm“,
Sippenfahrten, die Tour einiger Rover zum Jamboree nach Schweden und
natürlich die erlebnisreiche Sommerfahrt nach Österreich berichtet. Ein
wenig bedauert wurden die rückläufigen Besucherzahlen des Sommerfestes und
des Weihnachtsbasars. Dieses Themas will man sich im kommenden Jahr ganz
besonders annehmen, aber auch das Fahrtenprogramm wird nicht zu kurz kommen.
Hervorzuheben bleibt, dass sich die erfolgreichen Weihnachtsmärchen der
Sippe Netradeva auch im 38igsten Jahr nach wie vor größter Beliebtheit
erfreuen. Am
Schluss der Versammlung ging es dann doch noch einmal um die „alten Säcke“.
Der Stamm ehrte diejenigen, die bisher am längsten der Celler Pfadfinderei
treu geblieben sind. Eine Urkunde für 10jährige Mitgliedschaft bekam:
Christopher Hamp, 15 Jahre dabei sind: Ivonne Kapmeyer und Tobias Schoor, 20
Jahre aktiv sind: Torsten Bönisch, Verena Kapmeyer und Ulf Pohlmann, für
25 Jahre wurde Florian Klemmstein und für 30 Jahre Markus Liedtke geehrt.
Wolf-Dittrich Schwarze ist 45 Jahre dem Stamm Altai Maral treu. Dann waren
da schließlich noch Koko und Gerd, die beide ihr erstes Halstuch im Jahre
1961 bekommen haben und sich noch heute als Einzelmitglieder dem Stamm
verbunden fühlen. Für ihre 50igjährige Mitgliedschaft gab es neben der
Urkunde ein persönliches Geschenk und einen großen „Jubiläumskuchen“,
der mit der ganzen Versammlung geteilt werden konnte. In der Hoffnung, dass auch in Zukunft solch langjährige Mitgliedschaften im Stamm Altai Maral geehrt werden können, schloss der neue Stammesführer die Stammesvollversammlung 2011. |
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Sommerfahrt der Celler und Braunschweiger Pfadfinder nach Österreich Am
nächsten Tag
stand einer der Höhepunkte auf der Tagesordnung: Mit der Seilbahn führen wir
zunächst auf den „Golm“ von dort hatten wir eine Aussicht, die bis in die
Wolken ging. Der Nebel war so dicht das wir teilweise keine 50 m weit sehen
konnten. Doch das ließ uns nicht davon abhalten trotzdem alle Mann den Gipfel
des Berges zu erklimmen. Oben angekommen ging es nach einer Pause erst zu Fuß,
dann wieder mit der Seilbahn, ein Stück den Berg hinunter. Am Fuße des „Golm“
gibt es einen Waldseil Kletterpark. Diesen besuchten wir. Es machte allen viel
Spaß, auch denen die Höhenangst haben. Viel mehr Fun machte jedoch der
letzte Teil der Talfahrt. Diesen legten wir mit der Sommerrodelbahn teilweise
mit über 40km/h zurück. Am Abend gab es noch einen lustigen Film zu sehen. Der
Mittwoch begann damit, dass wir alle mal ausschlafen konnten. Das war nach den
anstrengenden Tagen auch notwendig. Am Nachmittag gab es dann eine kreative
Werkstatt bei der alle die Möglichkeit hatten sich Frühstücksbretter mit
einem Brennpeter zu beschriften, einen türkischen Halstuchknoten zu binden
oder mit einem Brennbogen versuchen Feuer zu machen. Dies war leider die einzige
Werkstatt, bei der es bei dem Versuch blieb. Der
Freitag war der Tag für Mola, Olli und mich. Wir hatten uns entschlossen eine
Extremwanderung auf den Berg „Drei Türme“ zu machen. Dazu klingelte unser
Wecker heute schon um halb sechs. So konnten wir Pünktlich um 8 Uhr mit der
Wanderung starten. Die drei kahlen Felstürme kamen uns immer näher, doch
unsere Kräfte gingen noch schneller verloren als der Berg näher kam. Doch
Aufgeben gab es für uns nicht. Völlig erschöpft haben wir gegen 14 Uhr die
erste der Drei Spitzen erreicht. Die Aussicht war unbeschreiblich gigantisch.
Doch wir machten uns auf die nächste, die höchste der drei Spitzen zu
erklimmen. Diese liegt auf 2865 m Höhe. Leider mussten wir uns schnell auf
den Rückweg machen, denn der Himmel zog sich zu und in den vergangenen Tagen
hatten wir gelernt, dass sich das Wetter hier von einer Minute auf die Andere
extrem verschlechtern kann. Und wir hatten noch den ganzen Rückweg vor uns.
Aber wir hatten Glück, das gute Wetter hielt sich. Unglücklicherweise kamen
Mola und ich etwas vom „Weg“ ab und landeten plötzlich auf einer steilen
Geröllwand und kamen weder vor noch zurück. Erst nachdem wir etliche Gerölllawinen
ausgelöst hatten und mehrmals beinahe in die Schluchten gestürzt waren,
haben wir den sichern Pfad erreicht. Nach 12 Stunden waren wir endlich wieder
im Tal. Das war für uns drei sicher der abenteuerreichste Tag der Fahrt, wenn
nicht sogar unseres Lebens. Am
Samstag kamen die Braunschweiger von ihrem Hajk wieder. Zur Entspannung für
uns alle gingen wir geschlossen ins Freiband, bevor jeder am Abend von seinen
Erlebnissen des Hajks Bericht erstattete. Diese
und andere Bilder von der Sommerfahrt auch unter: Album
Herzlich
Gut Pfad und Seid Wach |
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Jamboree
2011 in Schweden Hier
hatte uns Mola über Kontakte eine Unterkunft bei Bekannten besorgt. Da es
jedoch mitten in der Nacht war, wollten wir das Ehepaar nicht wecken. Somit
schliefen wir noch etwas im Bus. André und ich machten derweil einen
Spaziergang zum Meer. Dort erhofften wir den Sonnenaufgang zu sehen, doch
der Himmel war zu bewölkt. Gegen 6:00 waren dann auch unsere Gastgeber Herr
und Frau Nilsson auf den Beinen. Nach einem Frühstück mit Kaffee und
schwedischen Spezialitäten bauten wir im Garten unsere Kohte auf. Von
unseren netten Gastgebern bekamen wir das Angebot in den Gästezimmern zu
schlafen. Aufgrund der nicht so optimalen Wetterlage nahmen die Meisten von
uns dies Angebot dankend an. Den
Rest des Vormittags verbrachten wir damit die nähere Umgebung zu erkunden.
Dabei durfte ein Abstecher in der nächst größere Stadt Kristianstad nicht
fehlen. Leider war der Nachmittag so verregnet, dass wir diesen im Haus der
Nilssons bei netten Spielen verbrachten. Für
den Samstag hatten wir die Karten für das Jamboree. Wir machten uns
gleich früh morgens auf zu dem zentralen Parkplatz, von wo aus die Besucher
mit Shuttlebussen zum Lagerplatz gebraucht wurden. Bereits hier war ich
erstaunt von dem enormen Aufwand der hier betrieben worden ist. Doch dies
wurde noch übertroffen als wir auf dem Lagerplatz ankamen. Es wurden
Spielgeräte, ein Fitnessstudio und ein Aussichtsturm aus Stangenholz
erbaut. Der Lagerplatz war in fünf Teile unterteilt. Diese setzten sich aus
den vier Unterlagern, benannt nach den vier Jahreszeiten zusammen und einem
zentralen Platz. Dieser zentrale Platz war überwiegend für die Besucher
bestimmt. Hier befand sich eine Art „Expo“ wo sich alle vertretenden
Nationalitäten in einem Zelt/ Pavillon präsentierten. Des Weiteren gab es
dort neben diversen Futterbuden ein großes Souvenirzelt. Auch wir besuchten
eine der vielen Futterbuden und deckten uns mit Jamboree T-Shirts und ähnlichem
ein. Nach einem Abstecher in eines der Unterlager war der Tag auch schon
wieder vorbei. Den
Abend konnten wir alle zusammen am Grill mit den Nilssons ausklingen lassen.
Am Sonntag machten wir uns früh auf, um den Heimweg anzutreten, denn uns
stand noch eine Lange fahrt bevor und direkt am nächsten Morgen sollte es
zumindest für einige von uns auch schon auf nach Österreich gehen. Somit
geht mal wieder ein sehr schönes Wochenende zu Ende, bei dem wir trotz eher
mäßigem Wetter viel erlebt haben. Christopher |
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„Operation
Entenhausen“ geglückt Der
Celler Pfadfinderstamm nahm am Landespfingstlager des Bundes der
Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) teil. Bereits
am Freitag besuchte die nds. Sozialministerin Aygül Özkan das Pfingstlager
der Pfadfinder und machte dabei einen Rundgang über den Lagerplatz, bei dem
sie einen Einblick in das Leben der Pfadfinder bekam. Sie zeigte sich dabei
beeindruckt, was Pfadfinder alles auf die Beine stellen würden. „Pfadfinder
sind ja richtige Allrounder. Teamgefühl, Miteinander und Integration werden
hier vorbildlich vorgelebt“, so Özkan. Spontan half Aygül Özkan den
aufbauenden Pfadfindern, indem sie selbst eine Kohte, das traditionelle
schwarze Zelt der Pfadfinder, mit aufbaute. 1.000
Pfadfinder mussten vier Tage lang versorgt werden: Vom Müsli am Morgen bis
zum nächtlichen Snack, alles musste vorbereitet sein. Im Mittelpunkt des
Verpflegungskonzeptes stand eine ausgewogene Ernährung mit saisonalen und
regionalen Produkten. Alle
sind schon gespannt auf das nächste Landespfingstlager in vier Jahren. Gut Jagd, Gut Pfad und Seid Wach der Celler Pfadfinderstamm |
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“Herr
Rehl” hat uns verlassen. Wir
hofften, ihn noch lange in unserer Mitte als guten Freund und Förderer des
Stammes haben zu können, doch er wusste, dass es eines nicht allzu fernen
Tages ganz plötzlich zu Ende sein würde. Eine heimtückische Krankheit
bestimmte die letzten Tage von Alfred Jürgen Rehl, aber sie reduzierte
nicht seine Freude am Leben, an seiner Familie und dem Geschehen bei den „Pfadis“. Als
Vater seiner beiden Söhne Hänschen (Hans) und Letter (Klaus) entschloss er
sich schon kurz nachdem die beiden Anfang der siebziger Jahre zu den Wölflingen
kamen, selbst die Sache der Pfadfinder aktiv zu unterstützen. Er erlebte
die Folgen der Auseinandersetzungen zwischen BdP und BDP in Celle dadurch,
dass die Widerstände gegen eine weitere Nutzung des alten Heims am Altenhäger
Kirchweg immer größer wurden und man versuchte, dem Stamm die Basis für
seine Arbeit zu entziehen. Sein Entschluss, sich als Kassenwart des Förderkreises
Pfadfinderheim e.V. wählen zu lassen, war damals für viele Motivation
genug, sich ebenfalls für ein neues Heim des BdP in Celle zu engagieren.
Unermüdlich diskutierte Herr Rehl mit den Gegnern des Projektes, fand Verbündete
und verwaltete die Geldmittel so geschickt, dass schließlich alle
Voraussetzungen für unser heutiges Haus an der Nienburger Straße
geschaffen waren. Viele
Jahre hat er dann die Geschicke des Förderkreises als erster Vorsitzender
gelenkt. So als wäre er sein ganzes Leben selbst Pfadfinder gewesen, hat er
mit großem Verständnis für jugendlichen Freiheitsdrang und
Experimentierfreude nach Außen die Anliegen der Pfadfinder hervorragend
vertreten und nach Innen immer wieder ausgleichend und behutsam die jeweils
nachwachsende Pfadfindergeneration an ihre Verantwortung für das so mühsam
erkämpfte „ Haus der Pfadfinder“ erinnert. Sein
Tod hinterlässt eine tiefe und nicht zu schließende Lücke. Seine vornehme
Autorität, die sich am besten in der bis zum Schluss üblichen Anrede
„Herr Rehl“ ausgedrückt hat, wird uns allen fehlen. Unser Mitgefühl
gilt den Familien von Hänschen und Letter, aber auch die Pfadfinderinnen
und Pfadfinder des Stammes Altai Maral sind traurig, ein großes Vorbild und
einen treuen Freund verloren zu haben. Die Beisetzung findet am 29.April 2011 um 15:00 Uhr in der Friedhofskapelle des Celler Stadtfriedhofs statt. |
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Sommerfahrt des Bezirks Harz – Heide nach Ungarn Nachdem alle Wandergruppen in verschiedenster Form ungarische Gastfreundschaft erfahren haben, kamen sie nach 11 Tagen mehr oder weniger wohlbehalten auf dem Lagerplatz an. Auch wenn der Lagerplatz nicht perfekt war, tat dies dem Lager kein Abbruch. Doch es stand uns ein großes Problem bevor, denn die hiesige Mafia hatte den Plan alles Wasser der Welt in Wackelpudding zu verwandeln. Unser Ziel war es dann, Wladimir Waschbecken, Boris die Klinge und Sergej (Name ist Programm) dingfest zu machen und so ihren Plan zu vereiteln. Auf unserer Jagd nach der Mafia kamen wir auch in Budapest vorbei, wo wir gleichzeitig die schöne Stadt besichtigen konnten. Wegen der großen Gefahr für die Menschheithatten wir viele Idee, um die Pläne der Mafia zu durchkreuzen, zum Beispiel, in ihre Kreise einzuheiraten. Nach diese Lagerhochzeit konnte wohl jeder sagen, dass sie eine der besten Punkte der ganzen Großfahrt darstellte. Den Abschluss des Ganzen bildete das Charity – Konzert mit der 0900er Spendenhotline, um das Projekt der Mafiaverfolgung zu finanzieren. Als diese dann auch auf einmal auftauchte war das FBI bereits vor Ort und nahm die Bösewichte zusammen mit Gerhard Delling und Günther Netzer fest. Mola
& Uschi |
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30.
