Neues und Aktionen des Celler Stammes

 

Die

Theatersippe

NETRADEVA

spielte

in der

Hehlentorschule

  

 

 

 

 

  

Frau Holle 2015 

Der Stamm hat einen neuen Bus

Da unser gelber Sprinter nicht mehr "so fit" musste Ersatz her. Dank der zahlreichen Unterstützung bei der Wache am Schloss im Sommer konnten wir nun einen "neuen" Stammesbus anschaffen.

Die Theatersippe Netradeva konnte diesen auch schon auf ihrer Tournee einsetzen und konnte auf den gefahrenen 1300km keinerlei Mängel feststellen :-)

Bus 1 

Bus 2 

Basar1 

Basar 2 

Basar 3 

  

Vorweihnachtlicher Basar  

Nicht mehr lange und es ist wieder so weit.

Weihnachten steht vor der  Tür. Und um diese schöne Jahreszeit gemütlich zu beginnen, hat der Stamm Altai Maral wieder alle Mitglieder und deren Angehörige zum all jährlichen Weihnachtsbasar am Heim eingeladen.

Doch diesmal war etwas anderes – Wo ist die Würstchenbude ? Sie war nicht aufzufinden… denn dieses Jahr gab es etwas anderes: Gundo vom „Celler Spießer“ hat mit unseren jüngeren Mitgliedern zusammen für die „großen und alten“ gekocht. In lockerer Atmosphäre wurden verschiedene Gerichte von den Kindern gekocht und zubereitet. Unter anderem gab es Gemüse Wraps, Würstchenspieße und Kürbissuppe. Unter der fachmännischen Anleitung von Gundo und seinem Team haben die kleinen Köche geschibbelt, gebraten, zerstampft, gekocht und gerührt. Dabei haben alle viel gelernt und viel Spaß gehabt.

So schmeckt das Essen noch viel besser und die Weihnachtszeit kann beginnen.

Bei Glühwein, Kinderpunsch, Kuchen und den leckeren selbst gemachten Essen lies es sich in gemütlicher Atmosphäre in der Jurte mit Feuer und Kerzenschein schön über das vergangene Jahr reden und alte Freunde wieder zu treffen und neue kennen zu lernen.

Noch einmal vielen Dank an Gundo und sein Team vom Celler Spiesser. Dies war eine spitzen gelungene Veranstaltung.

Stamm Altai Maral wünscht euch eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

Eure Stammesführung

Moritz

Stammesvollversammlung 2015

Am 14.11. fand die jährliche Stammesvollversammlung statt. Der Vorstand hat sich verändert. Ivonne Kapmeyer steht nicht mehr als Kassenwartin zur Verfügung. Auch Lisa Kluske gibt das Amt als Stammeskanzlerin ab. Zum neuen Kanzler wird Leon Stein gewählt. Neuer Kassenwart wird Andrße Kohnert, der auch weiterhin Heimwart ist. Der Posten des Materialwartes wechselt nach Wahlende von Christopher Hamp an Nicolas Liedtke.  Geehrt für langjährige Mitgliedschaft werden: Luca-Sofie Gollub & Juliane Hanel für 10 Jahre. André Kohnert wird für seine 25 jährige Arbeit geehrt. Und zum Schluss wurden Ulrich Serger & Bert Niemann geehrt, die nunmehr den Stamm seit 40 Jahren unterstützen.

SVV 2015 

UlliAndre 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Sommerfest  

Am 18.07. trafen sich wieder Jung und Alt zum jährlichen Sommerfest. Für das leibliche Wohl sorgten Kaffee und Kuchen sowie kühle Getränke und Bratwurst.

Sommerlager 2015

...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Pfingsten  

Auch dieses Jahr war der Celler Stamm Pfingsten wieder unterwegs. Diesmal stand wieder ein Landespfingstlager an. Dieses fand vom 22.05.-25.05.2015 in Almke statt. Die Celler waren mit  22 Teilnehmern vertreten.
Der Froschkoenig

 

Die

Theatersippe

NETRADEVA

spielte

in der

Hehlentorschule

 

 

 

 

 

 

 

coming soon

 

  

Weihnachtsbasar  

Am 16.11. trafen sich wieder Jung und Alt zum jährlichen Weihnachtsbasar. Trotz des miesen Wetters war die Stimmung gut. Für das leibliche Wohl sorgten Kaffee und Kuchen sowie Glühwein und Bratwurst.

Stammesvollversammlung 2014

Am 15.11. fand wieder die jährliche Stammesvollversammlung statt...

 

coming soon

 

 

 

 

 

 

coming soon

 

  

Bezirks-Sommerfahrt 2014 nach Schottland

 

In der Zeit von 21.08. - 07.09.14 ging es nach Schottland ...

Sommerfest 2014

Auch in diesem Jahr wurde kräftig gefeiert und Spaß gehabt...

 

coming soon

 

 

 

 

 

coming soon

 

 

  

Bezirkspfinstlager 2014

Dieses Jahr ging es mit dem Bezirk nach Bad Fallingbostel. Von Freitag bis Sonntag wurde Sippenweise angewandert. Sonntag bis Montag wurde dann zusammen gezeltet.

Stammeslager vom 02. - 04. Mai

Der Stamm läd zu einem gemeinsamen Wochenende ein...

 

coming soon

 

Rathaus

 

Pfadis besuchen das Rathaus

Am 16.01.2014 besichtigten wir mit den Sippen des Stammes das Celler Rathaus, und die Älteren blieben im Anschluss noch für einen Teil der öffentlichen Ratssitzung zum Nachtragshaushalt 2014.

Begonnen haben wir mit einer Führung durch das Rathaus, während der uns ein kurzer Einblick in die inneren Strukturen der Stadt Celle gewährt wurde. Dabei durften wir unter Anderem die echte Oberbürgermeisterkette ansehen und anfassen/hochheben (das Ding ist schwer und aus massiv Gold... kein Wunder das der Safe recht groß ist ;p).

Nach dieser interressanten Führung traffen wir uns mit der ersten Stadträtin Dr. Susanne Schmitt, der wir ein paar Fragen stellen konnten.

 

Wer wollte konnte im Anschluss noch an einer Ratssitzung beiwohnen, dieses Angebot nahmen wir zum Teil wahr, interressant war das so eine Ratssitzung sich nur in der Größe von unseren Stammesräten bzw unsere Stammesvollversammlung unterscheidet. Auch hier gab es viele mehr oder weniger fragwürdige Redebeiträge die sich mit ihren Gegenrednern schnell im Kreis drehten.

 

Alles in Allem also eine sehr gelungene und schöne Aktion die vielleicht dem ein oder anderen auch persönlich etwas neues lernen lassen hat.

 

Gut Pfad Eike

 

2013

Die

Theatersippe

NETRADEVA

in der

Hehlentorschule

 

 

 

AndreJohannes

 

 

 

 

 

 

 ThomasSteffi 

Stammesvollversammlung 2013

Jedes Jahr werden für den Stamm im November die Weichen gestellt. Die Stammesvollversammlung musste diesmal wieder alle Leitungsfunktionen und Delegiertenämter neu besetzen. Da wir ein Mitglied zu wenig waren begann mit etwas Verspätung die Außerordentliche Versammlung.  Schon im Vorfeld hatte es Diskussionen über eine neue Stammesführung gegeben, da Mola und Chris wegen dem Studium nicht mehr den Job der Stammesführung übernehmen können. So konnte die Versammlung ohne größere Debatte in geheimer Wahl zügig die freigewordenen Posten besetzen. So wurde  Moritz Kluske als Stammesführer, Lisa Kluske & Johannes Holz als Stammeskanzler gewählt. Ivonne Kapmeyer  ist  einstimmig zur Kassenwartin wiedergewählt.

André Kohnert wurde wieder zum Heimwart gewählt. Neuer Materialwart ist Florian Klemmstein.

Am Schluss der Versammlung ging es dann doch noch einmal um etwas erfreuliches. Der Stamm ehrte diejenigen, die schon länger der Celler Pfadfinderei treu geblieben sind. Eine Urkunde für 10jährige Mitgliedschaft bekam: Jaquline Rinke & Johannes Holz, 15 Jahre dabei sind: André Kohne, Stefanie Schmidt & Moritz Kluske, 20 Jahre aktiv ist: Thomas Großmann. Zum Schluß wurde Jörg Schulte-Schrepping in Abwesenheit für 40 Jahre geehrt.  Neben Urkunden gab es auch Geschenke für die geleistete Arbeit.

Der neue Vorstand   Vorstand 2013      v.l. Johannes Holz, Ivonne Kapmeyer, Lisa Kluske, Moritz Kluske

Probenwochenende Netradeva - "Drosselbart 2013"

Am 26.-27.10.2013 hat sich die Theater Sippe Netradeva am Stammesheim versammelt um sich intensiv auf das diesjährige Märchen vorzubereiten.

Die Darsteller trafen sich am Samstag um 09.00 Uhr am Heim. Sogleich ging es los mit den ersten Proben. Es wurde intensiv an den einzelnen Bühnen Bildern gearbeitet. Mit einzelnen wurden teile des Märchens intensiver geprobt, um hier das bestmögliche aus ihnen heraus zu holen.

Da es wie jedes Jahr für ein paar der Darsteller das erste mal auf einer Bühne sein wird, war die Aufgabe des Regisseurs, sie auf die Tournee vorzubereiten und zu kleinen Profis zu machen.

In den Pausen kümmerte sich Lisa um das leibliche wohl aller Anwesenden.

Auch die Crew hinter den Kulissen nutzte dieses Wochenende. Die Kulissen müssen dem diesjährigen Theaterstück angepasst und kleinere Mängel beseitigt werden. Auch werden wir dieses Jahr mit neuen Mikrofonen spielen, die wir dank der SoftwareAG Stiftung neu anschaffen konnten.

Am Sonntag war es dann soweit: Schminken, Kostüme und Mikrofone wurden angelegt. Hier wird nun einigen klar, das es bis zu den ersten Aufführungen nicht mehr lange hin ist.

Das Märchen wurde nun noch einmal komplett durchgespielt, so wie es schließlich Aufgeführt wird. Kleinere Korrektur Maßnahmen werden ergriffen und letzte Feinheiten besprochen.

Um 18 Uhr war dies lange und anstrengende Wochenende dann vorbei.

Wir alle haben sehr viel Spaß gehabt und freuen uns nun auf den Dezember ;)

Gut Pfad

Moritz

 

 

 

Bilder

folgen...

 

Sommerfest & Ehemaligentreffen 2013

Auch in diesem Jahr lud der Stamm unter der Führung von Mola wieder recht herzlich zum traditionellen Sommerfest ein. Rund 100 Gäste folgten der Einladung und erlebten ein gelungenes Fest mit abwechslungsreichem Programm. Neben den üblichen Verpflegungsmöglichkeiten durch Cafeteria und Bratwurstbude, wurde hauptverantwortlich durch Christopher eine Tombola mit tollen Preisen organisiert. Auch der Förderkreis war durch seinen Vorsitzenden Thomas Großmann wieder vertreten.
Da sonniges Wetter vorherrschte, konnten auch diverse andere Aktionen stattfinden:
Cola-Kisten-Stapeln und Baumklettern betreut von André und Rike, der Schminkstand von Rebana, oder das Kothenwettaufbauen fanden regen Zuspruch. Dabei blieb das Team um Eike Beyer, Ben und Luca mit einer Zeit von 9:03 Min. ungeschlagen.
Besonders bei den Jüngeren kam die von Flo organisierte Hüpfburg gut an. Doch nicht nur für die Jüngsten wurde viel geboten, auch an die Ehemaligen des Stammes wurde gedacht. Anlässlich des 65-jährigen Bestehens des Stammes luden Gerd und Steffi viele Ehemalige des Stammes ein. Rund zwanzig von Ihnen folgten der Einladung und hatten auch nach dem offiziellen Ende noch die Möglichkeit am Lagerfeuer in vergangenen Zeiten zu schwelgen, frühere Bundeslagerfilme zu schauen, oder sich in der Jurte mit aktiven Pfadis des Stammes über die heutige Arbeit auszutauschen.
Allen Gästen möchte ich an dieser Stelle für die Teilnahme danken, denn nur so kann ein Sommerfest mit Leben gefüllt werden.
Natürlich gilt der Dank auch allen Gruppenleitern, Helfern und Kuchenbäckern.
Gut Pfad, Mola

      BuLa 2013

Dieses Jahr war es so weit - es hieß wieder: auf zum Bundeslager des BdP in Immenhausen.

 

Dies ließen sich 18 Celler Pfadfinder nicht zweimal sagen. Die Anmeldung wurde ausgefüllt, abgeschickt und dann hieß es nur noch: warten, warten, warten...

Am 25.07.2013 war es soweit. Wir trafen uns auf dem Celler Schützenplatz, wo wir von einem Reisebus abgeholt und nach Immenhausen gefahren wurden.

Nach ca. 3 Std Fahrt waren wir dann endlich angekommen und konnten unser „zu Hause“ für die nächsten 11 Tage in Beschlag nehmen. Hier trafen wir auch auf unsere Kochgruppe. Diese bestand aus dem Stamm Ata Ulf aus Gifhorn, Stamm Voortrekker aus Braunschweig und Stamm Weiße Rose aus Wolfsburg. Jetzt konnte das Lager beginnen. Wir mussten nur noch Kothen zum Schlafen und Jurten zum Kochen aufbauen. Auch das Wetter war auf unserer Seite: gefühlte 40°C und von Wind und Wolken blieben wir auch verschontJ. Dies sollte sich die nächsten 10 Tage kaum ändern.

Wir gehörten zu den „Helden Europas“ - Unterlager Niedersachsen. Zwar war unser Lagerplatz am weitesten von der Markthalle entfernt, dafür hatten wir aber das schönste und aufwändigste Café mit dem Namen „Thyme“, Nachmittags schon Schatten auf den Zelten und ein spaßiges und abwechslungsreiches Programm. Neben dem Erkunden des gesamten Bundeslagers und der Teilnahme am zentralen Programm, stand auch das kennenlernen anderer Pfadfinder aus insgesamt 19 Nationen im Mittelpunkt. Einige Stämme haben befreundete Stämme aus anderen Ländern zum BuLa eingeladen. So sind mit uns auch die Danderyds Sjöscoutkår aus Schweden angereist.

Wir lernten auf diesem Lager unseren Helden Alexander von Humboldt kennen und halfen ihm dabei ein großes Problem zu lösen: Es gab kein sauberes Wasser mehr. Er und andere Helden wie Tim und Struppi, Don Quijote, Pippi Langstrumpf, Mary Poppins und Van Helsing mobilisierten die Stämme aus ihren Unterlagern um schnellstens an einer Lösung zu Arbeiten. Am Ende war alles wieder gut und die Helden haben zu ihrem Wasser gefunden.

Großes Highlight war auf diesem Bundeslager wieder die aufwändig inszenierte Lagereröffnungs- und Abschlussveranstaltung und der Singewettstreit. Mit einer großartigen Feuershow, Reflexion des Lagers mittels kurzer Sketche und einem riesigen Kerzenmeer mit anschließendem Bundesfeuer, wurde das Lager am 04.08.2013 beendet.

Jetzt waren noch das Packen der Rucksäcke und der Abbau der Kothen und Jurten angesagt und dann ging es für uns alle wieder nach Hause. Wir haben auch auf diesem Lager wieder viele neue Freunde aus ganz Deutschland (und auch der Welt : ) kennengelernt und gemeinsam mit ihnen eine sehr schöne Zeit erlebt. So ein Erlebnis wie das Bundeslager kommt leider nur alle vier Jahre aber umso größer ist nun die Vorfreude auf das nächste BuLa 2017.

Gut Pfad und bis zum nächsten Mal,

Moritz

Bilder

folgen...

 

 

 

 

Bilder

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Bezirkspfingstlager 2013

Wie jedes Jahr fand auch dieses Jahr das Pfingstlager statt, nur im großen Stil. Es trafen sich nämlich 201 Pfadfinder aus dem gesamten Bezirk Harz-Heide unter dem Thema Tim und Struppi in Tibet. So fanden wir uns am Pfingstwochenende in Almke ein. Die Sippen und Runden wanderten an und die Meuten trafen bereits am Freitag in Tibet ein. Während Sippe Adler mit dem Fahrrad anwanderte und in der Nähe von Gifhorn eine Übernachtungsmöglichkeit fand, entschloss sich Sippe Braunbär in einem kleinen Waldstück bei Waldhof in der Nähe von Wolfsburg zu nächtigen. Dort angekommen machten sie sich schnell dran, die Schlafstätte herzurichten, ohne Kohte. Dies stellte sich im Nachhinein als große Fehleinschätzung raus. Gegen 2 Uhr morgens hätte man nämlich denken können, jemand steht mit dem Gartenschlauch neben uns. So gingen wir relativ früh, 5 Uhr, völlig durchnässt weiter. Gegen 10 Uhr trafen wir am Lagerplatz ein und freuten uns über eine heiße Dusche.

Während die beiden Sippen ihr erstes (Braunbär) und weiteres Abenteuer erlebten, hatten die Wölflinge einen entspannten ersten Abend mit einem großen Jurtenabend. Am Samstag ging es sofort los mit dem Einstieg in die Spielgeschichte: Plakate Basteln um den Yeti abbilden zu können und O-Spiele. Gegen 14 Uhr trafen dann auch die restliche Sippen ein und setzten den Aufbau fort. Ruhig klang der Tag dann bei einem gemeinsamen Jurtenabend und einer sehr gut vorbereiteten und durchgeführten Geisterbahn.

Sonntag war der Tag der Liebe. In Vorbereitung auf der am Abend stattfindenden Lagerhochzeit, ging es los mit Paarsuche und AG’s, in denen man sich hat schminken lassen können, Ringe basteln können, einfach entspannen oder auch einen kleinen Sketch vorbereiten können. Am Abend fand dann der große Abschlussabend statt, mit großen Buffet und der anschließenden Hochzeit genossen wir noch einmal das Beisammensein. Am Abend wurden bei einer traditionellen Zeremonie einigen Wölflingen das gelbe Halstuch verliehen und fast geschlossen die Sippe Braunbär aufgenommen.

Am Montag kamen wir ein letztes Mal alle zusammen zum riesigen Bezirksfrühstück mit allerlei Leckereien. Danach ging es direkt in die Abbauphase.

Zum Abschluss ist zu sagen, dass es wiedermal ein komplett geglücktes Pfingstlager mit vielen kleinen und auch größeren Abenteuern, neuen und alten Freunden und einer menge Spaß war!!

Wir werden uns wieder sehen! :-)

Gut Pfad, Gut Jagd und seid wach!

Leon

      Stammeslager 2013

 

Am Pfadfinderheim in Celle zum Thema Nachhaltigkeit, Werte und Entstehung der Pfadfinder

 Am Freitag den 26.04 traf sich der Celler Stamm an seinem Heim in der Nienburger Straße um gemeinsam etwas über Nachhaltigkeit, Werte und die Herkunft der Deutschen Pfadfinder zu erfahren.

 Um 17.30 fingen wir an unseren Lagerplatz aufzubauen. Der gegen 17.45 Uhr einsetzende Regen trübte unsere Freude beim errichten des Lagerplatzes nicht. Im Gegenteil, er spornte uns an zusammen zu arbeiten und die Zelte schnellst möglich aufzubauen, sodass wir uns schon bald zu einem gemütlichen Jurtenabend um ein wärmendes Feuer versammeln konnten.

 Am Samstag ging es dann richtig los. Der Tag startet mit einem stärkenden Frühstück und ging dann gleich über in ein O-Spiel. Ziel war es hier in Gruppen ein Rezept zu erstehen und die hierzu notwendigen Materialien und Zutaten zu besorgen. Für kleinere Vorträge über einzelne Produkte konnte sich die Gruppe „Geld“ verdienen und dieses auch gleich wieder ausgeben. Alle drei Gruppen hatten viel Spaß bei diesem Spiel und als netten Nebeneffekt auch ein super Mittag essen und eine große Auswahl. Denn jeder durfte bei den anderen Gruppen mit essen.

Nachmittags ging es dann um die Entstehung und die Werte der Deutschen Pfadfinder. Umgesetzt zum einen in einem Geländespiel bei dem zwei Gruppen einzelne Posten abgelaufen sind und sich dort zu einzelnen Themen wie Schwarzzelten, „der perfekte Pfadfinder“, auf Fahrt gehen und „Morgen und Abendrunden“ informiert haben und zum anderen in einem Jurtenabend mit Gerd.

Bei Tschai und Keksen hat Gerd uns über die Entstehung der Deutschen Pfadfinder von damals bis heute erzählt und passende Geschichten aus Pfadfinder Büchern vorgelesen.

 Dann kam auch schon der Sonntag – ein richtiger Sonn(en)tag.

Vormittags trafen wir uns zu einem kleinen Workshop zum Thema Gewalt und Misshandlung von Kindern und Jugendlichen mit Annabell vom AK „Dran bleiben“. In Gruppen und teilweise gemeinsam sprach Annabell mit uns über Probleme, was man dagegen tut und wie wir anderen Helfen können.

 Anschließend war es dann auch wieder an der Zeit den Lagerplatz zu verlassen.

Dank der Sonne konnten wir die trockenen Zelte direkt abbauen und verpacken, sodass diese wieder bereit für das nächste Lager sind.

Ein lehrreiches Wochenende voller Spaß und neuer Erfahrungen geht zu Ende.

Bis zum nächsten mal.

 

Gut Pfad

Moritz

Wippe 

 

Feuer 

Gruppe

Die

Theatersippe

NETRADEVA

in der

Hehlentorschule

Aschenputtel 2012

      Vorweihnachtliche Stimmung am Heim -Weihnachtsbasar 2012

Glühweinduft, prasselnde Feuer, Kerzenlicht, Lichterketten und Gitarrenklänge gaben trotz Nieselregen und Kälte den gemütlichen Rahmen für den diesjährigen Weihnachtsbasar des Stammes, der ja eigentlich gar kein Basar mehr ist, sondern eher der stimmungsvolle Start unserer Pfadis in die Weihnachtszeit.

Das schlechte Wetter hielt Eltern, Freunde und Ehemalige des Stammes nicht ab, sich bei Kaffee, Kuchen, Bratwurst und Kinderpunsch über das hinter uns liegende Jahr zu unterhalten, mit den Pfadfindern zu singen und zu basteln.

Wie das Sommerfest ist auch der jährliche Weihnachtsbasar eine feste Tradition in der Celler Pfadfinderarbeit und macht Alt und Jung immer wieder viel Spaß.

Gut Pfad

Gerd

Glühwein

Basteln

SVV 2012

Eike

Stammesvollversammlung 2012

Jedes Jahr werden für den Stamm im November die Weichen gestellt. Die gut besuchte Stammesvollversammlung wollte natürlich wissen, was pfadfinderisch im vergangenen Jahr gelaufen ist und welche Pläne für das neue Jahr bestehen. So findet im nächsten Jahr wieder das "Bula" statt, an dem der Celler Stamm (hoffentlich zahlreich) teilnehmen will.

Gewählt werden mussten dieses Jahr lediglich die Delegierten für die LDV. So werden nächstes Jahr Mola kraft Amtes als Stammesführer, Flo als erster und Leon als zweiter gewählter Delegierter zur Landesversammlung fahren um den Stamm zu vertreten.

Am Schluss der Versammlung ging es dann doch noch einmal um die „alten Säcke“. Der Stamm ehrte diejenigen, die bisher am längsten der Celler Pfadfinderei treu geblieben sind. Eine Urkunde für 15 jährige Mitgliedschaft bekamen: Maike Scholz und Maria Liedtke, 20 Jahre dabei sind: Eike Bredlau und Thorsten Weitze. Und zum Schluss wurden noch "Hänschen" Hans-Joachim Rehl und "Letta" Klaus-Bernhard Rehl für ihre 40 jährige Mitgliedschaft geehrt.

Gut Pfad

Flo

    Probenwochenende bei NETRADEVA

Vom 03.-04.11.2012 hat sich die Theater Sippe Netradeva am Stammesheim versammelt um sich intensiv auf das diesjährige Märchen vorzubereiten.