Tag der Niedersachsen |
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20 Wölflinge
aus Celle auf der Weltverbessererkonferenz Steffi |
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Pfadfinder
auf Weltreise Drei
Pfadfinder der R/R Stufe begaben sich am Dienstag den 30.März 2010 auf
Weltreise. Dort erleben sie eine ganze Menge Spannendes. Wir
starten um 8:47 am Celler Bahnhof um mit dem Zug nach Bremerhaven zu fahren.
Dort befindet sich der Längengrad 8° Ost. Dies ist unsere Route. Von
Bremerhaven geht es in die Schweizer Alpen. Hier besuchen sie die
Stadt Isenthal. Weiter geht es über Sardinien nach Niger in die größte Wüste
der Welt. Zu den hohen Wüstentemperaturen kommt nun noch die hohe
Luftfeuchtigkeit, denn wir sind mittlerweile in Kamerun. Hier bekommen wir
die Möglichkeit eine Wanderung durch die tropischen Regenwälder bei Nacht
zu machen. Dies ist mal eine ganz neue Erfahrung. Nach
den heißen Temperaturen kommt nun die Abkühlung der Antarktis, wo wir die
Forschungsstation Neumayer 3 besichtigen. Jetzt
haben wir den südlichsten Punkt der Erde erreicht und es geht wieder in
Richtung Norden. Ab hier heißt unsere Koordinate nicht mehr 8° Ost,
sondern 172° West. Auf
diesem Längengrad führt unserer Reise in die Stadt Satitoa auf die kleine,
aber traumhafte Insel Samoa. Von dort geht es weiter nach Gambell, einer
kleinen Stadt Alaskas. Auf dieser Koordinate liegt zum größten Teil nur
Wasser. So kommt es, dass wir auf diesem Längengrad nur durch zwei Städte
kommen. So
sind wir auch schon wieder fast am Ende unserer Reise. Wir können es uns
jedoch nicht entgehen lassen einen Abstecher zu der Hallig Langeness zu
machen. Wieder
zurück in Bremerhaven sind wir noch ganz überwältigt von unseren Eindrücken. Da
wir uns (für die, die es noch nicht herausgefunden haben) im Klimahaus
befinden, besichtigen wir nun noch den Abteilungsbereich „Chancen“ zum
Thema Energieeffizienz und CO2 Einsparungen. Hier kann jeder für sich
erfahren wie viel CO2 er wodurch freisetzt und wie man dies einsparen kann.
Zudem kann man seinen eigenen jährlichen CO2-Bedarf ermitteln und dies mit
dem Bundes- und Weltdurchschnitt vergleichen. Voller
neuer Erfahrungen und frohen Mutes unsere schöne Erde zu schonen, machen
wir uns nun auf den Weg zurück nach Celle. |
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Besuch der Weihnachtsmärkte Steffi |
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Steffi |
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Ein etwas anderer Weihnachtsbasar Auch in diesem Jahr sollte wieder in Basar stattfinden. Da wir aber mal etwas Neues ausprobieren wollte, überlegten wir was es noch für Alternativen zur alten „Variante“ gab. Unsere Entscheidung fiel auf eine „aktiven“ Basar, wo wir Kränze binden, Serviettentechnik und Kerzen gießen anboten. Zusätzlich gab es natürlich wieder Glühwein, Bratwurst, Kaffee und Kuchen. Außerdem wurde von der Sippe Animus sowie den RR Skorpions selbstgemachte Marmelade zum Verkauf angeboten. Vor allem der Workshop Kränze binden fand großen Andrang, sodass nach zwei Stunden unser Material verbraucht war. Die gebundenen Kränze konnten zusätzlich noch gegen einen kleinen Aufpreis geschmückt werden, was auch passend zum ersten Advent war. Bei der Serviettentechnik wurden Tontöpfe und Dachziegeln mit weihnachtlichen Motiven beklebt und verziert. Unser Fazit von diesem anderen Weihnachtsbasar war positiv, da die Besucher unser Angebot gut annahmen. Auch hatten wieder einige Ehemaligen den Weg zum Celler Heim gefunden. An dem Feuerkorb wurden bei wohliger Wärme bis in den Abend hinein interessante Gespräche geführt. Gut Jagd & Gut Pfad, Steffi
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Stammesvollversammlung 2009 Der Stamm Altai Maral Celle traf sich im November zur alljährlichen Vollversammlung im Heim, um die Weichen für das nächste Jahr zu stellen. Bei seiner Begrüßung stellte der Stammesführer Thorsten Weitze mit Freude fest, dass in diesem Jahr außergewöhnlich viele Mitglieder der Einladung gefolgt waren. Neben vielen Berichten über Aktionen des vergangenen Jahres und einem Ausblick auf 2010 wurde in diesem Jahr turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt. Der neue Vorstand (von links): Markus Liedtke als Kassenwart, Stefanie Schmidt als Stammesführerin, und Andre Kohnert als Stammeskanzler. Ulf Pohlmann berichtete von dem Plan für Einzelmitglieder und Ehemalige in Zukunft wieder eine Heimat im Stamm etablieren zu wollen. Über Einzelheiten soll auf einem ersten Treffen der Interessierten beraten werden. Wer sich hier angesprochen fühlt, der melde sich bitte beim Stamm. Lisa Kluske für 10 jährige Mitgliedschaft, Hannelore Klemmstein für 30 jährige Mitgliedschaft und in Abwesenheit Jens Oelkers für 35 jährige Mitgliedschaft. Koko |
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Gut Jagd Steffi |
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Celler
Pfadfinder engagieren sich für den Naturschutz Die Wölflinge unternahmen auf einem ihrer Heimabende etwas in Sachen Naturschutz. Im Heim an der Nienburger Straße bohrten, nagelten und schraubten die Jungen und Mädchen im Alter zwischen 6 und 11 Jahren mit ihren beiden Gruppenleiterinnen Nistkästen zusammen. Angeleitet wurden sie dabei von Mitgliedern des Hegeringes Sülze. Das Holz für die Nistkästen wurde von deren Mitglied Herrn Luhmann kostenlos zur Verfügung gestellt. Gemäß eines der Pfadfinderversprechen "Ich will die Natur kennenlernen und helfen sie zu erhalten" ist dieses aber keine einmalige Aktion gewesen. So wurde mit dem Hegering ein Termin zu einem späteren Zeitpunkt für einen naturkundlichen Waldrundgang vereinbart. Auch übernimmt die Pfadfindergruppe für "Ihre" Brutkästen die Patenschaft und wird sie jährlich reinigen und instandsetzen. Gut Pfad Koko
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Gut
Pfad Steffi
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Meute
Panthera entdeckt den Deister Die
Meute verbrachte 3 Tage in Wennigsen im Deister. Dort stand uns die Finnhütte
zur Verfügung. Wir reisten mit Autos an und starteten mit einer Wanderung
von Bahnhof zum Naturschwimmbad. Unterwegs mussten die Rudel Aufgaben lösen
und Bilderrätsel finden. Dort angekommen, testeten wir das Wasser, aber es
war sehr kalt! Die Kinder nahmen ein kurzes Bad und spielten auf der
Badeinsel. Danach gab es eine heiße Dusche. Als dann ein kleiner
Gewitterschau aufzog, machten wir erstmal Mittag. Anschließend wurden noch
die Spielgeräte ausgenutzt. Am Nachmittag machten wir uns dann auf zu
unserer Unterkunft. Nachdem die Zimmer bezogen waren, wurde die Gegend
erkundet. Nach dem Abendessen wanderten wir in den Deister zu Wasserrädern.
Unterwegs mussten Pflanzen erraten werden, um noch mehr Rudelpunkte
zusammeln. Jedes Wasserrad stellte ein Handwerk oder ein Märchen da. Pro
erratendes Wasserrad gab es auch noch eine Rudelpunkt und die Frösche, Küken
und Eichhörnchen lieferten sich ein Kopf an Kopf rennen. Auf dem Rückweg
wurde es dann auc h schon langsam dunkel. Nach der Ankunft in der Hütte
wurden auch gleich die Schlafsachen angezogen. Am nächsten Morgen machten
wir uns auf zum Wisentgehege nach Springe. Dort verbrachten wir den Tag mit
Tierbeobachtungen, einer Ralley und natürlich auf dem Spielplatz. Zum
Schluss besuchten wir noch eine Vogelflugshow, wo die Greifvögel uns
ziemlich dicht über den Köpfen hinweg sausten. Da sich das Wetter dann
auch zuzog, machten wir uns dann auf den Rückweg. Kaum an der Finnhütte
angekommen, goss es in Strömen. Durch den Regen musste unser Abendprogramm
(Stockbrot und Marsmellows) leider ausfallen, aber wir hatten ja auch noch
Toms Geburtstag zu feiern. So ging der Abend auch schnell mit Spielen rum.
Nach dem Frühstück am nächsten Morgen hieß es auch schon wieder Taschen
packen und sauber machen! Nach der Hausabnahme machten wir uns auf in
Richtung Celle, wo uns die Eltern am Mittag am Heim erwarteten. Somit
endetet auch schon wieder unsere Meutenfahrt. Gut Jagd Hilke & Steffi |
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Pfingstlager
2009 Dieses Jahr ging unsere Pfingstfahrt nach Gifhorn. Dort lebten wir ein langes Wochenende lang wie Ritter auf Turnieren und Burgfesten. Unsere Anreise fand mit dem Zug vom Celler Bahnhof aus statt. Die Kobras fuhren bis Leiferde und wanderten den Rest an. Die Gruppen Animus und Skorpiens bildeten eine Hajkgruppe und wanderten von Gifhorn Süd an. Dort stieg auch die Meute aus, die schon Freitagabend auf dem Lagerplatz ankam. Nach dem Zeltaufbau gab es dann Abendbrot und bald war auch schon Nachtruhe. Samstagmittag kamen dann auch die beiden anderen Hajkgruppen an. Am Nachmittag startete dann auch das Programm. Es gab einen Mittelaltermarkt auf dem Schmuck, Schwerter und Halstuchknoten gebastelt, Kerzen gegossen und Fackeln erstellten wurden. Am Abend folgte ein Jurtenabend mit Gesang und Spielen. Außerdem stellten die Hajkgruppen ihre erledigten Aufgaben vor. Der Sonntag stand dann im Zeichen des Ritterturniers. Es gab Schwertkämpfe, Wagenrennen und Spinnennetze zu bestehen bzw überwinden. Pro erfolgreiche Aufgabe gab es einen Silbertaler. Am Abend wurden die besten Ritter auf dem Mittelalterfest gekürt und es wurde mit Liedern und Tschai noch gefeiert. Am
Montag wurden dann wieder die Zelte eingepackt und es hieß wieder Abfahrt
Richtung Celle. Die Eltern kamen gegen Mittag und holten uns ab. So endete
wieder ein Pfingstlager bei dem es auch das Wetter mit uns gut meinte. Gut
Jagd & Gut Pfad, Steffi |
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Besuch
bei BP |
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Elternlager
28./29. März 200 Gut Jagd und Gut Pfad Steffi |
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Faschingsparty
der Meute & Arbeitseinsatz 06./07.03.2009 Vielen Dank an alle Helfer! Gut Jagd und Gut Pfad Steffi |
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Der Brocken Am 21.02.2009 wanderte ein Teil der Rover den Brocken hoch. Wir trafen uns mit dem Rest in Eicklingen. Bei unsere Abfahrt regnete es, aber nach 1 ½ Std. Fahrt, kamen wir im dichten Nebel in Torfhaus an. Unser Ziel – der Gipfel - vor Augen, liefen wir los. Durch den Schnee es ging erst nur sehr schwer, aber nach einiger Zeit hatte man sich daran gewönnt. Die Landschaft faszinierte uns durch die Schneemassen, wobei man dachte, dass die ist nicht echt waren - aber es war so. Unsere erste Pause machten wir kurz vor dem alten Grenzweg. Von dort war es nicht mehr weit bis zum Gipfel - nur noch ca. 3,7 km. Wir haben uns dann entschlossen auf den Schienen weiter zulaufen, da man dort noch gut gehen konnte. Der eigentlichen Weg bestand aus Tiefschnee, wo man mehr eingesackte als voran kam. Oben angekommen, lag bis zu 1,80 m Schnee! Wir suchten uns ein Platz zum Aufwärmen und Essen. Nachdem wir uns gestärkt hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Nach zwei Stunden Abstieg kamen wir in Torfhaus kaputt aber zufrieden an. Am Abend trafen wir uns noch beim Pizza House zum Essen und ließen den Tag ausklingen. Gut
Pfad
André
Kohne |
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Meute
hilft Kindersoldaten Wir haben auf der Internetseite von „Plan Deutschland“ eine interessante Aktion von "Terre des Hommes" gesehen und haben gedacht: „Da machen wir mit!“ Es geht um das Thema Kindersoldaten, denn am 12. Februar ist wieder der Internationale Kindersoldaten-Gedenktag. Am 12.02.2002 wurde von den Vereinten Nationen ein Zusatzprotokoll der UN-Kinderrechtskonvention erlassen, das den Missbrauch von Kindern als Soldaten verbietet. Auch dieses Jahr wird wieder die Aktion „Red Hand“ gestartet. Das Ziel ist es 1 Million rote Hände am 12. Februar an die UN-Politiker in New York zu übergeben. Wir beteiligen uns mit unseren 19 roten Händen an dieser Aktion und helfen mit, dass dieses Verbot auch durchgesetzt wird. Die Wölflinge haben durch diese Aktion auch von Kindern erfahren, denen es nicht so gut geht und die trotz ihres Alters gezwungen werden Soldaten zu sein. Spontan waren sie sofort mit dabei, um den Kindersoldaten zu helfen. |
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Ausstellung
im neuen
Rathaus Zum Abschluss des Jubiläumsjahres (60
Jahre
Pfadfinder in Celle) zeigte eine Bilder-Ausstellung die kontinuierliche Arbeit
der Pfadfinder des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. von 1948 bis
heute im Foyer des neuen Rathauses in Celle. Viele Bürger, aber auch die Eltern unseres Stammes hatten so Gelegenheit sich die Ausstellung anzusehen. |
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Weihnachtsmarkt
in Hambühren |
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Herbst |
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60 Jahre Pfadfinder in Celle VIP im Celler Heim
Herzlich willkommen hieß es gestern für geladene Gäste im Celler Pfadfinderheim in der Nienburger Straße. Als letzte Aktion zum 60. Geburtstag der Celler Pfadfinder vom BdP waren viele Persönlichkeiten aus Rat und Verwaltung, und all die Personen erschienen, die uns über die lange Zeit mit Rat und Tat zur Seite standen. Viele hatten uns auch bei Aktionen hilfreich begleitet. Auch die Celler Presse war anwesend. Ein Vertreter der DPSG war ebenso eingeladen. Nach einem Sektempfang überbrachte der 1. Bürgermeister Dr. Udo Hörstmann die Glückwünsche von Rat und Verwaltung. In seiner Rede betonte er, dass man sich auf die Pfadfinder vor Ort immer hätte verlassen können und wie wichtig Jugendarbeit in der heutigen Zeit sei. Dafür dankte er dem Stamm ausdrücklich. Als ein auch für ihn wichtiges Zitat nannte er zu Abschluss: "Jeden Tag eine gute Tat vollbringen" und wünschte, dass es immer gelingen möge. Es folgten Grußworte der Ortsbürgermeisterin unseres Stadtteils Eva Lietzmann, die daran erinnerte selbst einmal Mitglied des Stammes Altai-Maral gewesen zu sein. Bernd Nitsche in seiner Funktion als ehemaliger Stadtjugendpfleger lobte den Stamm so sehr, dass es den anwesenden Pfadfindern schon beinahe peinlich war. Gerne erinnerte er sich an die lange Zeit der guten Zusammenarbeit mit dem Celler Stamm zurück. Begonnen habe er die Zeit als Offizieller, am Ende war man verbunden in aufrichtiger Freundschaft. Als Geschenk hatte Bernd ein Plakat vom Benefiz-Fußballspiel zu Gunsten des Stammes mitgebracht. Dieses Spiel fand 1997 statt, nachdem das Heim einem Brandanschlag zu Opfer gefallen war. Das Plakat enthielt die Unterschriften aller damals spielenden All-Stars unter Leitung von Uwe Seeler. Auch einen Betrag aus seiner Privatschatulle, wie auch einige andere Gäste, hatte er für den Stamm dabei. Für die musikalische Untermalung der Veranstaltung hatten wir den Gitarrenpädagogen Thomas Werkmeister gewinnen können. Die Festrede hielt im Anschluss der ehemalige Stammesführer und 2. Vorsitzende des Förderkreises Hans-Dieter Klemmstein, vielen besser bekannt unter seinem Pfadfindernamen Koko, der den Bogen von 1948 bis heute spannte. Hier einige Auszüge: Schon 1947 nahmen 2 Celler Pfadfinder als Gäste am Weltpfadindertreffen nahe Paris teil. 1948 durften dann auf Veranlassung und mit Hilfe der West-Alliierten die deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (katholisch), Christliche Pfadfinderschaft (evangelisch) und der Bund Deutscher Pfadfinder (nicht konfessionell) gegründet werden. 1950 werden diese 3 Bünde als Ring deutscher Pfadfinderverbände sowohl im Weltbund der Mädchen wie in den der Jungen aufgenommen. Damit
ist der Ring deutscher Pfadfinderverbände bis heute der einzige,
international anerkannte Pfadfinderverband Deutschlands, mit z.Z. über
123.000 Mitgliedern, davon ca. 30.000 im Bund der Pfadfinderinnen und
Pfadfinder. Weltweit sind über 38 Millionen Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Weltbund organisiert und damit der größte Jugendverband weltweit. ...
Am 1. Juni 1948 wird der Celler Stamm aus einer Schulklasse der Altstädter
Schule auf der Herrenwiese gegründet, und schon im Juli findet eine
Sommerfahrt nach Osterloh statt. ... Viele Dinge, die in der heutigen Zeit nicht mehr machbar sind ohne einen Polizeieinsatz zu provozieren, waren damals das Highlight so manchen Lagers: Ich erinnere mich noch gerne an ein Nachtgeländespiel im damaligen Zonenrandgebiet in Klein Gusborn nahe Lüchow. Die Aufgabe der Gruppen bestand unter anderem darin, über offenem Feuer eine Suppe zuzubereiten. Eine Gruppe erledigte ihre Aufgabe mitten auf einer Verkehrsinsel. In diese Zeit fiel auch die Gründung der Theatergruppe der Celler Pfadfinder, die bis heute in der Vorweihnachtszeit Märchen für Kinder im Celler Stadtgebiet, aber auch im Landkreis zur Aufführung bringt. Über 30 „Spielzeiten sind so zustande gekommen“. ... Die Arbeit der Pfadfinder hat sich im Großen und Ganzen seit damals wenig verändert. Moderner sind wir geworden. Und das ist gut so, denn Stillstand und verharren auf Erreichtem würde die Stamme bald sterben lassen. Auch die Pfadfinder müssen sich dem veränderten Zeitgeist anpassen. ... So ist die ganze Arbeit geprägt von dem Leitspruch des Gründers der Pfadfinder „Lord Baden Powell“ Learning by doing“. Schlaumeiervorträge helfen den Pfadfindern nicht weiter. Das lernen in der Gruppe durch tun und soziale Kompetenz erlernen durch den Umgang mit anderen, das ist das was wirklich zählt. Im letzten Jahr, dem hunderten Geburtstag der Pfadfinder, hat er sich sicherlich daran zurückerinnert und mit 200 Pfadfindern aus verschiedenen Ländern ein Zeltlager im Garten von Schloss Bellevue veranstaltet. Auch 3 Pfadfinder aus Celle waren mit dabei. ... Mir passiert es oft, dass ich Pfadfinder von früher treffe, nicht nur aus dem eigenen Verband, oder solche, wo sich erst im Gespräch die gemeinsame Pfadfinderzeit herausstellt. Was ich aber jedes Mal feststelle, Pfadfinder denken über viele Dinge anders, sind einfach gelassenen und lassen auch Meinungen anderer zu. ... Gerne engagieren sich die Celler Pfadfinder für andere. Ich denke z.B. an die Bundesaktionen: Wasser für Obervolta, Ököpfad, Pakete für Polen, Pakete für Flüchltlingskinder in Kenia und das Miljul-Projekt, in dem der Celler Stamm über 3500 DM an Unicef für eine Dorferneuerung in Nepal übergeben konnte. ... Wir bemühen uns, soziale Kompetenz zu vermitteln und die Kinder an ihre Grenzen zu führen ohne sie zu überfordern. Man kann erst wissen zu was man selber fähig ist, wenn man es probiert hat. Auf mancher Aufnahmefeier habe ich den Kindern gesagt, dass es auf der ganzen Welt niemanden gibt, der nichts kann und habe sie gebeten sich von keinem etwas anderes einreden zu lassen. Das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen muss unbedingt gestärkt werden und nicht wie es heute zu oft passiert wissentlich oder unwissentlich zerstört werden. Wie oft hören wir den Satz: Das kannst Du sowieso nicht; lass es. Zum Abschluss möchte ich Ihnen und Euch den wohl bekanntesten Leitspruch Baden Powells mit auf den Weg geben: „Ein jeder sollte versuchen die Welt ein wenig besser zu verlassen, als er sie vorgefunden hat“. Es folgte durch den 1. Vorsitzenden des Förderkreises Pfadfinderheim Thomas Großmann die Vorstellung dieses so wichtigen Zusammenschlusses von Eltern, Ehemaligen und Freunden. Er nannte einige Projekte und Aufgaben, die ohne die finanzielle Unterstützung des Förderkreises nicht möglich gewesen wären. Ebenso führte er aber auch steigenden Energiekosten an, die zu einem immer größer werdenden Problem würden. Thomas hob dankbar die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Stamm hervor. Durch die Redebeiträge führte unser Stammesführer Thorsten Weitze, der die Gäste im Anschluss zu einem Büfett bat und die vorbereite Ausstellung "60 Jahre Pfadfinder in Celle", die demnächst auch im Neuen Rathaus in Celle zu sehen ist, eröffnete. Auch lud er zu einer Besichtigung des Celler Pfadfinderheimes ein. Die Pfadfinder waren hoch erfreut darüber, dass die Gäste noch geraume Zeit auf dem Gelände blieben und sich Gelegenheit für interessante Gespräche bot. |
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Abschlussradtour
der Meute Kurz vor unserer Sommerfahrt unternahm die Meute zusammen mit den Eltern und Geschwistern eine Radtour ins „Blaue“. Nachdem alle am Pfadiheim eingetroffen waren, radelten gemütlich los. Die 10 km lange Strecke führte uns zum Grillplatz in Wolthausen. Auf der Hälfte der Strecke machten wir eine kurze Pause. Gegen 12 Uhr erreichten wir den Grillplatz und Flo wartete schon auf uns. Er hatte nämlich unsere Grillsachen dort hingefahren. Thorsten kümmerte sich um das Grillen, während wir anderen Spiele zusammen machten. Bald gab es dann auch endlich Würstchen, Fleisch und selbstgemachten Nudelsalat. Nachdem auch der Letzte satt war, machten wir uns langsam auf den Rückweg. Gegen 15 Uhr waren wir dann auch wieder in Celle. Steffi |
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Stressiger Samstag Fest
des Kindergartens Hambühren & „Stühlebauer“ auf dem Posaunenfest
im Fran Danach ging es nach Hambühren, weil wir dort am Kindergartenfest teilnahmen. Nach dem schnellen Aufbau unserer Kothe kamen auch schon die ersten Besucher. Ben und Jojo grillten Fleisch und Wurst, während Jacky und Lisa sich um unser altbekanntes Stockbrot kümmerten. Auch die Hüpfburg wurde professionell von Eike und Andre betreut. Getränke bekamen die Besucher am Stand von Verena und mir. Das sonnige Wetter lockte auch zahlreiche Besucher an. Zum Schluss erhielten wir auch eine kleine Spende als Dankeschön. Nach dem Abbau ging es wieder zurück in die Stadt, um am späten Abend die Stühle wieder abzubauen. Nachdem das Konzert schon früher als erwartet zu Ende war, gingen auch wir um 19 Uhr kaputt nach Hause. Zwar haben die Aktionen viel Spaß gemacht, allerdings werden wir in Zukunft nur noch eine Aktion pro Tag durchführen. Steffi |
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Erster
Celler Bürger Brunch Da wir auf Grund unseres 60 jährigen Jubiläums uns auch den Celler Bürger präsentieren wollten, unterstützten wir die Organisatoren des Bürger Brunch durch Kinderbetreuung. Bei uns wurden die Kinder geschminkt und konnten ihr Drehvermögen beim Glücksrad testen. Außerdem hatten wir eine Kothe zur Ansicht aufgebaut. Unser Stand war so gut besucht, dass die ersten drei Stunden nicht an eine Pause zu denken war. Das begehrteste Schminkgesicht war an diesem Tage der Schmetterling! Der Bürger Brunch wurde mit über 2000 Menschen auch gut angenommen, so dass wir von den Organisatoren schon die Einladung zur Kinderbetreuung des nächsten Bürger Brunch in zwei Jahren bekommen haben. Auch
wir hatten viel Spaß und haben uns von den Regentropfen nicht abschrecken
lassen. Gut
Pfad, Steffi |
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Bezirkspfingstlager
in Pöhlde 2008 Wir haben Pfingsten zusammen mit unserem Bezirk verbracht. Das Lager fand in Pöhlde bei Herzberg statt und über 200 Leute nahmen daran teil. Die Spielgeschichte war frei nach dem Motto „Lost“ und „Robinson Cruzo“. Wir waren auf einer einsamen Insel mit dem Flugzeug abgestürzt und mussten uns auf der Insel zu Recht finden. Es gab AG’s und einen Wolfslauf für die Wölflinge und die Pfadis konnten bei einem Planspiel ihr Können zeigen. Samstagabend zeigten dann die Stämme und Kochgruppen ihr Talent beim Singewettstreit. Sonntag wurde dann der neue Bürgermeister ausfindig gemacht. Da die Lagerolympiade manipuliert wurde, musste der Bürgermeister in einem Geländespiel neu ermittelt werden. Zwischendurch konnten wir uns dann am angrenzenden Fluss Oder abkühlen. Am Abend gab es dann zu Ehren der neuen Bürgermeisterin ein tolles Fest mit Turnvorführungen und Feuerspukern. Montag kamen dann Schiffe, die unser Signalfeuer gesehen hatten und uns wieder von der Insel mitnahmen. So endete ein tolles und sehr sonniges Bezirkspfingstlager.