 Die Darsteller trafen sich am Samstag um 09.00 Uhr am Heim. Sogleich ging es los mit den ersten Proben. Bild 1 bis Bild 5 sollten hier nun einmal komplett durchgespielt werden. Mit einzelnen wurden teile des Märchens intensiver geprobt, um hier das bestmögliche aus ihnen heraus zu holen. Da es wie jedes Jahr für ein paar der Darsteller das erste mal auf einer Bühne sein wird, war die Aufgabe des Regisseurs sie auf die Tournee vorzubereiten und zu kleinen Profis zu machen.

 In den Pausen kümmerte sich Ivonne um das leibliche wohl aller Anwesenden.

 Auch die Crew hinter den Kulissen nutzte dieses Wochenende. Ulli ( Kulissenbau und Instandhaltung) kümmerte sich um die Fertigstellung der Kulissen. Florian ( Technische Leitung und Kopf der Gruppe) erstellte zusammen mit Moritz die Bilder für Portraitwand, Flyer und Programmhefte. Hänschen und Ivonne übernahmen die Rolle der Regisseure                 ( Regisseure & Assistent ).

 Am Sonntag war es dann soweit: Schminken, Kostüme und Mikrofone wurden angelegt. Hier wird nun einigen klar, das es bis zu den ersten Aufführungen nicht mehr lange hin ist. Das Märchen wurde nun noch einmal komplett durchgespielt, so wie es schließlich Aufgeführt wird. Kleinere Korrektur Maßnahmen werden ergriffen und letzte Feinheiten besprochen. Um 18 Uhr war dies lange und anstrengende Wochenende dann vorbei.

Wir alle haben sehr viel Spaß gehabt und freuen uns nun auf den Dezember ;)

Gut Pfad

Moritz Kluske

Probe2

KulisseProbe

 

Essen

Gruppenfoto Schweden 2012 

Schild

Hockey

  Herd

essen

Segelboot

 

weitere Bilder folgen in kürze unter Bilder

Sommerfahrt 2012 nach Schweden

"Nordwärts, Nordwärts wollen wir ziehen zu den Bergen und den Seen" - wobei man nun die "Berge" durch "Insel", und die "Seen" durch "Fjorde" ersetzen müsste. Denn dieses Jahr ging es gemeinsam mit dem Stamm Voortrekker nach Schweden -Danderyd.

 

Dies zweigeteilte Lager begann am 30.07.12 nach einer etwa 12 stündigen Anreise am Pfadfinderheim der Schweden in Danderyd. Hier wurden die Deutschen Teilnehmer von den Gastfamilien zur Home Hospitality abgeholt. Sie durften nun die nächsten zwei Tage einen kleinen Einblick in den schwedischen Alltag bekommen.

 

Nach den erlebnisreichen zwei Tagen in der Gastfamilie ging es dann wieder zum Lagerplatz in Danderyd zurück, wo es nun galt die Zelte aufzubauen und sich einen überblick der Ortschaft zu machen. Nun war die folgenden Tage Programm in Stockholm angesagt. Es begann mit einer Stadtralley bei der man die Möglichkeit nutzte in der Stadt weit herumzukommen und viel zu sehen. Weiter ging es mit dem Besuch der "Vasa" - das meistbesuchte Museum Stockholms. Zu sehen gab kein grosses Knäckebrot, sondern ein Schiff das es nach seinem Stapellauf sagenhafte 1300 Meter weit schaffte, nun wieder geborgen und ausgestellt wird.

 

Nachdem wir nun Stockholm kennengelernt haben, ging unsere Reise am 04.08.12 ab 7.45 Uhr weiter zu der Insel "Örsö". Eine kleine Private Insel, ca 50 km von Stockholm entfernt. Diese Insel ist sehr Naturbelassen und besitzt weder Strom noch fließend Wasser. Hier ging es erst einmal darum Laufwege zu "erstellen" und einen Lagerplatz zu errichten. Dort trafen wir nun auch auf den Schwedischen Pfadfinderstamm. Das Lager ging nun mit etwa 140 Teilnehmern so richtig los.

 

Die Deutschen Pfadis wurden den Schwedischen "Troops" zugeteilt - dies waren die Gruppen in denen gekocht, gegessen und gemeinsam das Programm durchlaufen wurde.

Die folgenden Tage durfte sich jeder auf dem Wasser mit Segelbooten, Kanus und den sogenannten "Optis" ( kleine Nussschalen mit Segel ) bewegen und seine eigenen Erfahrungen mit Wind / Wellen und deren Auswirkungen auf die Boote machen. Es wurden Turniere ausgetragen und die Landschaft um die Insel kennengelernt.

 

Gerne haben wir auch an dem Abendlichen Programm am "Campfire" ( der Feuerstelle ) auf einem Fels direkt an den Fjorden teilgenommen. Während des Sonnenuntergangs wurden gemeinsam Lieder gesunden und die Tage gemütlich ausklingen lassen.

Wir nutzen auch die Chance den Schwedischen Pfadfindern einen Einblick in unser Lagerleben zugeben, indem wir eine deutsche Morgen- und Abendrunde durchgeführten  und alle Teilnehmer zu einem "Deutschen Jurtenabend" in unsere Super Jurte eingeladen haben. Dies hat den Schweden ( uns natürlich auch ) sehr gefallen, denn es weicht schon etwas von ihren eigenen Traditionen ab.

 

Am 11.08.12 war die schöne Zeit auf der Insel Örsö nun vorbei und wir machten uns mit vielen neuen Erfahrungen, schönen Erlebnissen und einigen neuen Freunden wieder auf den Weg nach Danderyd. Hier wieder angekommen wurde sich erstmal von der Insel "erholt", die festen Sanitären Anlagen genossen und sich untereinander über die Erlebnisse ausgetauscht. Nun stand am folge Tag noch ein Besuch im "Skansen" an. Ein nachbau des Schwedischen Lebens im 19.Jahrhundert. Abends fand unser "Abschieds- Jurtenabend" statt, zu dem auch die Schwedischen Pfadis eingeladen wurden. Alle drei Stämme bedankten sich für die schöne Zeit und ließen das Lager bei Tschai, Keksen, kleineren Spielen und ruhigen Liedern gemütlich ausklingen.

 

 

Ich denke das dieses Lager für alle Teilnehmer zu den schönsten Erfahrungen des Jahres zählt und wir uns gerne an die vergangenen Tage auf der Insel sowie in Danderyd zurückerinnern werden.

"Wenn wir wieder heimwärts ziehen, sehnet jeder sich zurück, denkt an die vergangenen Fahrten, an vergangenes Glück".

( Nordwärts, Nordwärts - Der Gaul Seite 316, Pfadfinderlied entstanden auf einem Norwegenlager )

 

Gut Pfad,

Moritz Kluske

Stamm Altai Maral Celle

 

Auch Nilpferd vom Stamm Voortrekker aus Braunschweig hat einen Artikel über Schweden geschrieben, klickt einfach auf sein Bild um ihn zu lesen...

Nilpferd

    Bezirkspfingstlager 2012 - Auf den Spuren von Lucky Luke

Dieses Jahr verbrachten wir die Pfingsttage zusammen mit dem Bezirk Harz-Heide auf dem Welfenhof in Gifhorn.

Das diesjährige Bezirkspfingstlager stand unter dem Motto Lucky Luke.

Das Lager begann am Pfingstfreitag. Für die Sippen und die R/R's startete das Wochenende mit einem Hajk, während die Wölflinge mit dem Auto nach Gifhorn gebracht wurden. Hier konnte die Meute direkt in die Welt von Lucky Luke eintauchen. Dies geschah unter anderem mit einem SPM.

Die Sippen hingegen machten auf dem Hajk alle unterschiedliche Erfahrungen. Auf jeden Fall aber machte allen die Wärme auf der Wanderung zu schaffen. Da kam eine Abkühlung im Tankumsee nicht schlecht!

Als dann auch die Sippen am Samstagnachmittag auf dem Lagerplatz eintrafen, tauchten sie nach dem Aufbau ihrer Kohten in die Abendteuer von Lucky Luke mit ein. Die Daltons waren aus dem Kerker ausgebrochen und es galt Lucky Luke zu helfen die vier Räuber wieder einzufangen.

Dazu fanden zunächst AGs statt, in denen unter anderem Netze und andere Utensilien gefertigt werden mussten, um die Daltons wieder hinter Schloss und Riegel zu bekommen.

Am Sonntag fand ein Geländespiel statt, bei dem die Daltons gefangen wurden. Dies wurde zelebrierend mit einem gemeinsamen Abschlussabend gefeiert.

Am Montag stand zunächst der Abbau auf der Tagesordnung. Nach der Abschlussrunde kehrten alle mit hoffentlich neuen Freunden und Erfahrungen nach Hause zurück.

 

Gut Pfad

Christopher

 

 

 

 

 

Spielturm Laub

Vater & Sohn

verdiente Pause 

  

Arbeitseinsatz im März am Pfadiheim

Es war mal wieder Zeit um etwas an unserem schönen Stammesheim zu tun.

Am Spielturm wurde weiter gewerkelt. Außerdem wurde der Eingangsbereich für die bevorstehende Erneuerung vorbereitet und natürlich wie immer viel Laub geschaufelt. Klar das dabei die Stärkende Mittagspause nicht zu kurz kommen darf :-)

Vielen Dank nochmal an alle Helfer! Ohne euch wäre vieles hier nicht möglich...

 

    Unser Koko hat seine Aufgabe erfüllt und ist nach hause gegangen

Liebe Freunde!

Viel zu früh und für mich immer noch unfassbar hat uns in der Osternacht unser Koko (Hans-Dieter Klemmstein) nach kurzer, sehr schwerer Krankheit verlassen. Wie es seine Art war, wollte er weder um sich noch um seine Krankheit großes Aufheben machen. Und doch hat ein großer Kreis von Freunden und Weggefährten mit ihm und seiner Frau Hanne gelitten und gehofft, dass doch noch alles gut werden möge. Leider kam es anders.

„Er war ein Guter…“ hat ein Kollege von ihm gesagt. Dieser Satz hat sich mir eingeprägt. Ja, ich denke, die meisten von uns werden ihn so in Erinnerung behalten. Der Unermüdliche, Zielstrebige, immer Hilfsbereite und wirkliche Freund.

Generationen von Kindern und Jugendlichen in Celle verdanken ihm Momente einer glücklichen Kindheit, vielleicht sogar entscheidende Weichenstellungen für ihr Leben. Die Pfadfinder waren sein Leben. Ohne es jemals groß zu betonen, lebte er 50 Jahre lang nach den pfadfinderischen Idealen der Brüderlichkeit und Hilfsbereitschaft. „Seinen Wölflingen“ hat er diese Haltung mitgegeben. „Seine Theatersippe Netradeva“ wurde in diesem Sinne von ihm ins Leben gerufen und fast dreißig Jahre lang begleitet. Unsere Heime waren seine Herzensangelegenheit. Hier arbeitete er manchmal Nächte lang, um den Pfadfindern ihren Treffpunkt zu ermöglichen oder zu erhalten.

Werte im Umgang mit einander waren ihm wichtig. Er hat sie nicht nur vermittelt, er hat sie gelebt.

Für einige war seine gerade, zielstrebige und ehrliche Art im ersten Moment ungewohnt und manchmal schwer zu ertragen. Und doch ließ man sich gerne von ihm mitreißen und auch in schwierigen Situationen konnte man gemeinsam mit ihm einen sicheren Weg gehen.

Baden Powell schreibt in seinem Abschiedsbrief an die Pfadfinder der Welt:

“ Das eigentliche Glück aber findet Ihr darin, dass Ihr andere glücklich macht. Versucht, die Welt ein bisschen besser zurückzulassen, als Ihr sie vorgefunden habt. Wenn dann Euer Leben zu Ende geht, mögt Ihr ruhig sterben im Bewusstsein, Eure Zeit nicht vergeudet, sondern immer Euer Bestes getan zu haben.“

Ich durfte unseren Koko fünfzig Jahre lang mal aus der Ferne und mal ganz nah begleiten und bin überzeugt, dass er dieses Vermächtnis voll erfüllt hat.