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SfT
& KfG Immenhausen 2008 Also
beschlossen wir (Johannes, Tassilo, Daniel) diese Kurse zu besuchen.
Wir setzten uns in den Zug, um uns mittags mit allen anderen Teilnehmern aus
Niedersachsen in Hann. Münden zu treffen. Dort wurden wir in einzelne
Sippen (Sft) und Runden (KfG) eingeteilt. Der Sft (Tassilo) musste über
Nacht anwandern, während der KfG (Daniel, Johannes) mit dem Zug nach
Immenhausen Fahren durfte. Am
Platz angekommen begannen wir mit dem Aufbau der Zelte. Abends gab es dann
einen Kursabend, der in die Spielgeschichte einführte. Diese war folgende: Eurotours-
Von Moskau nach Malaga Es
sollte eine Busreise quer durch Europa stattfinden, weil alle Reisenden aus
verschiedenen Gründen nach Spanien wollten: Ana & Bolika (zwei Weißrussische
Sportlerinnen, die einen Wettkampf haben), Dave (wollte einen Spanischkurs
machen), der Professor (hat in Spanien eine Vorlesung), Karl-Heinz &
Gundula (wollen ihre goldenen Hochzeit feiern), sowie Josè (hatte in
Russland Urlaub gemacht). Begleitet wurde die Reisegruppe von Reiseleiterin
Rita, ihrer Tochter Cindy, sowie Busfahrer Gerd. Während
dieser Reise kam es zu einigen Schwierigkeiten, die dann in Form von
Aufgaben und Spielen von den Teilnehmern zu lösen waren. Der KfG musste
diese Spiele planen und durchführen, während der Sft sie lösen musste.
Dabei mussten die Teilnehmer z. B. durch einen Postenlauf ein Visum für Josè
besorgen. Eine andere Aufgabe war, dass der Bus einen platten Reifen hatte.
Der SFT musste aus Materialien, die sie von dem KFG durch das Lösen von
Spielen bekamen einen Reifen bauen. Daraus folgten lustige Konstruktionen! Natürlich
bestanden die Inhalte der Kurse nicht nur aus Spielen. Der Sft lernte hauptsächlich
wie man eine Sippenstunde richtig plant und durchführt, was jeder
Teilnehmer einmal tun musste. Außerdem wurde den Teilnehmern erzählt
welche rechtlichen Sachen hierbei zu beachten sind. Der
KfG lernte vor allem, wie man ein Lager organisiert und Programm dafür
plant. Als wir dann in Spanien angekommen waren, begann es heftig zu schneien und der Platz stand unter Wasser. Und auch sonst war das Wetter nicht ganz so klasse!! Um genau zu sein: Es war scheiße!! Während des Kurses hatten wir alles an Wetter, was man sich vorstellen kann: Sonne und leichte Plusgerade zu beginn, über Platzregen, Wind, Hagel, Schneesturm, Gewitter, und zweistellige Minusgerade. Nicht gerade das, was man sich unter schönem Wetter vorstellt. Dennoch würden wir dieses Erlebnis auf jeden Fall noch mal mitmachen, denn es war total lustig und spannend. Gut Pfad Johannes |
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Anfang
April haben wir unser erstes Arbeitswochenende in diesem Jahr veranstaltet.
Besonders erfreulich war, dass auch viele Eltern daran teilgenommen haben
und so die Aufgaben schnell verteilt waren. Manche haben sich am Laub zu
schaffen gemacht (auch Dank der Unterstützung durch den Laubpuster), andere
haben die neuen Sitzgarniture aufgebaut und befestigt. Außerdem wurde die
Aussenwand unseres Heimes neu verputzt, um die Feuchtigkeit im Mauerwerk
zubekämpfen. Andre hat sich um die Außen-Waschanlage gekümmert und neue
Kantensteine verlegt. Im Heim wurde der Flur und der Waschraum gestrichen.
Am Wochenende davor hatten wir auch schon die Küche renoviert, sodass unser
Heim jetzt pünktlich zum Jubiläum wieder glänzt. VIELEN
DANK noch mal an alle Helfer dieses Einsatzes! Gut
Pfad Steffi |
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Die
Kugel und Ich, die Rover beim Bohlen Heute am 03.03.2008 sind wir Rover Bowling spielen gewesen. Wir haben uns um 18:00Uhr vor der Bowlingbahn in Celle getroffen, als wir dann alle da waren, ging es endlich los. Wir holten unser Schuhe ab und dann gingen wir an die Bahn und wir suchten uns auch noch die Kugel aus. Als wir das gemacht haben, da ging es los es war ein lustiges spiel. Als wir dann mit dem spiel fertig waren hatte einer von uns mit 107Punkten gewonnen. In der zweiten runde waren wir nicht mehr so gut als wie in der ersten Runde, es hatte uns Allen Spaß gemacht und wir wollten es wohl noch mal machen. Gut
Pfad |
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Dieses
Jahr stand wieder unsere Pyjama-Party an. Da aber so schönes Wetter
herrschte, gingen wir erstmal raus und nutzten die Sonne aus. Klar, dass
sich alle dafür umzogen! Nachdem es langsam dunkel wurde, gingen wir rein
und jeder zog seinen Schlafanzug an. Es gab eine große Auswahl von
Karrierten über Spiderman bis Frottee-Schlafanzügen. Jeder präsentierte
seinen hübschesten. Anschließend stürzten wir uns auf das Buffett, um
danach fit zu sein für die Spiele. Es gab Gewinner in vielen Spielen wie
Stopptanz, Ballontanz und und und. Am späten Abend ging es dann rein in die
Schlafsäcke und zum Einschlafen lief der Film „Ratatouille“. Um
7.30 Uhr war die Nachtruhe vorbei. Nach einem ausgiebigen Frühstück
nutzten wir wieder das schöne Wetter und spielten bis zum Abholen durch die
Eltern draußen. Somit endete eine gelungene Pyjama-Party wieder einmal und
wir freuen uns schon auf die Faschingsparty im nächsten Jahr. Gut
Jagd Steffi
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Zum Brocken und zurück - Ranger Rover on Tour bei Eis & Schnee - Als wir auf der Spitze ankamen, der Aufstieg dauerte zweieinhalb Stunden, wehte uns eine steife Briese um die Ohren. Wir hatten Schwierigkeiten uns auf den Beinen zu halten. Mittag war angesagt. Als Stärkung genehmigten wir uns eine Portion Pommes (rot, weiß gab’s nicht). Danach noch ein kleiner Spaziergang um den Brocken auf dem Brocken, also dem höchsten Stein auf dem Brocken (1142m). Anschließend war es aber auch schon wieder Zeit für den Abstieg, denn im Dunklen wollten wir nicht auf dem Eis nach unten rutschen. Nach zwei Stunden waren wir wieder unten, es fing an zu regnen und der Brocken war wieder weg - Glück gehabt mit dem Wetter. Wir machten uns auf den Rückweg nach Celle. |
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des Gewerbevereins Hambühren Der Gewerbeverein veranstaltete dieses Jahr eine Weihnachtsfeier der besonderen Art. Bei Glühwein und Bratwurst wurde ein Feuer angezündet, dass die Besucher wärmen sollte. Auch unsere Feuerkünste wurden wieder eingebracht. Wir veranstalteten unser bekanntes Stockbrot, dass bei den Jüngeren sehr gut ankam. Außerdem durften die Kinder sich beim Glücksrad über die gesponserten Gewinne des Gewerbevereins erfreuen. Der Roverrunde hat diese Öffentlichkeitsveranstaltung viel Spaß gemacht, da alles sehr gut organisiert war. Gut
Pfad Steffi
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Die
Rover können die Nordsee sehen Die
Nordsee? Von Celle aus? Mit dem Fernglas oder wie? Glaubt hier nicht? Natürlich geht das, wenn man sich auf dem Turm der Stadtkirche befindet. Von dort aus hatten auch die Ranger & Rover den Ausblick genossen. Und siehe da, man kann sie sehen. Zwar handelt es sich dabei nicht um das Meer, sondern um den Fischverkauf, aber man kann sie sehen. Gut Pfad Jan |
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Besuch
aus Norwegen Vom 15.-17.11.07 haben Leiv, Mireille und Leiv’s Freund Rolf Celle einen Besuch abgestattet. Sie haben im Hotel „Zur Herberge“ übernachtet. Am Donnerstag guckten sie sich das Heim an, wo gerade die Proben zu unserem diesjährigen Theaterstück „König Drosselbart“ liefen. Abends gingen Thorsten und ich noch mit ihnen essen und sprachen viel über unsere aufregende Norwegenfahrt im Sommer. Freitag besuchten sie alte Freunde in Wolfsburg und am Abend machten wir noch einen Spaziergang durch die Altstadt. Am nächsten Morgen fuhren die Drei dann nach Hannover zur Agrarmesse. Von dort aus ging es direkt nach Dänemark, wo sie am Sonntagmorgen die Fähre zurück nach Norwegen nahmen. Alle, die Leiv leider nicht selbst treffen konnten, sollen wir viele Grüße bestellen und Leiv freut sich schon auf unseren nächsten Besuch. Gut Jagd + Gut Pfad Steffi |
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Stammesvollversammlung 2007 Der Stamm Altai Maral Celle traf sich im November zur alljährlichen Vollversammlung im Heim, um die Weichen für das nächste Jahr zu stellen, Außerdem wurde in diesem Jahr turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt. Der neue Vorstand (von links): Stefanie Schmidt als Stammeskanzler(in), Thorsten Weitze als Stammesführer und Ulrich Serger als Kassenwart. Maike Scholz und Maria Liedtke für 10 jährige Mitgliedschaft, Eike Bredlau, Patrick Kapmeyer und Thorsten Weitze für 15 jährige Mitgliedschaft und Hans-Joachim Rehl und Klaus-Bernhard Rehl für 35 jährige Mitgliedschaft. Eure
Steffi |
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Norwegen
2007
Diese
Fahrt werden wir wohl so schnell nicht vergessen. Schon vorher gab es
Probleme, die uns zu schnellem handeln zwangen. Durch persönliche Probleme
von Raggy konnte unser Treffen mit unserer Partnergruppe aus Tofte nicht
stattfinden. Deshalb mussten wir uns schnell um einen Lagerplatz kümmern.