Wir alle haben einen guten Freund verloren, aber seine Spuren werden bleiben. Unser Mitgefühl ist bei Hanne, Florian und Tanja. Sie sollen wissen, dass die Pfadfinder auch in Zukunft immer versuchen werden, etwas von dem zurück zu geben, was Koko ihnen gegeben hat.

Lasst uns gemeinsam unserem Koko ein letztes Gut Pfad nachrufen

Euer Gerd

 

 

 

 

  

Generationswechsel im Stamm

Jedes Jahr werden für den Stamm im November die Weichen gestellt. Die gut besuchte Stammesvollversammlung musste diesmal wieder alle Leitungsfunktionen und Delegiertenämter neu besetzen. Schon im Vorfeld hatte es Diskussionen über eine neue Stammesführung gegeben, da Steffi aus beruflichen Gründen leider nicht mehr zur Verfügung stand und auch Mücke und André den Jüngeren Platz machen wollten. So konnte die Versammlung ohne größere Debatte in geheimer Wahl zügig die freigewordenen Posten besetzen. Mit Johannes  Holz als Stammesführer, Christopher Hamp als Stammeskanzler und Ivonne Kapmeyer  als Kassenwartin hat nun seit langem mal wieder ein kompletter Generationswechsel in der Stammesleitung stattgefunden. Ein bisschen wehmütig nahm die Versammlung Abschied von Steffi mit einem kleinen Geschenk, das Johannes als erste „Amtshandlung“ überreichte. Der Stamm wünscht Steffi alles Gute für die Zukunft und hofft, dass sie den alten Freunden in Celle treu bleibt.

Wie immer bei einer Stammesvollversammlung wollte man natürlich wissen, was pfadfinderisch im vergangenen Jahr gelaufen ist und welche Pläne für das neue Jahr bestehen. Hierzu wurde über das Projekt „Spielturm“, Sippenfahrten, die Tour  einiger Rover zum Jamboree nach Schweden und natürlich die erlebnisreiche Sommerfahrt nach Österreich berichtet. Ein wenig bedauert wurden die rückläufigen Besucherzahlen des Sommerfestes und des Weihnachtsbasars. Dieses Themas will man sich im kommenden Jahr ganz besonders annehmen, aber auch das Fahrtenprogramm wird nicht zu kurz kommen. Hervorzuheben bleibt, dass sich die erfolgreichen Weihnachtsmärchen der Sippe Netradeva auch im 38igsten Jahr nach wie vor größter Beliebtheit erfreuen.

Am Schluss der Versammlung ging es dann doch noch einmal um die „alten Säcke“. Der Stamm ehrte diejenigen, die bisher am längsten der Celler Pfadfinderei treu geblieben sind. Eine Urkunde für 10jährige Mitgliedschaft bekam: Christopher Hamp, 15 Jahre dabei sind: Ivonne Kapmeyer und Tobias Schoor, 20 Jahre aktiv sind: Torsten Bönisch, Verena Kapmeyer und Ulf Pohlmann, für 25 Jahre wurde Florian Klemmstein und für 30 Jahre Markus Liedtke geehrt.  Wolf-Dittrich Schwarze ist 45 Jahre dem Stamm Altai Maral treu. Dann waren da schließlich noch Koko und Gerd, die beide ihr erstes Halstuch im Jahre 1961 bekommen haben und sich noch heute als Einzelmitglieder dem Stamm verbunden fühlen. Für ihre 50igjährige Mitgliedschaft gab es neben der Urkunde ein persönliches Geschenk und einen großen „Jubiläumskuchen“, der mit der ganzen Versammlung geteilt werden konnte.

In der Hoffnung, dass auch in Zukunft solch langjährige Mitgliedschaften im Stamm Altai Maral geehrt werden können, schloss der neue Stammesführer die Stammesvollversammlung 2011.

Sommerfahrt der Celler und Braunschweiger Pfadfinder nach Österreich

Am Morgen des 1.8.2011 startete die diesjährige Sommerfahrt nach Schruns in Österreich. Die sieben Celler Pfadis fuhren zusammen mit ebenfalls sieben Pfadis aus Braunschweig und einem aus Fischbeck mit dem Zug in die Alpen um dort 14 unvergessliche Tage zu erleben. Als wir am Abend endlich am Zielbahnhof Schruns ankamen wurden wir von Mola, Olli und Molas Vater (Rainer) bereits empfangen. Sie sind mit dem Celler Stammesbus gefahren und haben das Zeltmaterial bereits zum Lagerplatz gebracht. Obwohl wir schon völlig fertig von der langen Fahrt waren, liefen wir den „Barthalomäberg“ zu unserer schönen Lagerwiese hoch. Nach ca. 20 min kamen wir dort an. Glücklicherweise war der Bus schon leer geräumt. So mussten wir nur noch unsere Kohten aufstellen, während die Älteren die Küche aufbauten um dort noch ein herrliches Abendessen zu zaubern. Nach der Mahlzeit waren wir so erschöpft das wir alle recht bald in unseren Schlafsäcken verschwunden waren.

Am nächsten Morgen mussten wir noch die Jurte aufbauen und den Lagerplatz für die Lagereröffnung herrichten. Am Nachmittag folgte eine lohnende Dorfrallye durch Schruns. Hierbei konnten wir allerlei Sehenswürdigkeiten erkunden und lernten uns in dem schnuckeligen Dorf zurecht zu finden. Als Abendprogramm stand heute ein Spieleabend mit Gesellschaftsspielen auf dem Plan.

Für den dritten Tag stand eine Wanderung durchs „Silbertal“ an. Diese führte uns entlang der Litz. Dies ist ein Gebirgsfluss mit viele großen und kleinen Wasserfällen. Wieder am Lagerplatz angekommen erwartete uns ein spektakulärer Kochwettbewerb zwischen den Cellern und Braunschweigern, der jedoch unentschieden ausfiel. Nach zwei pompösen Mahlzeiten wurde am Abend in der Jurte der Lagerkönig ermittelt.

Der nächste Tag führte uns mit dem Bus auf die „Silvretta Hochalpenstraße“. Diese Straße hat 32 Serpentinen und die Fahrt war nicht für jeden Margen gemacht. Hier bekam der „TAKO“ (=Tageskoordinator) eine ganz neue Bedeutung. Aus „TAKO“ wurde Tageskotzer. Der leidende war Nico, doch nach einer kurzen Pause konnte die Fahrt fortgesetzt werden. Am Ende der Straße liegt der Silvretta-Stausee. Hier teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die Einen gingen den Berg weiter hoch zum Gipfelkreuz, die anderen wanderten um den Stausee. Der Weg führte uns über viele hohe Steigungen vorbei an Schafen zu dem Kreuz, von wo wir eine wunderbare Aussicht genießen konnten. Zurück am Lagerplatz konnten wir ein mal wieder ein geniales Essen zu uns nehmen, bevor wir zum Jurtenabend übergingen.

Am Freitag kamen viele der Kinder das erste Mal in den Genuss Seilbahn und Sessellift zu fahren. Obwohl einige Kinder (und Eike) an Höhenangst leiden fuhren alle mit auf den Berg und gingen sogar noch weiter zum Gipfelkreuz. Der Aufstieg war für Einige eine echte Herausforderung, doch die unglaubliche Aussicht entschädigte für jegliche Strapazen. Nach einer ausgiebigen Pause machten wir uns auf den Heimweg. Der Tag wurde mir Rikes pädagogischem Abendprogramm beendet.

Da auch ein Ausflug in eine größere Stadt nicht fehlen darf, ging es am Samstag in die Stadt Bludenz. Schon beim Eintreffen im Bahnhof Bludenz wurden wir von einem etwas merkwürdigem Geruch überrascht. Erst kurze Zeit später konnten wir den Geruch der dort ansässigen Schokoladenfabrik zuordnen. Die Sipplinge durften die Stadt in Dreiergruppen selbständig erkunden. Am Abend, als wir uns auf den Weg zum Bahnhof machten, hatten wir immer noch den Geruch von Schokolade in der Nase, der mittlerweile ziemlich unerträglich geworden war. Somit entschlossen wir uns die Stadt zu verlassen, da sie eh nicht so der Hit war. Stattdessen gingen einige lieber ins Freibad in Tsachagguns (neben Schuns). Das heutige Abendprogramm gestaltete ich mal etwas künstlerischer, denn wir machten Kokusbecher. Dabei war das Wasser der Nuss überzeugender als das endgültige Ergebnis von einigen. Aber Spaß hat es alle Mal gemacht.

Leider mussten wir am Sonntag mit viel Regen aufwachen. Dies brachte unser gesamtes Konzept durcheinander. Aber die Sipperlinge waren mit dem freien Vormittag dennoch zufrieden. Zur Abwechslung gingen wir am Nachmittag Kegeln. Am Abend hatten wir alle bei Ollis geil ausgearbeiteten „Familienduell“ unseren Spaß. „Wir haben 100 Leute gefragt... .“ Der Abend war sehr lustig und ließ das schlechte Wetter für kurze Zeit in Vergessenheit geraten.

Am Montag machten wir uns auf den Weg die Längste Treppe Europas mit 4000 Stufen zu besteigen. Während die ersten nach einer Stunde am Ziel waren, kamen die letzten völlig erschöpft nach zwei Stunden oben an. Der Rückweg führte uns durch einen Tunnel wo wir einiges zum Thema Bergbau lesen und sehen konnten. Abends hörten wir die Geschichten vom Känguru und Berts Katastrophen Geschichten Dieses etwas andere Abendprogramm war sehr amüsant.

Am nächsten Tag stand einer der Höhepunkte auf der Tagesordnung: Mit der Seilbahn führen wir zunächst auf den „Golm“ von dort hatten wir eine Aussicht, die bis in die Wolken ging. Der Nebel war so dicht das wir teilweise keine 50 m weit sehen konnten. Doch das ließ uns nicht davon abhalten trotzdem alle Mann den Gipfel des Berges zu erklimmen. Oben angekommen ging es nach einer Pause erst zu Fuß, dann wieder mit der Seilbahn, ein Stück den Berg hinunter. Am Fuße des „Golm“ gibt es einen Waldseil Kletterpark. Diesen besuchten wir. Es machte allen viel Spaß, auch denen die Höhenangst haben. Viel mehr Fun machte jedoch der letzte Teil der Talfahrt. Diesen legten wir mit der Sommerrodelbahn teilweise mit über 40km/h zurück. Am Abend gab es noch einen lustigen Film zu sehen.

Der Mittwoch begann damit, dass wir alle mal ausschlafen konnten. Das war nach den anstrengenden Tagen auch notwendig. Am Nachmittag gab es dann eine kreative Werkstatt bei der alle die Möglichkeit hatten sich Frühstücksbretter mit einem Brennpeter zu beschriften, einen türkischen Halstuchknoten zu binden oder mit einem Brennbogen versuchen Feuer zu machen. Dies war leider die einzige Werkstatt, bei der es bei dem Versuch blieb.

Am Donnerstag wurde früher geweckt als üblich, denn es ging auf Hajk. Hierbei bildeten die Braunschweiger eine Hajkgruppe und die Celler Sippe „Adler“ eine zweite. Die Braunschweiger fuhren mit dem Zug Richtung Norden und gingen von Dort zum Lagerplatz zurück, die Celler wurden mir dem Auto in die andere Richtung gebracht und sollten von dort aus unseren Platz anlaufen. Mola, Rainer, Olli, Eike und ich blieben auf dem Lagerplatz und hielten dort die Stellung. Doch schon nach wenigen Stunden beklagten die Adlers einen Sturz, dieser wiederholte sich dann auch noch, so dass die Jungs bereits am Abend abgeholt werden mussten. Dennoch haben sie ihre Situation super gemeistert.

Der Freitag war der Tag für Mola, Olli und mich. Wir hatten uns entschlossen eine Extremwanderung auf den Berg „Drei Türme“ zu machen. Dazu klingelte unser Wecker heute schon um halb sechs. So konnten wir Pünktlich um 8 Uhr mit der Wanderung starten. Die drei kahlen Felstürme kamen uns immer näher, doch unsere Kräfte gingen noch schneller verloren als der Berg näher kam. Doch Aufgeben gab es für uns nicht. Völlig erschöpft haben wir gegen 14 Uhr die erste der Drei Spitzen erreicht. Die Aussicht war unbeschreiblich gigantisch. Doch wir machten uns auf die nächste, die höchste der drei Spitzen zu erklimmen. Diese liegt auf 2865 m Höhe. Leider mussten wir uns schnell auf den Rückweg machen, denn der Himmel zog sich zu und in den vergangenen Tagen hatten wir gelernt, dass sich das Wetter hier von einer Minute auf die Andere extrem verschlechtern kann. Und wir hatten noch den ganzen Rückweg vor uns. Aber wir hatten Glück, das gute Wetter hielt sich. Unglücklicherweise kamen Mola und ich etwas vom „Weg“ ab und landeten plötzlich auf einer steilen Geröllwand und kamen weder vor noch zurück. Erst nachdem wir etliche Gerölllawinen ausgelöst hatten und mehrmals beinahe in die Schluchten gestürzt waren, haben wir den sichern Pfad erreicht. Nach 12 Stunden waren wir endlich wieder im Tal. Das war für uns drei sicher der abenteuerreichste Tag der Fahrt, wenn nicht sogar unseres Lebens.

Am Samstag kamen die Braunschweiger von ihrem Hajk wieder. Zur Entspannung für uns alle gingen wir geschlossen ins Freiband, bevor jeder am Abend von seinen Erlebnissen des Hajks Bericht erstattete.

Am Sonntag wurden wir wieder früh geweckt, denn die Abreise stand bevor. Nach einem zügigen Abbau und einer emotionalen Abschlussrunde ging ein sehr erlebnisreiches Lager leider zu Ende. Abschließend können wir alle sagen das diese Fahrt ein riesengroßer Erfolg zweier ebenso cooler Stämme war. Die nächste Großfahrt zusammen mit den Cellern und Braunschweigern für 2012 ist bereits in Planung.

Diese und andere Bilder von der Sommerfahrt auch unter: Album

Herzlich Gut Pfad und Seid Wach Christopher

Jamboree 2011 in Schweden

Zum 22. Mal fand dieses Jahr das Jamboree statt. Dieses Jahr war Schweden Gastgeber des Weltpfadfindertreffens, genau genommen Rinkaby in der Nähe von Kristianstad. Dies liegt in Südschweden. Zu dieser verlängerten Wochenendaktion machten sich einige unserer RR's am Donnerstagabend den 28.7.11 mit dem neuen Stanmesbus auf den Weg. Zunächst fuhren wir nach Fehmarn, um dort die Fähre von Puttgarden nach Rödby auf Lolland zu nehmen. Weiter ging es über die Öresundbrücke von  Kopenhagen nach Malmö. Somit waren wir in Schweden angekommen. Nun mussten wir noch einige Kilometer durch Schweden fahren, bis wir endlich nachts um 3:00 Uhr in Kristianstad ankamen.

Hier hatte uns Mola über Kontakte eine Unterkunft bei Bekannten besorgt. Da es jedoch mitten in der Nacht war, wollten wir das Ehepaar nicht wecken. Somit schliefen wir noch etwas im Bus. André und ich machten derweil einen Spaziergang zum Meer. Dort erhofften wir den Sonnenaufgang zu sehen, doch der Himmel war zu bewölkt. Gegen 6:00 waren dann auch unsere Gastgeber Herr und Frau Nilsson auf den Beinen. Nach einem Frühstück mit Kaffee und schwedischen Spezialitäten bauten wir im Garten unsere Kohte auf. Von unseren netten Gastgebern bekamen wir das Angebot in den Gästezimmern zu schlafen. Aufgrund der nicht so optimalen Wetterlage nahmen die Meisten von uns dies Angebot dankend an.

Den Rest des Vormittags verbrachten wir damit die nähere Umgebung zu erkunden. Dabei durfte ein Abstecher in der nächst größere Stadt Kristianstad nicht fehlen. Leider war der Nachmittag so verregnet, dass wir diesen im Haus der Nilssons bei netten Spielen verbrachten.

Für den  Samstag hatten wir die Karten für das Jamboree. Wir machten uns gleich früh morgens auf zu dem zentralen Parkplatz, von wo aus die Besucher mit Shuttlebussen zum Lagerplatz gebraucht wurden. Bereits hier war ich erstaunt von dem enormen Aufwand der hier betrieben worden ist. Doch dies wurde noch übertroffen als wir auf dem Lagerplatz ankamen. Es wurden Spielgeräte, ein Fitnessstudio und ein Aussichtsturm aus Stangenholz erbaut. Der Lagerplatz war in fünf Teile unterteilt. Diese setzten sich aus den vier Unterlagern, benannt nach den vier Jahreszeiten zusammen und einem zentralen Platz. Dieser zentrale Platz war überwiegend für die Besucher bestimmt. Hier befand sich eine Art „Expo“ wo sich alle vertretenden Nationalitäten in einem Zelt/ Pavillon präsentierten. Des Weiteren gab es dort neben diversen Futterbuden ein großes Souvenirzelt. Auch wir besuchten eine der vielen Futterbuden und deckten uns mit Jamboree T-Shirts und ähnlichem ein. Nach einem Abstecher in eines der Unterlager war der Tag auch schon wieder vorbei.

Den Abend konnten wir alle zusammen am Grill mit den Nilssons ausklingen lassen. Am Sonntag machten wir uns früh auf, um den Heimweg anzutreten, denn uns stand noch eine Lange fahrt bevor und direkt am nächsten Morgen sollte es zumindest für einige von uns auch schon auf nach Österreich gehen.

Somit geht mal wieder ein sehr schönes Wochenende zu Ende, bei dem wir trotz eher mäßigem Wetter viel erlebt haben.

Seid Wach!

Christopher

 

„Operation Entenhausen“ geglückt

Der Celler Pfadfinderstamm nahm am Landespfingstlager des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP) teil.

Am Pfingstwochenende vom 10.-13. Juni nahm der Celler Pfadfinderstamm Altai Maral am großen Landespfingstlager des BdP Landesverband Niedersachsen e.V. in Almke bei Wolfsburg teil. Zu diesem nur alle vier Jahre stattfindenden Großlager, das unter der Schirmherrschaft des nds. Ministerpräsidenten David McAllister stand, reisten über 1000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Niedersachsen an. Das Pfadfinderlager stand dabei unter dem Motto „Operation: Ente Blau-Gelb – Auf nach Entenhausen“ und bot den Pfadfindergruppen aus Niedersachsen ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programmangebot.  Das Programm reichte von musischen und handwerklichen Kleingruppenangeboten über einen großangelegten Postenlauf bis hin zu Gruppenabenden und einem Singewettstreit. „Es war toll alle seine Freunde aus den anderen Stämmen wieder zu treffen und mit ihnen drei Tage lang der Pfadfinderidee nachgehen zu können“, so Johannes Holz.

Bereits am Freitag besuchte die nds. Sozialministerin Aygül Özkan das Pfingstlager der Pfadfinder und machte dabei einen Rundgang über den Lagerplatz, bei dem sie einen Einblick in das Leben der Pfadfinder bekam. Sie zeigte sich dabei beeindruckt, was Pfadfinder alles auf die Beine stellen würden. „Pfadfinder sind ja richtige Allrounder. Teamgefühl, Miteinander und Integration werden hier vorbildlich vorgelebt“, so Özkan. Spontan half Aygül Özkan den aufbauenden Pfadfindern, indem sie selbst eine Kohte, das traditionelle schwarze Zelt der Pfadfinder, mit aufbaute.

1.000 Pfadfinder mussten vier Tage lang versorgt werden: Vom Müsli am Morgen bis zum nächtlichen Snack, alles musste vorbereitet sein. Im Mittelpunkt des Verpflegungskonzeptes stand eine ausgewogene Ernährung mit saisonalen und regionalen Produkten.

Alle sind schon gespannt auf das nächste Landespfingstlager in vier Jahren.

Gut Jagd, Gut Pfad und Seid Wach 

der Celler Pfadfinderstamm

  

“Herr Rehl” hat uns verlassen.

Wir hofften, ihn noch lange in unserer Mitte als guten Freund und Förderer des Stammes haben zu können, doch er wusste, dass es eines nicht allzu fernen Tages ganz plötzlich zu Ende sein würde. Eine heimtückische Krankheit bestimmte die letzten Tage von Alfred Jürgen Rehl, aber sie reduzierte nicht seine Freude am Leben, an seiner Familie und dem Geschehen bei den „Pfadis“.

Als Vater seiner beiden Söhne Hänschen (Hans) und Letter (Klaus) entschloss er sich schon kurz nachdem die beiden Anfang der siebziger Jahre zu den Wölflingen kamen, selbst die Sache der Pfadfinder aktiv zu unterstützen. Er erlebte die Folgen der Auseinandersetzungen zwischen BdP und BDP in Celle dadurch, dass die Widerstände gegen eine weitere Nutzung des alten Heims am Altenhäger Kirchweg immer größer wurden und man versuchte, dem Stamm die Basis für seine Arbeit zu entziehen. Sein Entschluss, sich als Kassenwart des Förderkreises Pfadfinderheim e.V. wählen zu lassen, war damals für viele Motivation genug, sich ebenfalls für ein neues Heim des BdP in Celle zu engagieren. Unermüdlich diskutierte Herr Rehl mit den Gegnern des Projektes, fand Verbündete und verwaltete die Geldmittel so geschickt, dass schließlich alle Voraussetzungen für unser heutiges Haus an der Nienburger Straße geschaffen waren.

Viele Jahre hat er dann die Geschicke des Förderkreises als erster Vorsitzender gelenkt. So als wäre er sein ganzes Leben selbst Pfadfinder gewesen, hat er mit großem Verständnis  für jugendlichen Freiheitsdrang und Experimentierfreude nach Außen die Anliegen der Pfadfinder hervorragend vertreten und nach Innen immer wieder ausgleichend und behutsam die jeweils nachwachsende Pfadfindergeneration an ihre Verantwortung für das so mühsam erkämpfte „ Haus der Pfadfinder“ erinnert.

Sein Tod hinterlässt eine tiefe und nicht zu schließende Lücke. Seine vornehme Autorität, die sich am besten in der bis zum Schluss üblichen Anrede „Herr Rehl“ ausgedrückt hat, wird uns allen fehlen. Unser Mitgefühl gilt den Familien von Hänschen und Letter, aber auch die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stammes Altai Maral sind traurig, ein großes Vorbild und einen treuen Freund verloren zu haben.

Die Beisetzung findet am 29.April 2011 um 15:00 Uhr in der Friedhofskapelle des Celler Stadtfriedhofs statt.

Sommerfahrt des Bezirks Harz – Heide nach Ungarn

Am 15.07.2010 machten sich abends 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus unserem allseits geliebten Bezirk Harz – Heide per Bus auf den Weg ins rund 1000 km entfernte Ungarn. Trotz der Strapazen der Busfahrt kamen wir am nächsten Tag gut gelaunt im Grenzort Esztergom an und wurden nach kurzer Instruktion auf den Weg geschickt. Geld umtauschen, Karten kaufen und in der Donau baden waren die ersten Prioritäten. Später machten sich die 7 Wandergruppen auf den Weg, um sich erst im Czerkeszpark in der Nähe von Budapest wider zu treffen. Völlig gleich, ob man über die Berge, die Donau entlang oder durch die Slowakei wanderte, am Ende kam man mückenzerfressen an. Einige von uns lernten zum Beispiel ungarische Pfadfinder kennen, durften sogar in deren Stammesheimen nächtigen und wurden zum Kanu fahren auf der Donau eingeladen. Andere badeten mehr in der Donau, als dass sie wanderten und hatten das Glück, von einem netten ungarischen Tennisspieler einen Schlafplatz angeboten bekommen zu haben.

Nachdem alle Wandergruppen in verschiedenster Form ungarische Gastfreundschaft erfahren haben, kamen sie nach 11 Tagen mehr oder weniger wohlbehalten auf dem Lagerplatz an.

Auch wenn der Lagerplatz nicht perfekt war, tat dies dem Lager kein Abbruch. Doch es stand uns ein großes Problem bevor, denn die hiesige Mafia hatte den Plan alles Wasser der Welt in Wackelpudding zu verwandeln. Unser Ziel war es dann, Wladimir Waschbecken, Boris die Klinge und Sergej (Name ist Programm) dingfest zu machen und so ihren Plan zu vereiteln.