Durch die guten Kontakte von Gerd lernten wir Leiv kennen. Leiv besitzt
einen Bauernhof 80 km südlich von Oslo und bot uns an das Lager dort zu
veranstalten. Wir nahmen dieses Angebot dankend an. Als wir von Bord waren, marschierten wir zur Bushaltestelle, von wo aus wir nach Svinevoll fahren mussten. Während der Wartezeit auf den Bus, spielte uns ein norwegischer Dudelsackspieler ein paar Lieder. Am Nachmittag kamen wir endlich auf unserem Lagerplatz in Vale an und es fing an zu regnen. Das hielt uns aber nicht vom Aufbau ab. Nach dem Abendbrot gab es dann die Lagereröffnung. Dort wurde die neue Mädchensippe, geleitet durch Jacqueline und Lisa, vorgestellt. 5 Mädels aus der Meute wechselten in die Sippenstufe. Am nächsten Morgen gab es schon die ersten nassen Sachen zu beklagen, da es nachts ziemlich doll geregnet hatte. Als Tagesprogramm waren dann Lagerbauten und Knotenkunde geplant. Zwischendurch durfte dann unser „Gas-/Wasserinstallateur“ Thorsten die nächste Toilette freimachen, da Nele (mal wieder) zuviel Toilettenpapier nahm. Am Abend konnten wir dann auf unserem Küchentisch das Essen zubereiten und am Gruppentisch gemeinsam essen. Alle hatten sich große Mühe gegeben und die Lagerbauten fast fertig gestellt. Nachdem unsere Klamotten nach den ersten Tagen schon ziemlich dreckig waren, legten wir am Dienstag einen gemeinsamen Waschtag ein. Am Nachmittag gab es eine Olympiade in den Sportarten Fußball und Volleyball. Am Abend bekamen wir dann Besuch von den norwegischen Pfadfindern, die es in dieser Region gab. Wir grillten und spielten zusammen einige Spiele. Am Mittwoch wollten wir mal die Gegend erkunden und jede Gruppe machte eine Wanderung. Wir machten unserem Namen alle Ehre und fanden die Pfade – leider aber nicht die richtigen! Flo durfte durch die Gegend fahren und uns von überall einsammeln, da sich jede Gruppe verlaufen hatte. Abends gingen wir mit Leiv baden. Am 26.07. fuhren Verena und ich mit den Rovern und Skorpions nach Oslo. Wir nutzten die Gelegenheit um zu shoppen oder wie Verena und ich, um uns die Skisprungschanze Holmenkollen anzugucken. Die Meute verbrachte diesen Tag auf dem Lagerplatz mit Spielen und Brot backen und die Mädchensippe machte eine Radtour. Am Freitag brachen die Rover und Skorpions zu einer Kanutour auf. Die Mädchensippe und die Meute fuhren mit Florian und Thorsten nach Oslo, um ein wenig Geld auszugeben. Am Sonntagmittag wollten wir uns dann mit den Kanufahrern treffen, um noch gemeinsam am See zu baden und Kanu zu fahren. Leider trafen wir die Jungs nicht an und beschlossen zum Merkedam-See zufahren. Dort kostete es uns einige Überwindung in dem eiskalten Wasser zu baden. Zum Schluss waren aber fast alle drinnen. Am Abend gab es dann noch mal einen kräftigen Regenschauer, der unsere Zelte überfluten ließ. Das Weißzelt der Meute war am Meisten betroffen und die kompletten Schlafsäcke und Isomatten waren durchgeweicht. Leiv telefonierte sofort mit den Pfadfindern, die uns besucht hatten, und die stellten uns ihre Schlafsäcke zur Verfügung. Am Abend durften wir dann in der Scheune im Stroh schlafen. Nachdem am Sonntag die Aufräumarbeiten fast abgeschlossen waren, die Zelte neu standen und Gräben um die Zelte zur Vorsicht geschaufelt waren, gingen wir mit Leiv und seiner Frau Mireille noch mal zum Merkedam-See schwimmen. Am Nachmittag fiel uns dann auf, dass die Geldtasche, die wir tags zuvor noch beim Einkaufen mithatten, nicht mehr da war. Da die Polizei in Norwegen auf einem Sonntag geschlossen hat, informierte Leiv die Zeitung „Tonsbergs Blad“, die sofort vorbei kam, um einen Artikel über uns zu schreiben. Am Abend spielten wir das letzte Spiel Handball unsere Olympiade. Am nächsten Tag rief der Geschäftsführer des Einkaufmarktes „Meny“ an, da er den Bericht von uns in der Zeitung gelesen hatte. Wir durften für die restlichen Tage dort alle Grundnahrungsmittel, die wir noch benötigten, umsonst einkaufen. Die Zeitung war wieder dabei und schrieb einen weiteren Artikel über uns. Am Nachmittag hatten die Rover ein Geländespiel geplant. Die Gruppen mussten Brücken bauen, Klamottenketten herstellen und vieles mehr machen, um den Schatz zu finden. Am nächsten Tag fuhren wir zusammen mit der Mutter von Leiv nach Tonsberg, um uns dort das „Vestfold Fylkesmuseum“ anzugucken. Dort gab es eine Ausstellung über das Mittelalter, Wikinger und Walfang. Das Museum hatte auch von unserem Pech gehört und sponserte uns freien Eintritt inklusive einer deutschsprachigen Führung. Wir wussten nicht wie es kam, aber das „Tonsbergs Blad“ war wieder präsent und verfasste erneut einen Zeitungsartikel über uns. Nach dem Museumsbesuch nutzten wir die Zeit, um in Tonsberg unser letztes Geld auszugeben und noch ein Mitbringsel für die Familie zu besorgen. Am Abend bekamen wir Besuch von dem Ehepaar, dass uns die Kanus ausgeliehen hatte. Wir bedankten uns mit zwei Flaschen Ratzeputz für ihre Hilfsbereitschaft. Auch kam ein Freund von Leiv, ein ehemaliger Pfadfinder, der in seinem Freundeskreis gesammelt hatte uns uns einen namhaften Betrag überreichte. Dieser sollte unseren Verlust aus dem Diebstahl der Lagerkasse schmälern. Wir waren dankbar über solch große Hilfsbereitschaft. Am Mittwoch, 1. August war ein ganz besonderer Tag für uns. An diesem Tag vor 100 Jahren gründete Baden Powell die Pfadfinderschaft. Zu diesem Ereignis waren alle aufgerufen, um 8 Uhr morgens ihrer Landeszeit das Pfadfinderversprechen erneut abzugeben. Wir beendeten unsere Morgenrunde mit dem Versprechen und dem Regenbogenlied. Nach dem Frühstück fingen wir mit dem Abbau an. Dieser dauerte bis zum Nachmittag. Danach folgten noch 2 AG’s zum Thema „100 Jahre Pfadfinden“. Unser Abendessen genossen wir im Garten von Leiv. Danach fand unser Abschlußkreis statt. Wir bedankten uns bei Leiv und seiner Familie für ihre große Hilfsbereitschaft. Leiv wurde von uns zum Ehrenmitglied im Stamm Altai Maral aufgenommen. Ohne ihn hätten wir dieses problematische Lager nicht so gut hinbekommen. Man erkannte wir gerührt er von dieser Ehrenmitgliedschaft war und wir hoffen, ihn und seine Familie mal auf einem unserer Sommerfeste oder Weihnachtsbasare anzutreffen.
Die letzte Nacht
verbrachten wir im Stroh in der Scheune. Am nächsten Morgen brachte uns die
Busgesellschaft kostenlos (wegen des Diebstahls) zurück nach Oslo zum Fährterminal, wo um 14.45
Uhr der „Kronprins Harald“ ablegte. Diese Überfahrt verlief bis auf den
leichten Wellengang ohne Probleme. Am Freitag kamen wir dann mit 45 Minuten
Verspätung in Kiel an. Danach ging es zum Hauptbahnhof, der direkt neben
dem Hafen lag. Die Züge zurück nach Celle waren ein wenig voll, aber es
klappte trotzdem alles gut. Um 14.45 Uhr waren wir dann wieder in Celle und
unsere Eltern empfingen uns am Bahnhof. So endete unsere diesjährige
Norwegenfahrt. Auch
trotz einiger Probleme war wieder eine gelungene Norwegenfahrt. Wir waren
wirklich beeindruckt von der Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der
Norweger. Ohne sie wäre das alles gar nicht möglich gewesen. VIELEN DANK
an alle. Gut
Jagd und gut Pfad, Steffi |
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Pfadfinden wird 100… …
und wir waren bei der Geburtstagsfeier in Immenhausen mit dabei. Im Vorfeld
hatten wir uns darauf geeinigt, dass nur der Stammesrat und evtl. Rover
daran teilnehmen werden. Mit diesem Gedanken waren wir nicht allein, da die
1000 Teilnehmer fast nur aus Älteren bestanden. Wir beschlossen erst am
Samstag los zufahren, da einige Freitag noch keine Zeit hatten. Als wir
Samstag ankamen, waren die Workshop’s schon im Gange. Da uns nicht
wirklich einer interessierte und unser Magen knurrte, beschlossen wir nach
Immenhausen in die Stadt zufahren. Dort gab es zu unserem Glück einen
Bratwurst-Stand, der durch das Sommerfest an diesem Wochenende aufgebaut
war. Anschließend sind wir in das 14 km entfernte Kassel gefahren, um kurz
entschlossen die Wilhelmshöhe und die Herkules-Kaskaden zu erklimmen. Die
vielen Stufen hatten sich gelohnt, denn oben angekommen hatten wir einen
tollen Ausblick über Kassel. Nach einem starken Regenschauer, bei dem wir
uns zum Glück unterstellen konnten, machten wir uns wieder auf den Rückweg
zum Bus. In Immenhausen wieder angekommen, bauten wir unsere Kothen auf und
bald darauf gab es das Abendessen. Das Abendprogramm bot eine Open-Air-Bühne
auf der musiziert, gesungen und Theater gespielt wurde. Um das Bundesfeuer,
das um Mitternacht entzündet wurde, standen viele und sangen noch bis spät
in die Nacht. Nach dem gemeinsamen Bundesfrühstück und dem Abschlusskreis
am Sonntag wurde abgebaut und wir machten uns auf den Weg zurück nach
Celle, wo wir nachmittags wieder ankamen. Eure
Steffi |
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Gewerbeschau Ovelgönne mit dem Stamm Altai-Maral Am Wochenende des 16./17. Juni waren wir mal wieder in Sachen „Öffentlichkeitsarbeit“ tätig. Uns wurde ein Platz auf der Gewerbeschau in Ovelgönne angeboten und wir sagten natürlich zu. Wie jedes Jahr boten wir unseren Klassiker „Stockbrot über offenem Feuer“ an. Außerdem erfreuten wir die Kinder mit „Fäden ziehen“, wo es bei der richtigen Farbkombination Süßigkeiten zu gewinnen gab. Nach wenigen Besuchern am Samstag war unsere Jurte am Sonntag oft mit Leuten gefüllt. Dieses waren vor allem Eltern, die ihren Kindern das Stockbrot fertig backen sollten, da deren Ausdauer nicht besonders groß war. Wir werden hoffentlich von dieser Veranstaltung profitieren, da das Interesse über die Aktivitäten des BdP’s groß war. Gut Jagd Steffi |
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Landesringpfingstlager
2007 Dieses fand auf dem Truppenübungsgelände in Ehra-Lessin unter dem Motto „Unen(d)lich irgendwo“ statt. Wir trafen uns mit über 3000 Leuten aus unseren Ringverbänden, dem VCP und dem DSPG, um gemeinsam ein tolles Landesringpfingstlager zu erleben. In dem Geländespiel am Samstag konnten in verschiedenen Workshop’s Zeitperlen ergattert werden, die zu Eintrittskarten für die Pfadfindermesse am Sonntag umgetauscht wurden. Außerdem nutzen viele die Abkühlung der Feuerwehr des Truppenübungsplatzes, die uns mit Wasserwerfern abspritzte. Die Messe am Sonntag bot die Gelegenheit, um zu schauen was die anderen Stämme und Verbände alles machen. Nachmittags fanden Zukunftsforen statt, an denen wir aus Organisationsproblemen der Lagerleitung nicht eingeplant waren. So nutzten wir die Zeit für ein ausgiebiges Sonnenbad und eine anschließende Dusche. Am Abend war dann die Geburtstagsfeier geplant, die dann nach Gewitter und Regengüssen mit etwas Verspätung startete. Zum Schluss hielten 3000 Leute ihre Kerzen hoch, die sie bekommen hatten. Es war ein tolles Bild von einem „Kerzenmeer“. Am Montag hieß es nach gemeinsamem Frühstück im Unterlager und der Andacht dann Abbau. Wir verabschiedeten uns von unserer Kochgruppe, dem DPSG aus Seevetal und freuen uns schon auf das nächste Treffen mit diesem Stamm. Gut Jagd Steffi Der Filmbeitrag vom NDR über das Landespfingstlager 2007 "100 Un(d)endlich Irgendwo" steht auf einer externen Seite zum ansehen bereit. |
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Vorstand des Förderkreises Pfadfinderheim gewählt Auf der Vollversammlung des Förderkreises Pfadfinderheim im Mai 2007 wurde nicht nur über die Aktivitäten des zurückliegenden Jahres berichtet und der Haushaltsplan aufgestellt, sondern auch Vorstandswahlen durchgeführt. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: v.l. 2. Vorsitzender Hans-Dieter Klemmstein (Koko), 1. Vorsitzender Thomas Grossmann und 3. Vorsitzender sowie Kassenwart Klaus Bernhard Rehl (Letter). Da Klaus Schwarplies sich nicht zur Wiederwahl stellte und aus dem Vorstand ausschied, dankte Klaus Bernhard Rehl für die geleistete Arbeit in den letzten 15 Jahren und überreichte ein Geschenk. Die harmonisch verlaufende Versammlung ging mit dem Wunsch nach weiteren Mitgliedern, die die aktive Jugendarbeit des Celler Stammes unterstützen, zu Ende. |
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Landesdelegiertenversammlung 2007 in Celle
Pfadfinder tagten in der Glockenkolkhalle, Eschede Die
40. Landesdelegiertenversammlung des BdP-Niedersachsen ist gelaufen und die
Pfadis unseres Stammes sind kaputt aber stolz, eine super Organisation
hingelegt zu haben. Ulf, Thorsten, Florian, Thomas, Andrè und all die
anderen haben für die Vorbereitung und Durchführung der Versammlung
100%igen Einsatz gebracht, so dass die Versammlung in der Haupt- und
Realschule Eschede reibungslos ablaufen konnte. Aber so trocken wie es klingt, war es nicht. Viel Spaß hatte man
abends bei der Verabschiedung des alten Vorstandes, der leider nur ein Jahr
im Amt gewesen war und schließlich auch durch eine Blues-Band, die mit
Blues, Rock und Beat für mehr als eine Stunde die Stimmung anheizte. Ein
Mitglied der Band, Oliver Stein, ist früher Mitglied unseres Stammes
gewesen und ließ es sich nehmen, aus Anlass der LDV mit seinen Jungs für
einen Höhepunkt zu sorgen. Für
eine gute Verpflegung der Pfadfinder aus den 39 Stämmen unseres
Landesverbandes sorgten die Johanniter mit ihrer mobilen Küche und bekamen
dafür im Schlusskreis nicht nur ein dickes Lob sondern auch eine kleine
Urkunde und ein Ehrenhalstuch unseres Stammes. Im
Schlusskreis bedankte sich unser neuer Landesvorsitzender, Jan Schütte dann
auch beim Stamm, indem er Ulf und Thorsten eine Klampfe überreichte, die
sich die Pfadis gewünscht hatten, um endlich mal wieder mehr singen zu können. Gut Pfad Euer
Gerd
Bedanken möchten sich die Celler Pfadfinder auch bei den Firmen aus dem Celler Raum, die mit Sach- und Geldspenden die Durchführung der Landesdelegiertenversammlung erheblich erleichtert haben. So stellte u.a. das Autohaus Maussner für die 3 Tage einen Kleintransporter kostenfrei zur Verfügung. Und ohne die Eltern der Celler Pfadis hätte es auch keinen Kuchen und über den gesamten Versammlungszeitraum frischen Kaffee gegeben. Aber wir wissen, was wir an unseren immer einsatzbereiten Eltern haben. Die Versammlungstechnik stellte die Theatersippe Netradeva zur Verfügung und betreute diese über den gesamten Verlauf.