Auf unserer Jagd nach der Mafia kamen wir auch in Budapest vorbei, wo wir gleichzeitig die schöne Stadt besichtigen konnten.

Wegen der großen Gefahr für die Menschheithatten wir viele Idee, um die Pläne der Mafia zu durchkreuzen, zum Beispiel, in ihre Kreise einzuheiraten. Nach diese Lagerhochzeit konnte wohl jeder sagen, dass sie eine der besten Punkte der ganzen Großfahrt darstellte. Den Abschluss des Ganzen bildete das Charity – Konzert mit der 0900er Spendenhotline, um das Projekt der Mafiaverfolgung zu finanzieren. Als diese dann auch auf einmal auftauchte war das FBI bereits vor Ort und nahm die Bösewichte zusammen mit Gerhard Delling und Günther Netzer fest.

Im Endeffekt kann man sagen, dass unsere Bezirksgroßfahrt 2010 ein Riesenerfolg war und  jeder bereits die nächste gemeinsame Aktion herbeisehnt.

Herzlich Gut Pfad

Mola & Uschi

 

30. Tag der Niedersachsen

In diesem Jahr fand der Tag der Niedersachsen wieder in Celle statt. Wir durften rund 250.000 Besucher in unserer Stadt begrüßen. Zahlreiche Aussteller präsentierten sich drei Tage lang im Stadtgebiet. Die Stimmung war klasse und ausgelassen. Auch wir ließen uns die Möglichkeit zur Öffentlichkeitsarbeit nicht nehmen! Mit einer Jurte und dem Pavillon waren wir in der Trift vertreten. Unser traditionelles Stockbrot sowie diverse Kinderspiele fanden reichlich Zuspruch. Außerdem konnte noch die Ausstellung bewundert werden, die Koko und Thomas zu unserem 60-jährigen Jubiläum erstellten. Ebenfalls wurden die Banner der LGS ausgeliehen und präsentierten unser Pfadfinderregeln den Besuchern. Unser Stand lockte auch ein paar ehemalige Pfadfinder sowie Förderer der Stiftung Pfadfinden an, was uns sehr freute. Das Fazit dieser Veranstaltung war durchweg positiv, wobei es auch ein ziemlich stressiges Wochenende war.

Gut Jagd & Gut Pfad Steffi

  Ehemaligentreffen  

Zwei Jahre sind seit unserem Jubiläum vergangen und es wurde mal wieder Zeit für ein offizielles Ehemaligentreffen. Auf Bitten von einigen Teilnehmern wurde die Einladung schon ein Jahr im Voraus verschickt, damit auch jeder sich diesen Termin freihalten konnte. Langsam ging das Jahr vorüber und es kamen immer mehr Zusagen und leider auch Absagen zusammen. Den Freitagabend davor trafen sich schon ein paar Ehemalige mit einigen Rovern im „Braunen Hirschen“. Dieses Treffen wurde von Tüchlein in die Welt gerufen, der aber aber durch schwere Krankheit verhindert war. Am 05.06.10 besuchten uns dann über 20 Ehemaligen am Heim, um sich gemeinsam bei Kaffee und Kuchen über die alten Zeit auszutauschen. Es wurden alte und neue Geschichten erzählt, Bilder geguckt und Informationen der Gegenwart berichtet. Das letzte Treffen war ja mit knapp über 60 Ehemaligen sehr gut besucht, aber in diesem Jahr erblickte man tatsächlich noch neue Gesichter! Aus den Rückmeldungen schlossen wir, dass das Treffen auch dieses Mal gut angekommen war und wir es wiederholen werden. Nichtsdestotrotz sind alle Ehemaligen auf unseren Sommerfesten und Weihnachtsbasaren gern gesehen Gäste.  

Gut Pfad Steffi

20 Wölflinge aus Celle auf der Weltverbessererkonferenz

Das diesjährige Landeswölflingspfingstlager fand zum Thema der Bundesaktion “Weltverbesserer” in Gifhorn statt. Über 100 Wölflinge und Meutenführer trafen sich auf dem Welfenhof, um gemeinsam die Welt ein Stück besser zu hinterlassen wie sie vorgefunden wurde – ganz getreu dem Leitspruch von BP. Am Samstag wurde vormittags ein Wolfslauf durchgeführt. Am Nachmittag stand dann ein Geländespiel an, wo wir Einzelteile für eine Maschine zur Abgasreinigung erkämpften. Außerdem erspielten wir unsere Kleider für die Altkleidersammlung zurück, die von „Dieben“ gestohlen wurden. Es folgte ein Raus!-Tag, wo wir Gifhorn erkundeten. Die von uns im Vorfeld gesammelten Altkleider wurden beim DRK an bedürftige Leute gespendet. Außerdem wurde im Stadtwald Müll gesammelt und das Klärwerk und der Kinderschutzbund besichtigt. Am Abend wurden dann die Umweltverschmutzer gestellt und zur Feier des Tages gab es ein Fest, wo jede Partnermeute ihren Umwelttipp vorführte. Nachdem zwei erlebnisreiche Tage hinter uns lagen, ging es am Montag ans Abbauen der Zelte. Leider regnete es an diesem einzigen Tag in Strömen, sodass wir sehr froh waren, als wir endlich im Bus auf dem Weg Richtung Celle saßen.

Gut Jagd,

Steffi

Pfadfinder auf Weltreise

Drei Pfadfinder der R/R Stufe begaben sich am Dienstag den 30.März 2010 auf Weltreise. Dort erleben sie eine ganze Menge Spannendes.

Wir starten um 8:47 am Celler Bahnhof um mit dem Zug nach Bremerhaven zu fahren. Dort befindet sich der Längengrad 8° Ost. Dies ist unsere Route. Von Bremerhaven geht es in die Schweizer Alpen.  Hier besuchen sie die Stadt Isenthal. Weiter geht es über Sardinien nach Niger in die größte Wüste der Welt. Zu den hohen Wüstentemperaturen kommt nun noch die hohe Luftfeuchtigkeit, denn wir sind mittlerweile in Kamerun. Hier bekommen wir die Möglichkeit eine Wanderung durch die tropischen Regenwälder bei Nacht zu machen.  Dies ist mal eine ganz neue Erfahrung.

Nach den heißen Temperaturen kommt nun die Abkühlung der Antarktis, wo wir die Forschungsstation Neumayer 3 besichtigen.

Jetzt haben wir den südlichsten Punkt der Erde erreicht und es geht wieder in Richtung Norden. Ab hier heißt unsere Koordinate nicht mehr 8° Ost, sondern 172° West.

Auf diesem Längengrad führt unserer Reise in die Stadt Satitoa auf die kleine, aber traumhafte Insel Samoa. Von dort geht es weiter nach Gambell, einer kleinen Stadt Alaskas. Auf dieser Koordinate liegt zum größten Teil nur Wasser. So kommt es, dass wir auf diesem Längengrad nur durch zwei Städte kommen.

So sind wir auch schon wieder fast am Ende unserer Reise. Wir können es uns jedoch nicht entgehen lassen einen Abstecher zu der Hallig Langeness zu machen.

Wieder zurück in Bremerhaven sind wir noch ganz überwältigt von unseren Eindrücken.

Da wir uns (für die, die es noch nicht herausgefunden haben) im Klimahaus befinden, besichtigen wir nun noch den Abteilungsbereich „Chancen“ zum Thema Energieeffizienz und CO2 Einsparungen. Hier kann jeder für sich erfahren wie viel CO2 er wodurch freisetzt und wie man dies einsparen kann. Zudem kann man seinen eigenen jährlichen CO2-Bedarf ermitteln und dies mit dem Bundes- und Weltdurchschnitt vergleichen. 

Voller neuer Erfahrungen und frohen Mutes unsere schöne Erde zu schonen, machen wir uns nun auf den Weg zurück nach Celle.

Gut Pfad Christopher

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Besuch der Weihnachtsmärkte

Die RR Füchse beschlossen am dritten Advent den Bremer Weihnachtsmarkt zu besuchen. Morgens ging es ab Celle mit dem Zug über Hannover nach Bremen. Dort besuchten wir den weihnachtlichen Markt in der Innenstadt. Wir aßen Schmalzkuchen und tranken Punsch. Anschließend besuchten wir noch den Mittelaltermarkt an der Schlachte. Dieser war direkt an der Weser gelegen. Dort gab es altertümliche Getränke, Speisen und Sachen zu kaufen. Anschließend bummelten wir wieder über den Weihnachtsmarkt zum Bahnhof. Da es noch ziemlich früh war, führte unser Rückweg über Hamburg, wo wir noch eine Zwischenstop einlegten. Dort spazierten wir noch mal über den Hamburgerischen Markt am Rathaus. Dieser war aber viel voller als der Bremer und uns waren die Menschenmassen zu viel. Nach einer Getränkepause marschierten wir wieder zurück zum Bahnhof, wo wir dann den Zug Richtung Celle nahmen.

Gut Pfad,

Steffi

Weihnachtsmarkt in Hambühren

Wie schon das Jahr zuvor, nahmen wir wieder am Weihnachtsmarkt in Hambühren teil. Der Platz am Lüßmann Hof war weihnachtlich geschmückt und es wurden viele Stände aufgebaut. Auch wir stellten unsere neue Hochkothe auf, die wir auf dem Bula erworben hatten. Leider meinte es der Wettergott am Samstag nicht gut mit uns und es goss beim Aufbau in Strömen. Nach und nach füllte sich der Weihnachtsmarkt und auch unser Stockbrot fand guten Absatz. Zusätzlich gab es für die Kinder noch einen Flohmarkt, wo das Taschengeld aufgebessert werden konnte. Sonntag startete der Markt erst langsam. Am Nachmittag kamen dann die Besucher zum Glühwein trinken und Bratwurst essen. Die Kinder backten bei uns ihr Brot und erhielten Besuch vom Weihnachtsmann. Am Abend bauten wir die Hochkothe wieder ab und bedankten uns beim Gewerbeverein Hambühren, dass wir an dem weihnachtlichen Markt teilnehmen durften. Auch für nächstes Jahr sollen wir den Termin erneut einplanen. So endete wieder eine erfolgreiche Öffentlichkeitsaktion.

 Gut Pfad,

Steffi

Ein etwas anderer Weihnachtsbasar

 

Auch in diesem Jahr sollte wieder in Basar stattfinden. Da wir aber mal etwas Neues ausprobieren wollte, überlegten wir was es noch für Alternativen zur alten „Variante“ gab.

Unsere Entscheidung fiel auf eine „aktiven“ Basar, wo wir Kränze binden, Serviettentechnik und Kerzen gießen anboten. Zusätzlich gab es natürlich wieder Glühwein, Bratwurst, Kaffee und Kuchen. Außerdem wurde von der Sippe Animus sowie den RR Skorpions  selbstgemachte Marmelade zum Verkauf angeboten.

Vor allem der Workshop Kränze binden fand großen Andrang, sodass nach zwei Stunden unser Material verbraucht war. Die gebundenen Kränze konnten zusätzlich noch gegen einen kleinen Aufpreis geschmückt werden, was auch passend zum ersten Advent war. Bei der Serviettentechnik wurden Tontöpfe und Dachziegeln mit weihnachtlichen Motiven beklebt und verziert.

Unser Fazit von diesem anderen Weihnachtsbasar war positiv, da die Besucher unser Angebot gut annahmen. Auch hatten wieder einige Ehemaligen den Weg zum Celler Heim gefunden. An dem Feuerkorb wurden bei wohliger Wärme bis in den Abend hinein interessante Gespräche geführt.

 

Gut Jagd & Gut Pfad,

Steffi

Elternabend der Theatersippe Netradeva

Nachdem die Pfadfinder/innen der Theatersippe Netradeva gleich nach den Sommerferien mit den Proben zu ihrem diesjährigen Weihnachtsmärchen begonnen hatten, war die erste Aufführung für die Eltern und Familienangehörigen der Mitspieler reserviert. Ende November wurde das Stück den 40 Anwesenden im Jugendtreff Wietzenbruch präsentiert.