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Schweden 2006
Dieses
Jahr waren nicht nur die Norweger bei uns in Celle zu Besuch! Vier verwegene
Burschen aus der Rover Runde und der Sippe Turtle (Jojo, Daniel, Eike, Ulf)
haben sich aufgerafft mit unserem Bezirk auf Großfahrt zu gehen. Am Nächsten morgen kamen wir alle sehr erschöpft in Blidingsholm an. Alle wollten eigentlich nur auf den Platz, die Zelte aufbauen und den Haik vorbereiten. Nur machte uns da die erste schwedische „Unart" einen Strich durch die Rechnung. Schweden sind keine Frühaufsteher! Als die ersten organisatorischen Dinge dann endlich geklärt waren, wurden Teams gebildet und man schrieb Einkaufslisten. Abends vielen dann die Mücken auf uns ein, wie Wölflinge auf eine Tüte Gummibären. Da konnte man die Uhr nach stellen, von 17.30 – 22.00 Uhr waren die Mücken so schlimm, das man nur in langen Klamotten und mit Moskitoöl bewaffnet, sich über den Lagerplatz trauen konnte. Dann
in der ersten Nacht auf dem Lagerplatz morgens um 3.00 Uhr gab es ein
Gewitter, das uns das Fürchten lehrte. Na ja, nicht ganz, es war nur ein
Wunder, das wir auf unseren Isomatten nicht aus den Zelten geschwemmt
wurden. Aus unserm Bezirk gab es noch ein Zelt mit Leidensgenossen. Wir
versuchten die letzten paar trockenen Sachen in einem Anhänger zu retten,
hatten aber wenig Erfolg. Zum Glück hat uns eine DPSG-Gruppe Asyl in ihrer
Jurte gewährt um den Morgen abzuwarten. Durch diesen unschönen
Zwischenfall war unsere Nachtruhe extremst gestört, alle Rucksäcke,
Schlafsäcke und Zelte nass und die Motivation im Keller. Dank
dieser Widrigkeiten verzögerte sich unser Abmarsch auf Nachmittag. Wir vier
Celler schlossen uns erst mal bei der Aufbaugruppe Bad Harzburg an, um ins nächste
Dorf zu wandern. Dort wollten wir uns dann jeweils eine Karte kaufen und
dann unserer Wege gehen. Wir entschlossen uns die nächsten
Tage zusammen zu wandern. Es macht doch mehr Spaß in
einer größeren Gruppe zu wandern als wenn man zu viert durch die Lande
zieht. Wir
wanderten über ein paar Umwege zu der Bereichsstadt Växjö. Außer an zwei
Abenden schafften wir es immer uns einen Schlafplatz an einem See zu suchen.
Da wir sehr viel Glück mit dem Wetter hatten, haben wir auf dem gesamten
Haik nicht einmal ein Zelt aufbauen müssen und die Kothenbahnen , als Decke
verwendet, erwiesen sich als sehr guter Mückenschutz. Man lernt auf solch
einem längeren Haik eine ganze Menge, von Rucksackpacken, Kartelesen,
kochen mit einem Trangia, aus irgendwelchen Zutaten etwas zubereiten bis hin
zum Verarzten wund gelaufener Füße. In
Växjö hatten wir gut und gerne 120 – 130 km hinter uns gelassen. Auf dem
Weg hatten wir nicht nur eine Pfadfindergruppe getroffen. Zum Beispiel kam
an einem Abend mitten in der Wildnis eine Sippe, vom Bezirk Weser Ems, aus
dem Unterholz gekrochen nach einem kurzem Plausch gingen sie dann jedoch
noch weiter. Aber so hat man sicherlich 6 – 8 Pfadfindergruppen unterwegs
getroffen, Teilweise welche aus unserem Bezirk aber auch Pfadfinder aus
anderen Verbänden wie DPSG, VCP, … auch Pfadfinder aus anderen Ländern
waren dort unterwegs. Wir lernten viele Leute kennen und sahen eine
Menge von dem Land. In der Metropole Växjö legten wir dann einen Stadttag
ein, um uns etwas auszuruhen und uns die Stadt anzuschauen. Wir hatten das
Glück zwei Nächte bei einem Pastor im Gemeindehaus in Växjö
unterzukommen. So hatten wir ein Lager für unsere Rucksäcke und ein Dach
überm Kopf, den gerade in diesen zwei Nächten gab es wieder Regen. Mit
dem Bus ging es dann wieder Richtung Süden bis kurz hinter Blidingsholm,
von hier hatten wir noch zwei Tage Zeit, um nach Blidingsholm auf den
Lagerplatz zurückzulaufen. Wir nutzen die Zeit dann noch mal um etwas Wäsche
wieder sauber zu bekommen und unsere Ausrüstung auf Fordermann zu bekommen.
Nach
den anfänglichen Motivationslücken auf dem Haik hatten alle Gefallen am
Wandern gefunden und nun konnte sich keiner vorstellen eine Woche lang auf
dem Lagerplatz zu bleiben und nicht mehr durch das Land zu ziehen. Doch
auch diese Woche war ein voller Erfolg! Die Pfadfinder trafen die Helden aus
der Sage „Der Herr der Ringe" und mussten diesen helfen den Ring vor
den schwarzen Reitern zu beschützen. Diese oder Andere böse Gesellen
tauchten mehrmals am Tag auf und wurden dann durch uns tapferen Pfadfindern
vertrieben. Es gab ein Stadtspiel in Växjö, mehrere Geländespiele, AGs
und natürlich viel Zeit um den Badesee direkt neben dem Platz auszunutzen.
Eine Lagerhochzeit und ein deftiges Abschiedsfest durften natürlich auch
nicht fehlen! In
der letzten Nacht auf dem Platz hatten wir unsere Zelte schon abgebaut, da
wir schon um 5.00 Uhr aufbrechen mussten. Wir hatten wohl die letzten schönen
Tage in Schweden mitbekommen, man will es kaum glauben aber wir hatten
morgens schon Raureif auf unseren Schlafsäcken. Alles Gute und viel Spaß auf euren Aktionen und Ein herzliches Gut Pfad Ulf |
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Die Sippe
Scorpions Seit
den Sommerferien gibt es in unserem Stamm eine neue Sippe namens "Die
Scorpions". Da es schon viele Jungen in der Meute gab, die das
Alter für die Sippenstufe erreicht hatten, wurde nun die Sippe aus diesem
Teil der Meute gegründet. Die Sippe besteht aus 10 Wölflingen, die nun auf
das blau-gelbe Halstuch hinarbeiten. Der Heimabend findet montags von 17 Uhr bis
19 Uhr statt. Der Gruppenleiter ist Johannes
Holz, der unter den Pfadfindern eher als "Jojo" bekannt ist.
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Das neue Gesicht der Meute Panthera Mit einer ganzen Menge neuer Gesichter, die zum Teil erst einmal schnuppern wollen, oder auch schon ihre Beitrittserklärung ausgefüllt haben, treffen wir uns weiterhin freitags von 17 Uhr bis 19 Uhr um gemeinsam zu singen, zu spielen und zu basteln, einfach um eine ganze Menge Spaß zu haben, aber auch um viele nützliche Dinge zu lernen. Liebe Grüße und gut Jagd Eure Meutenführung |
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Sommerlager 2006 zusammenmit der Speidergroup aus TofteDieses Jahr bekamen wir Besuch von unserer norwegischen Partnergruppe aus Tofte. Das Lager mit 25 Teilnehmern fand vom Freitag, 04.08.06 bis zum Montag, 14.08.06 auf unserem Gelände an der Nienburger Straße statt. Die ersten zwei Tage waren mit Aufbau, Kennenlernen und einer Stadtrally inkl. einem Besuch des Bomann Museums verplant. Am Sonntag fuhren wir in den Serengeti Park. Dort begaben wir uns durch die verschiedenen Kontinente und sahen deren Tierwelten. Anschließend besuchten wir noch den Vergnügungspark und entdeckten dort viele tolle Karussells. Der nächste Tag war mit einem Geländespiel und am Nachmittag dem Besuch der JVA Celle mit dessen Anstaltsmuseum geplant. Koko führte uns durch die JVA und wir erfuhren viele interessante Dinge. Nach diesem ruhigen Tag ging es am Dienstag rauf auf die Fahrräder. Es stand ein 2-tägiger Fahrradhaik zum Hüttenseepark nach Meißendorf auf dem Plan. Nach einigen Pausen mit u.a. Reifen flicken und Besichtigung der Schleuse in Oldau, waren wir am frühen Nachmittag auf dem Zeltplatz. Nach dem Zeltaufbau ging es zum Abkühlen in den Badesee. Mittwochmorgen fuhren wir wieder Richtung Celle zurück. In Wolthausen wurde auf dem Grillplatz die Mittagspause eingelegt. Nachdem alle wieder gestärkt waren, radelten wir den letzten Teil der Strecke. Am Nachmittag waren wir dann wieder am Heim und ließen den Tag nach dem Zeltaufbau ruhig ausklingen. Am nächsten Tag gingen wir ins Celler Freibad zum Baden. Wir verbrachten den ganzen Tag dort um zu relaxen. Am Freitag fuhren wir mit dem Zug nach Hannover zum Schoppen. Wir teilten uns in Gruppen auf und verbrachten die Zeit in vielen Shops und Kaufhäusern. Der nächste Tag war auch noch mal volles Programm. Es ging in die Autostadt nach Wolfsburg. Das war ein toller Tag, wir guckten uns die verschiedenen Häuser der Automarken an. Manche von uns nutzten die Gelegenheit, um einen Kinderführerschein zu machen. Am Abend gab es dann ein großes Buffet, um unser Sommerlager würdig zu beenden. Raggy lud uns für den Sommer des nächsten Jahres zu einem gemeinsamen Lager nach Norwegen ein. Nach diesem tollen Lager nahmen wir diese Einladung natürlich dankend an. Am Sonntag reisten die norwegischen Pfadfinder wieder ab. Klar, dass wir alle gemeinsam früh aufstanden um uns zu verabschieden, denn am Nachmittag ging für die sechs aus Tofte schon die Fähre von Kiel aus zurück nach Oslo. Wir beschlossen den Tag im Freibad zu beenden und uns an die schönen Tage mit unseren Freunden zu erinnern. Der letzte Tag des Lagers war mit Abbau und Reinigung des Gebäudes und Geländes gefüllt. Am Nachmittag wurden die Pfadis und Wölflinge dann von ihren Eltern abgeholt. So endete wieder ein Sommerlager mit unseren Freunden aus Tofte und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn wir sie in Norwegen besuchen werden. Ein herzlichst Gut Jagd und Gut Pfad Eure Steffi |
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Aktionsreicher Sommerabschluss mit Eltern, Ehemaligen und Freunden des Stammes Fahrtenzeit
und Sommer sind fast vorbei und die Celler Pfadis gehen bereits seit zwei
Wochen wieder zur Schule, da trifft man sich traditionell noch einmal zum
Sommerfest am Heim an der Nienburger Strasse.