Die Jugendlichen waren gespannt, wie die Eltern reagieren würden. Dementsprechend hoch war das Lampenfieber vor Beginn des Stückes. Aber nachdem alle 5 Bühnenbilder fehlerlos über die Bühne gegangen waren und am Ende der Beifall nicht enden wollte, wich die Anspannung großer Erleichterung und Freude über das Erreichte. Die vielen Proben und das Erlernen der Texte hatten sich gelohnt. Auch gab es für die dargebotenen Lieder jedes Mal spontanen Beifall. Applaus ist eben doch das Brot der Künstler. Was die Celler Pfadfinder hier geboten haben geht weit über das zu Erwartende an eine  Laienspielgruppe hinaus. So war es auch mehr als gerechtfertig, dass Florian als Leiter jedem Akteur nach dem letzten Vorhang eine Rose überreichte.

In der nächsten Woche begann die kleine Tournee. Hier spielten die Pfadfinder vor Celler Kindern, in Kindergärten, einer Behinderteneinrichtung und Jugendtreffs . Von hier stammt auch der Kommentar eines kindlichen Zuschauers: " Das ist ja viel besser als fernsehen". Auch eine Schule im Landkreis gehörte zu den Zuschauern.

Seit 36 Jahren nun schon führen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der Vorweihnachtszeit Märchen der breiten Celler Öffentlichkeit vor. Dabei legen die Kinder und Jugendlichen wert darauf, die Märchen so zur Aufführung zu bringen, wie sie damals niedergeschrieben wurden und seit je her aus dicken Büchern vorgelesen werden.

In diesem Jahr wurde „Frau Holle“ als Weihnachtsmärchen gewählt: »Unsre goldene Jungfrau ist wieder hie« - und mit ihr werden die vertrauten Gestalten des Grimmschen Märchens lebendig: Frau Holle lässt wieder einmal ihre Betten ausschütteln, gerecht verteilt sie Gold und Pech, Lohn und Strafe für gute und schlechte Arbeit. Mit sinnreichen Versen steht ihr das Kätzchen Mauzeminchen bei, das sich mit lustigen Sprüngen die Herzen der Kinder erobert. Sie dürfen Goldmarie auf ihrem Weg zu den Broten und Äpfeln begleiten, mit Hans, dem Müllersohn, freuen sie sich über den Lohn für die fleißige Annemarie und erleben die Bestrafung des faulen Mariechens. Bestimmt werden sie dem ewig verschnupften, kauzigen Brunnenmeister Gesundheit wünschen und zum guten Ende frohen Herzens Goldmariens Hochzeitsfest erleben.

Es wurden für dieses Stück eigens Lieder geschrieben und in die Handlung integriert. Die Inszenierung stammte, wie in den Vorjahren auch, von Hans-Joachim Rehl, das Bühnenbild zeichnete Ulrich Serger.

Gut Pfad Koko

Stammesvollversammlung 2009

Der  Stamm Altai Maral Celle traf sich im November zur alljährlichen Vollversammlung im Heim, um die Weichen für das nächste Jahr zu stellen. Bei seiner Begrüßung stellte der Stammesführer Thorsten Weitze mit Freude fest, dass in diesem Jahr außergewöhnlich viele Mitglieder der Einladung gefolgt waren. Neben vielen Berichten über Aktionen des vergangenen Jahres und einem Ausblick auf 2010 wurde in diesem Jahr turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt. 

Der neue Vorstand (von links): Markus Liedtke als Kassenwart, Stefanie Schmidt als Stammesführerin, und Andre Kohnert als Stammeskanzler.

Ulf Pohlmann berichtete von dem Plan für Einzelmitglieder und Ehemalige in Zukunft wieder eine Heimat im Stamm etablieren zu wollen. Über Einzelheiten soll auf einem ersten Treffen der Interessierten beraten werden. Wer sich hier angesprochen fühlt, der melde sich bitte beim Stamm. 

Der Stamm Altai Maral ehrte zum Abschluss der Versammlung drei Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft:

Lisa Kluske für 10 jährige Mitgliedschaft,

Hannelore Klemmstein für 30 jährige Mitgliedschaft

und in Abwesenheit Jens Oelkers für 35 jährige Mitgliedschaft.

Ein herzliches Gut Jagd und Gut Pfad

Koko

Meute besucht die Filmnacht

Auch in diesem Jahr wurde wieder eine Meutenfilmnacht von unserem Bezirk Harz-Heide veranstaltet. Dieses Mal kamen 40 Wölflinge nach Wolfsburg, um sich wieder viereckige Augen zu gucken. Am ersten Abend kam der Regisseur Sam Müller vorbei und teilte uns mit, dass er gerne einen Film mit und über Wölflinge drehen wollte und er unsere Hilfe brauchte. Am Samstag gab es ein Postenlauf durch Wolfsburg, wo wir verschiedene Aufgaben wie Aliens darstellen, für die Kamera posen und die teuerste Kamera ausfindig machen mussten. Am Abend wurden dann die gewählten Filme gezeigt. Zuerst gab es „Die Wächter der Wüste“ und anschließend „Bolt“. Spätestens nach dem zweiten Film waren die Augen geschlossen.  Am nächsten Morgen packten wir nur noch unsere Sachen und putzten das Haus der Jugend, wo wir übernachtet hatten. Am Mittag holten uns die Eltern wieder ab.

 

Gut Jagd Steffi

Celler Pfadfinder engagieren sich für den Naturschutz

 

Die Wölflinge unternahmen auf einem ihrer Heimabende etwas in Sachen Naturschutz.

Im Heim an der Nienburger Straße bohrten, nagelten und schraubten die Jungen und Mädchen im Alter zwischen 6 und 11 Jahren mit ihren beiden Gruppenleiterinnen Nistkästen zusammen. Angeleitet wurden sie dabei von Mitgliedern des Hegeringes Sülze. Das Holz für die Nistkästen wurde von deren Mitglied Herrn Luhmann kostenlos zur Verfügung gestellt.

Die Nistkästen sollten für möglichst viele heimische Vogelarten geeignet sein wie Meisen, Rotkelchen, Buchfinken, Bachstelzen u.a. .  Die unterschiedlichen Anforderungen wurden den 22 Kindern erklärt und deren umfangreiche Fragen beantwortet. Und so wurden sowohl Brutstätten für Höhlenbrüter als auch für Halbhöhlenbrüter gebaut.

Am Abend war eine stolze Zahl von Kästen hergestellt worden.  Diese wurden am nächsten Heimabend noch per Brandmalerei mit dem Namen des Erbauers beschriftet.

Zwei Wochen später trafen sich die Wölflinge mit einigen Mitgliedern  des Hegeringes in Groß-Hehlen um die Bauwerke im nördlichen Waldgebiet von Celle verteilt anzubringen.

Gemäß eines der Pfadfinderversprechen "Ich will die Natur kennenlernen und helfen sie zu erhalten" ist dieses aber keine einmalige Aktion gewesen. So wurde mit dem Hegering ein Termin zu einem späteren Zeitpunkt für einen naturkundlichen Waldrundgang vereinbart. Auch übernimmt die Pfadfindergruppe für "Ihre" Brutkästen die Patenschaft und wird sie jährlich reinigen und instandsetzen.

Gut Pfad Koko

Sonniges Sommerfest im August

In dieses Jahr hatte es die Sonne gut mit uns gemeint und strahlte schon morgens beim Aufbau. Nach und nach verwandelte sich unser Gelände wieder in unser jährliches Sommerfestbild - Stände, Spiele und die Cafeteria wurden aufgebaut. Gegen 15 Uhr kamen die ersten Gäste und machten es sich gleich bei Kaffee und Kuchen bequem. Sehr zu unserer Freude kamen auch viele Ehemalige, um diese Gelegenheit zu einem Treffen zu nutzen. Auch die Tombola war wieder ein Highlight. So ginge viele mit tollen Preisen nach Hause. Die Kinder testeten ihr Geschick im Kisten stampeln, Pfeile werfen und „Mäuse hauen“. Gegen Ende wurde dann der Bratwurststand zum Treffpunkt. Viele ließen das Sommerfest bei einer Bratwurst oder einem Fleisch ausklingen. Somit schlossen wir wieder ein gutes Fazit für das diesjährige Sommerfest. Es waren viele Besucher da, wobei wir uns über mehr „Blau-Gelbe“ gefreut hätten. 

Gut Pfad Steffi

Meute Panthera entdeckt den Deister

Die Meute verbrachte 3 Tage in Wennigsen im Deister. Dort stand uns die Finnhütte zur Verfügung. Wir reisten mit Autos an und starteten mit einer Wanderung von Bahnhof zum Naturschwimmbad. Unterwegs mussten die Rudel Aufgaben lösen und Bilderrätsel finden. Dort angekommen, testeten wir das Wasser, aber es war sehr kalt! Die Kinder nahmen ein kurzes Bad und spielten auf der Badeinsel. Danach gab es eine heiße Dusche. Als dann ein kleiner Gewitterschau aufzog, machten wir erstmal Mittag. Anschließend wurden noch die Spielgeräte ausgenutzt. Am Nachmittag machten wir uns dann auf zu unserer Unterkunft. Nachdem die Zimmer bezogen waren, wurde die Gegend erkundet. Nach dem Abendessen wanderten wir in den Deister zu Wasserrädern. Unterwegs mussten Pflanzen erraten werden, um noch mehr Rudelpunkte zusammeln. Jedes Wasserrad stellte ein Handwerk oder ein Märchen da. Pro erratendes Wasserrad gab es auch noch eine Rudelpunkt und die Frösche, Küken und Eichhörnchen lieferten sich ein Kopf an Kopf rennen.  Auf dem Rückweg wurde es dann auc h schon langsam dunkel. Nach der Ankunft in der Hütte wurden auch gleich die Schlafsachen angezogen. Am nächsten Morgen machten wir uns auf zum Wisentgehege nach Springe. Dort verbrachten wir den Tag mit Tierbeobachtungen, einer Ralley und natürlich auf dem Spielplatz. Zum Schluss besuchten wir noch eine Vogelflugshow, wo die Greifvögel uns ziemlich dicht über den Köpfen hinweg sausten. Da sich das Wetter dann auch zuzog, machten wir uns dann auf den Rückweg. Kaum an der Finnhütte angekommen, goss es in Strömen. Durch den Regen musste unser Abendprogramm (Stockbrot und Marsmellows) leider ausfallen, aber wir hatten ja auch noch Toms Geburtstag zu feiern. So ging der Abend auch schnell mit Spielen rum. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen hieß es auch schon wieder Taschen packen und sauber machen! Nach der Hausabnahme machten wir uns auf in Richtung Celle, wo uns die Eltern am Mittag am Heim erwarteten. Somit endetet auch schon wieder unsere Meutenfahrt.

Gut Jagd Hilke & Steffi

Pfingstlager 2009

Dieses Jahr ging unsere Pfingstfahrt nach Gifhorn. Dort lebten wir ein langes Wochenende lang wie Ritter auf Turnieren und Burgfesten. Unsere Anreise fand mit dem Zug vom Celler Bahnhof aus statt. Die Kobras fuhren bis Leiferde und wanderten den Rest an. Die Gruppen Animus und Skorpiens bildeten eine Hajkgruppe und wanderten von Gifhorn Süd an. Dort stieg auch die Meute aus, die schon Freitagabend auf dem Lagerplatz ankam. Nach dem Zeltaufbau gab es dann Abendbrot und bald war auch schon Nachtruhe. 

Samstagmittag kamen dann auch die beiden anderen Hajkgruppen an. Am Nachmittag startete dann auch das Programm.  Es gab einen Mittelaltermarkt auf dem Schmuck, Schwerter und Halstuchknoten gebastelt, Kerzen gegossen und Fackeln erstellten wurden. Am Abend folgte ein Jurtenabend mit Gesang und Spielen. Außerdem stellten die Hajkgruppen ihre erledigten Aufgaben vor. Der Sonntag stand dann im Zeichen des Ritterturniers. Es gab Schwertkämpfe, Wagenrennen und Spinnennetze zu bestehen bzw überwinden. Pro erfolgreiche Aufgabe gab es einen Silbertaler. Am Abend wurden die besten Ritter auf dem Mittelalterfest gekürt und es wurde mit Liedern und Tschai noch gefeiert. 