Bei Kaffee, Kuchen, Bratwurst und Bier konnten Eltern, Freunde, Förderer und Ehemalige sich erzählen lassen, was in den vergangenen Monaten im Stamm passiert ist, welche Fahrten- und Lagererlebnisse besonders spannend waren und vielleicht auch welche Probleme den Stamm bewegen.Eine Diashow gab dazu einen wunderbaren Überblick über alle Aktivitäten. Natürlich fand sich auch in diesem Jahr wieder ein buntes Angebot an Spielen auf dem Platz. Da konnten alle, die es wollten endlich mal ihren besten Freund oder ärgsten Feind so richtig nass machen, die Geschicklichkeit wurde auf die verschiedenste Weise getestet und Alt und Jung konnten versuchen, sich als Schattenriss wieder zu erkennen.Ganz
besonderes Interesse weckten eine Unmenge schwarzer kleiner
Plastikfilmdosen, deren Kauf für 1€ die Möglichkeit
zur Teilnahme an einer Verlosung ermöglichten – Hauptgewinn: ein
Edelstahlgrill gespendet von der Firma Liedke & Halama.
Dass die Ehemaligen auch in diesem Jahr die gemütliche Atmosphäre nutzten, um in alten Zeiten zu schwelgen versteht sich von selbst. Ein Gesprächsthema war allerdings auch, wie man eventuell dem Stamm bei den Vorbereitungen und der Durchführung der im kommenden Jahr in Celle stattfindenden Landesdelegiertenversammlung helfen könnte.Das Motto „Ich bin im Förderkreis, Du auch?“ war auch bei diesem Sommerfest auf vielen Buttons zu lesen und hat wieder einen Besucher dazu bewegt, die Celler Pfadfinder in Zukunft durch seinen Beitritt in den Förderverein zu unterstützen.Gut PfadGerd
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Elternlager 2006 Wir wollten unseren Ehemaligen, unseren Förderern und auch unseren Eltern einmal einen Einblick geben, was wir Pfadfinder unter dem Begriff Jugendarbeit verstehen bzw. wie wir sie heute verstehen. Das war vor zwei Jahren, als wir mit ein paar Eltern und Ehemaligen auf Fahrt gegangen sind. Mittlerweile hat unser „Eltern- und Ehemaligenlager“ eine, wenn auch junge, aber gefestigte Tradition. So kam es, dass wir uns auch dieses Jahr wieder trafen um auf unserem Gelände an der Nienburger Straße ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. Mit fast 30 Ehemaligen, Eltern und den dazu gehörigen aktiven haben wir am Samstagmorgen bei leichtem Gewitter unsere Zelte aufgebaut. Zum Glück haben wir uns von den Wolken und dem Wetterbericht nicht abschrecken lassen. Denn nach dem Mittag ging es bei Sonnenschein in die Stadt, die einige Aufgaben für uns parat hatte. So mussten die Gruppen ein paar fotografierte Gegenstände oder Mauerwerksausschnitte ect. in der Stadt wieder erkennen, oder sich der Celler Geschichte kundig machen. Am Abend saßen wir am Lagerfeuer und haben das ein oder andere Lied gesungen. Auch die angeordnete Nachtruhe für 22:30Uhr konnte einige nicht davon abhalten, bis früh um Zwei zusammen zu sitzen. Am Sonntag nach dem Frühstück stand ein O-Spiel auf dem Programm, bei dem es darum ging, sich seine Zutaten und das daraus zu bereitende Mittagessen zu organisieren. Da hieß es dann Kochen auf offenem Feuer. Für einige sicherlich eine ganz neue Erfahrung. Schnell war die Zeit vergangen und nun hieß es schon, die zum Glück trockenen Zelte wieder abzubauen. Ich hoffe auch im nächsten Jahr, wieder viele Ehemalige und Eltern von unserem Angebot begeistern zu können. Ein herzlichst Gut Jagd und Gut Pfad Euer Thorsten
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„Familientag“ der
Stadt Celle vom
Arbeitskreis Familienfreundliches Celle Früh morgens um Acht trafen wir uns zum Aufbau, da wir uns doch einiges vorgenommen hatten. Wir wollten nicht nur einen Bratwurst- und Getränkestand aufbauen, sondern den Familien der Stadt Celle ein kleines Lagerleben präsentieren. Dass uns dies mit einigen Schwarzzelten und unserer Jurte geglückt ist bekamen wir schon auf der Feier von vielen Besuchern bestätigt. So konnten die Besucher bei uns nicht nur Bratwurst essen sondern auch einen Blick in eine eingerichtete Kothe werfen. Außerdem sorgte Jörn mit seiner Gitarre für musikalische Unterhaltung, was sogar eine kleine Besuchergruppe zum Mitsingen animierte. Insgesamt muss man sagen, war es ein erfolgreicher Tag, nicht nur der 350 von Hänschen gegrillten Bratwürstchen wegen, vielmehr, weil wir durch unsere Teilnahme mal wieder die Möglichkeit hatten der Öffentlichkeit in diesem Fall insbesondere den Familien uns und unsere Jugendarbeit etwas näher zu bringen. wünscht euch Thorsten
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Pyjama Party Party gefeiert. Wie im gewohnten Wechsel, zwischen Fasching und Pyjama-Party war dieses Jahr unsere Pyjama-Party an der Reihe. Um 17:00 Uhr trafen wir uns mit 15 Wölflingen schon in Pyjama gekleidet, um gleich mit ein paar Party-Spielen wie Stoptanzen oder Luftballontanz zu starten. Später gab es dann das von den Eltern gemeinsam vorbereitetes Buffet, welches von Nudelsalat, über Käsewürfel bis hin zu Wackelpudding und Brezel reichte. Nachdem alle satt waren wurden einige ruhige Spiele gespielt, um in Ruhe zu verdauen. Anschließend haben wir dann bis spät um 23:00 wild abgefeiert und sind dann mehr oder weniger müde ins Bett gefallen. Diejenigen die weniger müde in die Schlafsäcke gekrochen sind, haben später die Gelegenheit genutzt um sich über die Buffetreste her zu machen. Den nächsten Tag haben wir dann fast ausschließlich damit verbracht das Heim zu reinigen. Wir freuen uns schon auf die nächste Fahrt im Mai, dann wieder zusammen mit unseren Eltern und ehemaligen Pfadfindern. Thorsten
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Celler
Pfadfinder eröffnen Fahrten-Saison 2006 Ein Hajk
ist eine Wandertour über zwei oder mehr Tage, bei der bestimmte Aufgaben zu
lösen sind. Diese Art der Wochenend-Gestaltung nennen die Pfadfinder auch
„Auf Fahrt gehen!“ Man weiß morgens noch nicht, wo man sein Essen
kochen, abends schlafen oder sich bei schlechtem Wetter unterstellen kann.
Solch einen Hajk in einer Gruppe zu erleben, in der jeder jeden kennt und
jeder versucht dem anderen zu helfen, ist eine Erfahrung, an die man noch
als Erwachsener immer wieder zurückdenken muss. An diesem
Hajk haben vor allem die älteren Pfadfinder (16-25 Jahre) des BdP-Stammes
Altai Maral teilgenommen. Aber in den kommenden Wochen wird man auch unsere
jüngeren Gruppen im Celler Land wieder wandern sehen.
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5 norwegische Pfadfinder in Celle... ... und eine Verlobung Lisbeth und Ragner Eid, das Leiterehepaar unserer norwegischen Partnergruppe aus Tofte, waren mit ihren Kindern und Kenneth´s Freundin Hanne wieder einmal in Celle. Unbedingt wollten sie den in einem früheren gemeinsamen Lager auf unserem Heimgelände gepflanzten "Freundschaftsbaum" besuchen. Und da alle fünf schon seit Jahren sehr gerne nach Celle kommen, wurde am Abend noch Verlobung gefeiert. Kenneth steckte seiner Hanne, zum Zeichen der gemeinsamen Zukunft, in einer Celler Gaststätte den goldenen Ring an den Finger. Dieser wurde übrigens auch in der Celler Altstadt erworben.
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Jung und Alt mit gleichem Ziel:
Wenn auch die Sommerfeste unseres Stammes kein Motto haben, so entwickelt sich doch jedes Jahr ein Thema aus dem, was geschieht, vorgetragen oder geboten wird. Ein Spruch, der uns eigentlich schon zum Halse raushängt, kam mir in diesem Jahr ganz spontan in den Sinn: „Einmal Pfadfinder immer Pfadfinder“. Neben all dem, was aus liebgewordener Tradition von den Besuchern unserer Sommerfeste geschätzt wird, also Spielbuden, Kuchenbüffet, Würstchenbude, Wettspiele, Dia-Show über Lager- und Fahrtenaktivitäten und Ehemaligenstammtisch, gibt es bei jedem Fest eine kleine Überraschung, wenn wieder einmal ein ehemaliges Mitglied unseres Stammes den Weg zurück gefunden hat. Fast fünfunddreißig Jahre ist es her, dass Charlotte Hachtmann das letzte Mal die aktiven Celler Pfadfinder besucht hatte. Heute kam sie gemeinsam mit ihrem Sohn Götz zu uns in die Nienburger Straße. Mit 87 und durch Krankheit schwer belastet war das für sie sicher nicht nur eine kurze Visite, um Spiel und Spaß der Pfadis zu erleben. Charlotte, die so viele Jahre an der Seite unseres ehemaligen Stammesführers Rüdiger unseren Stamm mitgeprägt hat, fühlt sich einfach nach wie vor unserer Idee und den Pfadfinderinnen und Pfadfindern verbunden. Dass sie beim Sommerfest immer noch ein paar Leute treffen konnte, die sich an ihre aktive Zeit erinnerten, hat ihr offensichtlich die größte Freude bereitet. Einer von denen, die sich auch jahrelang nicht haben sehen lassen, gesellte sich in diesem Jahr auch wieder zu uns: unser ehemaliger Stammesführer Helmut Havekost. Ausbildung, Beruf und Familie haben ihn nach Twistringen verschlagen, aber die alten Freunde und Erinnerungen haben ihn schließlich doch mal wieder nach Celle kommen lassen. Was er jetzt sah, bewegte ihn sofort dazu, einen Wiederaufnahme-Antrag in den Stamm und eine Beitrittserklärung in den Förderverein zu unterschreiben – willkommen zu Haus -. Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stammes haben auch in diesem Jahr ihren Eltern, Freunden und Förderern wie immer von ihren Fahrten und Lagern berichtet. Dazu gab es in der imposanten Holzköhte eine tolle Dia-Show über das hinter uns liegende Bundeslager in Wolfsburg. Die Bilder können zum Teil auch auf dieser Homepage betrachtet werden. Mein Eindruck war, die Celler hatten dort spannende Tage, viel Spaß und ein großes pfadfinderisches Erlebnis. Und gerade diese Erlebnisse waren es wohl auch, die so manche Eltern veranlassten, sich einmal mehr mit den Ideen der Pfadfinderei zu befassen und nachzufragen, was denn eigentlich hinter dieser Faszination ihrer Kinder steckt, und was immer wieder neue Generationen von ehrenamtlichen Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter dazu bewegt, seit nunmehr siebenundfünfzig Jahren bei uns in Celle Pfadfinderarbeit zu betreiben. Bei Kaffee und Kuchen, Bier und Bratwurst oder einfach in einer stillen Ecke im Heim habe ich in diesem Jahr mit vielen über dieses Thema diskutiert, während die, für die solche Reflektionen noch sehr fern liegen, ihren Spaß bei den von den Sippen und Rovern organisierten Spielbuden und Geschicklichkeitsspielen hatten. Also wieder eine rundum gelungene Sache. Gruß und Gut Pfad Euer Gerd |
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In der versunkenen Stadt Vineta Der Stamm Altai Maral im Bundeslager Zusammen mit 5500 anderen Pfadis unseres Bundes und ihren ausländischen Gästen verbrachten 23 Mitglieder unseres Stammes spannende Tage im achten Bundeslager des BdP in Wolfsburg. Die Pfadfinder lebten zehn Tage lang in ihrer aus knapp 1000 Zelten bestehenden „Stadt“ mit eigenem Lager-Supermarkt, der Bundeskämmerei, eigener Post, eigener Zeitung, einem Reisebüro, einem Pfadfindermuseum, einer Amateurfunkstation, einem Himmelszelt, mehreren Cafes und acht Waschzelten mit insgesamt 352 Wasserhähnen (allerdings keinen warmen Duschen). Für die Infrastruktur waren rund 200 Helfer zu Fuß, mit dem Trecker und anderen Fahrzeugen im Einsatz. Einer von ihnen war Mücke aus Celle, der schon in mehreren Bundeslagern zuvor Verantwortung für die technische Infrastruktur hatte. Ein Job, der bei der Größe eines solchen Lagers richtig Knochenarbeit bedeutet, ihm aber, nach eigenen Angaben, richtig Spaß gemacht hat. Darüber hinaus wurde das vielfältige Programm mit sportlichen, musischen und handwerklichen Aktivitäten von ca. 250 Freiwilligen organisiert. Die 800 ausländischen Gäste in 38 Gruppen aus 22 Nationen (Bulgarien, Dänemark, Gambia, Großbritannien, Irland, Kasachstan, Litauen, Luxemburg, Mazedonien, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Sierra Leone, Schweden, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Usbekistan) waren zu Gast bei Stämmen aus dem ganzen Bundesgebiet und stellten im Gegenzug das Leben ihrer Heimat bei der Eröffnungsfeier dar. Die geheimnisvolle, der Sage nach versunkene Stadt Vineta war für zehn Tage in Wolfsburg mit vielen Stadtteilen - vom "Regierungsviertel" über die Hafenmeile bis zum Viertel der Spielleute – wieder „aufgetaucht“. Es wurde experimentiert, gespielt, gewerkt und sich musisch betätigt. Aber auch Exkursionen zu Fuß, mit dem Rad oder Kanu standen auf dem Programm. Das Zusammenleben in einer selbstverwalteten Gemeinde (hat etwas mit Gemeinschaft zu tun) und die damit verbundene soziale Verantwortung war sicher eine wertvolle Erfahrung auch für die Celler. Dass gerade auch gegenseitiges Vertrauen und Zuverlässigkeit in einem solchen Lager ganz entscheidende Tugenden darstellen, zeigte sich am gemeinsamen Sichern der Lagerbauten gegen Wind und Wetter, das zum Teil mit Orkanböen und heftigen Regenfällen das Können unserer Pfadfinder auf eine harte Probe stellte. Das abschließende, übereinstimmende Urteil der Celler: Vineta war eine Reise wert und das Bundeslager 2005 war eine rundum gelungene Sache. Wir freuen uns schon auf 2009. |
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Von Stavanger nach Santiago de Compostela Einmal alles hinter sich lassen. Einmal nicht die ausgetretenen Pfade beschreiten. Sich Frei zu machen von Fremdbestimmung durch andere und nicht zu wissen, was der nächste Tag bringen mag. Dazu finden wohl nur die Wenigsten den Mut. Bert Lamp hat diesen Mut. Sein Traum einmal mit dem Fahrrad quer durch Europa zu radeln sollte kein Traum bleiben. Vor etwas mehr als sechs Monaten trennte er sich von allen Dingen die unser Leben Sicherheit geben. Er kündigte seine Wohnung, beschränkte sein Hab und Gut auf all das was in einen Rucksack und in Satteltaschen passt, verließ seine Heimatstadt Stavanger in Norwegen und fuhr los. Sein Ziel: Santiago de Compostela in Spanien. Mit im Gepäck ein ordentliches Maß an Optimismus und das Vertrauen in die Freundschaft unter allen Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der Welt. Denn keine „Luxus Reise“, die ihn von Hotel zu Hotel führen sollte, stand ihm bevor. Vielmehr vertraut er ganz darauf, während seiner Reise immer wieder auf Pfadfinder zu treffen, die ihn für ein oder zwei Nächte in ihren Häusern beherbergen würden. Mit diesem Vertrauen stand Bert nun auch vor meiner Tür. In der Hand ein Exemplar des Verzeichnisses aller Stämme im BdP. Etwas überrascht und misstrauisch darüber wen ich da in meine Küche einlud, erzählte er mir bei einer Tasse Tee von seiner Reise. Mein Misstrauen schwand mit jeder Minute die ich ihm interessiert zuhörte. Im fließenden Englisch beantwortete er meine Fragen. Seine Unbekümmertheit und sein Vertrauen darauf, dass ihn sein Weg immer wieder zu hilfsbereiten Pfadfindern führen werde, beeindruckten mich zutiefst. Keine Frage also, dass ich seiner Bitte für einige Nächte in unserem Heim zu übernachten sofort nachkam. Baff erstaunt zeigten wir uns alle, als Bert im Sippenraum eine Fernsehantenne und einen Flachbildschirm auspackte. Einen Fahrradreisenden zu treffen, der quer durch Europa radelte ist schon etwas Besonderes. Aber einen Fahrradreisenden mit Fernseher im Gepäck? Das hatten wir nicht erwartet. Als wäre es das Selbstverständlichste in der Welt, erklärte er den staunenden Pfadfindern um sich herum, dass er informiert sein wolle über das was vor sich geht. Nur das das digitale Fernsehen in Deutschland ihn wohl zwingen werde, technisch etwas aufzurüsten. Aha! Sein nächstes Ziel heißt Nienburg und von dort in Richtung Rhein nach Köln. „Im Frühling bin ich in Santiago de Compostela, und wer weiß in 5 Jahren auf meinem Heimweg wieder in Celle“ Ich freue mich schon jetzt darauf! Thomas |
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Kothe + Feuer + Stockbrot = Spaß Der Stamm auf dem Aktionstag des SJR Einmal im Jahr lädt der Stadtjugendring Celle (SJR) zu seinem Aktionstag die Celler Bevölkerung ein, sich über die Jugendarbeit in der Stadt zu informieren. Für den Stamm einmal mehr eine willkommene Gelegenheit sich zu präsentieren. Unter den Bäumen des Französischen Gartens fand sich ein malerischer Platz zum Aufbau unserer Hochkothe, die auch in diesem Jahr zum Hauptanziehungspunkt für die kleinen Besucher wurde. Angelockt vom prasselnden Lagerfeuer und dem Duft von frischgebackenem Stockbrot, blieb kaum ein Holzklotz lange unbesetzt. Heiß umkämpft waren die besten Plätze für das Brot in der Glut. Zeitweise kamen unsere Pfadfinder kaum nach, den frisch gemachten Hefeteig um die Stöcke zu wickeln. Mit Begeisterung hielten die Kinder ihren Stock ins Feuer und diskutierten miteinander, wo das Brot denn wohl am Besten gelinge. Direkt im Feuer oder doch lieber in der Glut? Ganz Pfiffige nutzen den Platz zwischen der Feuerschale und dem darunter liegenden Stein als Backofen. Die Verfechter der Feuermethode verteidigten ihr „Schwarzbrot“ konsequent, als die leckere Variante des Stockbrotes. Doch ob schwarz oder braun, am Stock blieb meist nicht der kleinste Rest zurück. Wurde der Rauch einmal zu „bissig“ hieß es eben „Augen zu und durch“. Zu verlockend war die Aussicht auf das selbstgebackene Brot. An unseren Infotafeln blieben Eltern und auch interessierte Jugendliche stehen, um sich über unsere Stammesarbeit zu informieren. Der von André gestaltete Stammesfleyer erwies sich dabei als ideales Werbemittel. In den Gesprächen zeigten sich einige Besucher überrascht, über die abwechslungsreiche und moderne Arbeit des BdP. Gut Pfad Thomas |
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Sommer,Sonne,Spaß und “engagiertes Helfen” Sommerfest 2004 beim Stamm Altai Maral „Ich bin im Förderkreis! Du auch?“ war der Text auf einem fröhlichen, orange-gelben Button, den sich die Mitglieder unseres Förderkreises beim diesjährigen Sommerfest an die Brust geheftet hatten. Anlass genug für viele unserer Gäste, die wieder an die Nienburger Straße gekommen waren, um mit uns den Sommer und damit die Hauptfahrtenzeit gesellig abzuschließen, sich einmal genauer über den „Förderkreis Pfadfinderheim e.V.“ zu informieren. Beim schon traditionellen „Super-Kuchenbüffet“, den vielen Spielständen, dem Ehemaligen-Stammtisch oder an der Bratwurstbude wurde diesmal auch diskutiert, wie weiterhin die Arbeit des BdP in Celle sinnvoll gefördert werden kann. Mit dem Erfolg, dass 7 neue Mitglieder ihre Beitrittserklärung am neuen Info-Stand des Förderkreises abgaben. Aber Spiel, Spaß und die Eindrücke der hinter uns liegenden Fahrten, Lager und Aktivitäten standen natürlich auch in diesem Jahr im Mittelpunkt unseres beliebten Sommerfestes. In der gerade fertig gestellten, imposanten Holzköhte konnte man sich Bilder sowohl über die Bauarbeiten an diesem Projekt wie auch über die gelungene Sommerfahrt nach Italien anschauen. Draußen versuchten derweil einige Eltern ihre Kinder mit großer Mühe auf einer Holzpalette durch den Sand zu ziehen; oder sie bewunderten ihre Sprösslinge bei den verschiedensten Geschicklichkeits- und Wurf-Spielen. Wenn sie nicht gerade bei einem Glas Celler Bieres und einer Bratwurst einfach das herrliche Sommer-Sonnen-Wetter genossen. Doch einfach nur faul sein, durften die Besucher in diesem Jahr auch nicht. Bei zwei gemeinsamen Spielen zwischen Erwachsenen und Kindern gab es gerade für die Erwachsenen kleine Überraschungen. In einer Reihe, mehr oder wenig zufällig, aufgestellt auf einem Balken, musste man sich schließlich der Größe nach sortieren, indem man jeweils geschickt den Platz mit seinem Nachbarn tauschte, ohne natürlich vom Balken zu fallen, bis endlich der Größte vorn und der Kleinste hinten stand. Mit viel Gelächter stellte man fest, dass doch der ein oder andere Bauch im Weg oder die Fähigkeit zum Größenschätzen nicht mehr vorhanden war. Auch als die Kinder Ehemalige und Eltern nach ihrem Alter sortieren sollten, gab es für manche die Ernüchterung, doch älter zu wirken als man sich selber fühlte. Alles in allem war auch unser Sommerfest 2004 wieder ein gelungenes und fröhliches Beisammensein der Eltern, Ehemaligen und Förderer mit den aktiven Pfadfindern des Stammes Altai Maral. Wir freuen uns schon wieder aufs nächste Jahr. Gut Pfad Gerd
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Altai Maral Celle in Castellaro Wir Celler Pfadfinder vom BdP haben unsere diesjährige Großfahrt vom 14.07. bis zum 27.07. nach Italien unternommen! Das Ziel der Fahrt war ein kleines Bergdorf namens Castellaro. Dieser Ort liegt etwa 15 km östlich von San Remo direkt am Mittelmeer in der Region Ligurien. Wie das so üblich ist in den kleinen Ligurischen Dörfern, gib es in Castellaro viele enge verschachtelte Gassen, viele Kirchen oder Kapellen und natürlich eine sehr eingeschworene Dorfgemeinschaft. Wir konnten in einem alten Kindergarten dort im Ort unser Lager aufschlagen. Wir waren ganz froh, dass wir nicht wie üblich mit unseren Schwarzzelten unterwegs waren sondern uns in der prallen Mittagssonne in die kühlenden Mauern zurückziehen konnten. Unter anderem konnten wir dieses einem unsere Altpfadfinder verdanken. Dieser ist schon seit längerem Ortskundig, kennt die Sitten, Bräuche und natürlich auch die Leute. Dies war ein großer Vorteil, da wir uns so schneller auf die italienischen Sitten einstellen konnten und so überall freundlich aufgenommen wurden. Nachdem wir am Sonntag in der Kirche gesehen worden sind und die „Pfadfinder aus Deutschland“ sogar in der Predig erwähnt wurden, waren wir bei allen Einwohnern des Dorfes bekannt. Natürlich haben wir einige Exkursionen unternommen, unter anderem nach San Remo wo samstags immer ein „Basar“ stattfindet. Dies war natürlich die Gelegenheit das Taschengeld unter die Leute zu bringen! Natürlich gehört zu den Pfadfindern nicht nur ein Stadtrundgang, sondern auch ein „Haik“ (Tour) durch die Berge, zusammen mit Heuschrecken und Schlangen und Übernachtung unter freiem Himmel. An einem anderen Tag besuchten wir die Grotten von Toirano. Diese liegen in der Nähe von Albenga, auch direkt am Mittelmeer. Nicht nur Stalagmiten und Stalaktiten gab es hier zu bewundern, man zeigt uns prähistorische Spuren von Höhlenmenschen und versteinerte Skelette von Bären, die dort in der Höhle gehaust hatten. Natürlich gab es ausreichend Möglichkeiten, sich am Strand in der Sonne zu aalen. Nach solchen Ereignisreichen Tagen haben wir es dann alle genossen, uns abends in der „Dorfkneipe“ noch mal mit ein paar Leuten zu treffen. Denn nach Sonnenuntergang, ist das der Treffpunkt für das gesamte Dorf. Die älteren Sitzen mit ihrem Glas Vino da und beobachten die Kinder beim spielen auf der Placa. Das Wochenende ist dort immer ein High Light! Denn nur dann kommt der Pizzabäcker aus dem Tal und heizt den alten Steinofen an. Als Gast kann man dann bewundern, wie die Pizza ganz frisch zubereitet wird und dann traditionell im Steinofen gebacken wird. Nachdem wir so viel dort erleben konnten und von jeder Seite nur positive Rückmeldungen bekamen, viel uns der Abschied am 27. sehr schwer. Morgens um 4.Uhr war schon Wecken, doch nach einer langen Reise waren alle froh als in Hamburg bekannte Gesichter empfingen. Das war das erste Mal, aber sicher nicht das letzte Mal, das wir in Italien waren. Gut Pfad Ulf |