Am Montag wurden dann wieder die Zelte eingepackt und es hieß wieder Abfahrt Richtung Celle. Die Eltern kamen gegen Mittag und holten uns ab. So endete wieder ein Pfingstlager bei dem es auch das Wetter mit uns gut meinte.

Gut Jagd & Gut Pfad,

Steffi

Besuch bei BP

Ich verbrachte mein Osterfest in London, der Geburtsstadt von Lord Robert Stephenson Smyth Baden Powell dem Gründer der Pfadfinder. Anders als bei uns waren dort die Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der Stadt präsent. Es gab u.a. ein Pfadfinderinnenladen (Girl Guides) und das Baden-Powell House. Dort befindet sich ein Scout-Office und davor steht eine riesige Statur von BP. Außerdem befindet sich im Baden-Powell House ein Hostel (Jugendherberge) mit einer Pfadfinderausstellung. Wäre das nicht mal eine tolle Übernachtungsmöglichkeit für eine Städtetour?

Gut Pfad Steffi

Elternlager 28./29. März 2009

Am Samstagmorgen trafen wir uns am Heim, um gemeinsam von dort nach Almke zu fahren. Dort fand unser diesjähriges Elternlager statt. Da das Wetter für dieses Wochenende nicht so gut prophezeit war, hatten wir einige Absagen zu beklagen. Trotzdem starten 18 Eltern, Wölflinge und Pfadis gut gelaunt und mit warmen Sachen im Gepäck. Bei Ankunft in Almke hörte es auch schon auf zu regnen, sodass wir wenigstens im Trockenen unsere Zelte aufbauen konnten. Nach dem Mittag ging es auf einen Postenlauf, der von Regen begleitet wurde. Der Postenlauf war ausgerichtet auf unsere Sinne, sodass gerochen, geschmeckt, gefühlt und gehört wurden durfte. Danach hieß es „Trocknen“, da alle ziemlich durch geregnet waren! Die erspielten Lebensmittel dienten zum Abendessen, sodass sich alle Mühe gaben, damit wir auch eine leckere Gemüsebrühe brutzeln konnten. Am Abend gab es einen Jurtenabend mit Liedern, Spielen und Tschai. Am späten Abend krochen alle in ihre Schlafsäcke, um der Kälte zu trotzen. Wir entschieden uns, dass alle in der Jurten schlafen sollten, damit wir ein Feuer brennen lassen konnten, das uns ein wenig wärmen sollte. Die Nacht war zwar kalt, aber wenigstens trocken! Am nächsten Morgen hieß es auch schon wieder Abbau. Nachdem Frühstück wurden die Zelte abgebaut und verladen. Am Vormittag beendeten wir unser Elternlager mit der Abschlussrunde.

Fazit: Auch trotz des Regens und der Kälte war es ein erfolgreiches Elternlager, dass den Eltern einen kleinen Einblick in unser Pfadi-Leben gezeigt hat.

Gut Jagd und Gut Pfad Steffi

Faschingsparty der Meute & Arbeitseinsatz 06./07.03.2009

Auch in diesem Jahr begann die Meute die Fahrtensaison wieder mit ihrer Faschingsparty. Mit 20 kostümierten Personen war es wieder eine gut besuchte Veranstaltung. Es gab Krankenschwestern, Löwen, Cowboys und viele andere tolle Kostüme. Die Eltern sorgten für ein tolles Buffet und der Abend wurde mit verschiedensten Spielen gestaltet. Zum Abschluss gab es noch einen schönen Film. Nach ein paar Stunden Schlaf waren die ersten auch schon wieder früh wach. Nach dem Frühstück halfen wir noch beim Laub haken, da an diesem Samstag auch ein Arbeitseinsatz war. Mittags aßen wir mit den fleißigen Helfern der Holzköthe zu Mittag. Die Holzköthe wurde an den Heimabenden vorab durch die Rover von der alten Teerpappe und Folie entkleidet, sodass wir gleich mit der neuen Folie und Lattung starten konnten. Am Nachmittag endete dann ein erfolgreiches Wochenende für die Meute und den Arbeitseinsatz.

Vielen Dank an alle Helfer!

Gut Jagd und Gut Pfad Steffi

Der Brocken

Am 21.02.2009 wanderte ein Teil der Rover den Brocken hoch. Wir trafen uns mit dem Rest in Eicklingen. Bei unsere Abfahrt regnete es, aber nach 1 ½ Std. Fahrt, kamen wir im dichten Nebel in Torfhaus an. Unser Ziel – der Gipfel - vor Augen, liefen wir los. Durch den Schnee es ging erst nur sehr schwer, aber nach einiger Zeit hatte man sich daran gewönnt. Die Landschaft faszinierte uns durch die Schneemassen, wobei man dachte, dass die ist nicht echt waren - aber es war so. Unsere erste Pause machten wir kurz vor dem alten Grenzweg. Von dort war es nicht mehr weit bis zum Gipfel - nur noch ca. 3,7 km. Wir haben uns dann entschlossen auf den Schienen weiter zulaufen, da man dort noch gut gehen konnte. Der eigentlichen Weg bestand aus Tiefschnee, wo man mehr eingesackte als voran kam. Oben angekommen, lag bis zu 1,80 m Schnee! Wir suchten uns ein Platz zum Aufwärmen und Essen. Nachdem wir uns gestärkt hatten, machten wir uns auf den Rückweg. Nach zwei Stunden Abstieg kamen wir in Torfhaus kaputt aber zufrieden an. Am Abend trafen wir uns noch beim Pizza House zum Essen und ließen den Tag ausklingen.

Gut Pfad André Kohne

Meute hilft Kindersoldaten  

Wir haben auf der Internetseite von „Plan Deutschland“ eine interessante Aktion von "Terre des Hommes" gesehen und haben gedacht: „Da machen wir mit!“ Es geht um das Thema Kindersoldaten, denn am 12. Februar ist wieder der Internationale Kindersoldaten-Gedenktag. Am 12.02.2002 wurde von den Vereinten Nationen ein Zusatzprotokoll der UN-Kinderrechtskonvention erlassen, das den Missbrauch von Kindern als Soldaten verbietet. Auch dieses Jahr wird wieder die Aktion „Red Hand“ gestartet. Das Ziel ist es 1 Million rote Hände am 12. Februar an die UN-Politiker in New York zu übergeben. Wir beteiligen uns mit unseren 19  roten Händen an dieser Aktion und helfen mit, dass dieses Verbot auch durchgesetzt wird. Die Wölflinge haben durch diese Aktion auch von Kindern erfahren, denen es nicht so gut geht und die trotz ihres Alters gezwungen werden Soldaten zu sein. Spontan waren sie sofort mit dabei, um den Kindersoldaten zu helfen.

 Gut Jagd Steffi

Ausstellung im neuen Rathaus

Zum Abschluss des Jubiläumsjahres (60  Jahre Pfadfinder in Celle) zeigte eine Bilder-Ausstellung die kontinuierliche Arbeit der Pfadfinder des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder e.V. von 1948 bis heute im Foyer des neuen Rathauses in Celle.

Viele Bürger, aber auch die Eltern unseres Stammes hatten so Gelegenheit sich die Ausstellung anzusehen.

Weihnachtsmarkt in Hambühren

Auch in diesem Jahr nahmen die Rover wieder an der Weihnachtsaktion in Hambühren teil. Wo letztes Jahr nur ein Winterfeuer stattfand, gab es diesmal einen Weihnachtsmarkt mit vielen Verkaufs- und Imbissständen. Die Rover sorgten mit dem Stockbrot für die Kinderbeschäftigung, sodass die Eltern in Ruhe ihren Glühwein trinken konnten. Allerdings ließen sich manche Eltern auch nicht nehmen, selbst ihre Künste im Stockbrotbacken zu testen. An beiden Tagen kamen wieder viele Besucher und es herrschte eine tolle Weihnachtsstimmung.

Gut Pfad Steffi

Herbstfahrt der Meute

Dieses Jahr ging unsere Herbstfahrt auf eine Aktion des Landesverbands nach Oldenburg. Dort hieß es dann „Wölfling forscht“ mit 120 Kindern aus ganz Niedersachsen. Nachdem alle angereist und das Essen gegessen war, wurden wir in das Seminar eingeführt. Das ganze Wochenende begleiteten uns die Maus, der Elefant und die Ente aus „Der Sendung mit der Maus“. Nach dem Frühstück am Samstag wurden die Wölflinge in Gruppen eingeteilt und es ging los mit dem Forschen, Ausprobieren, Tüffteln und Experimentieren. Es gab Workshops zu verschiedenen Themen wie Regen, Feuer, Wasser, Slime, Kaleidoskop, Säuren und Laugen. Die Workshops dauerten jeweils 45 Minuten. Nach dem Mittagessen und der Ruhepause ging es dann weiter in den Workshops, sodass möglichst viele durchlaufen wurden. Am Abend gab es dann noch eine Vorführung von einem Studenten der Uni Oldenburg, der viele interessante Experimente durchführte. Nach dem Frühstück, dem Aufräumen und der Abschlussrunde am Sonntag ging es zurück zum Bahnhof, wo wir dann den Zug nach Celle nahmen. Gegen 16 Uhr erreichten wir den Celler Bahnhof, wo auch schon die Eltern auf uns warteten.

Gut Jagd Steffi

 

60 Jahre Pfadfinder in Celle

  VIP im Celler Heim

Herzlich willkommen hieß es gestern für geladene Gäste im Celler Pfadfinderheim in der Nienburger Straße.  Als letzte Aktion zum 60. Geburtstag der Celler Pfadfinder vom BdP waren viele Persönlichkeiten aus Rat und Verwaltung, und all die Personen erschienen, die uns über die lange Zeit mit Rat und Tat zur Seite standen. Viele hatten uns auch bei Aktionen hilfreich begleitet. Auch die Celler Presse war anwesend. Ein Vertreter der DPSG war ebenso eingeladen.

Nach einem Sektempfang überbrachte der 1. Bürgermeister Dr. Udo Hörstmann die Glückwünsche von Rat und Verwaltung. In seiner Rede betonte er, dass man sich auf die Pfadfinder vor Ort immer hätte verlassen können und wie wichtig Jugendarbeit in der heutigen Zeit sei. Dafür dankte er dem Stamm ausdrücklich. Als ein auch für ihn wichtiges Zitat nannte er zu Abschluss: "Jeden Tag eine gute Tat vollbringen" und wünschte, dass es immer gelingen möge.

Es folgten Grußworte der Ortsbürgermeisterin unseres Stadtteils Eva Lietzmann, die daran erinnerte selbst einmal Mitglied des Stammes Altai-Maral gewesen zu sein.

Bernd Nitsche in seiner Funktion als ehemaliger Stadtjugendpfleger lobte den Stamm so sehr, dass es den anwesenden Pfadfindern schon beinahe peinlich war. Gerne erinnerte er sich an die lange Zeit der guten Zusammenarbeit mit dem Celler Stamm zurück. Begonnen habe er die Zeit als Offizieller, am Ende war man verbunden in aufrichtiger Freundschaft. Als Geschenk hatte Bernd ein Plakat vom Benefiz-Fußballspiel zu Gunsten des Stammes mitgebracht. Dieses Spiel fand 1997 statt, nachdem das Heim einem Brandanschlag zu Opfer gefallen war. Das Plakat enthielt die Unterschriften aller damals spielenden All-Stars unter Leitung von Uwe Seeler. Auch einen Betrag aus seiner Privatschatulle, wie auch einige andere Gäste, hatte er für den Stamm dabei.

Für die musikalische Untermalung der Veranstaltung hatten wir den Gitarrenpädagogen Thomas Werkmeister gewinnen können.

Die Festrede hielt im Anschluss der ehemalige Stammesführer und 2. Vorsitzende des Förderkreises Hans-Dieter Klemmstein, vielen besser bekannt unter seinem Pfadfindernamen Koko, der den Bogen von 1948 bis heute spannte. Hier einige Auszüge:

Schon 1947 nahmen 2 Celler Pfadfinder als Gäste am Weltpfadindertreffen nahe Paris teil.

1948 durften dann auf Veranlassung und mit Hilfe der West-Alliierten die deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (katholisch), Christliche Pfadfinderschaft (evangelisch) und der Bund Deutscher Pfadfinder (nicht konfessionell) gegründet werden.

1950 werden diese 3 Bünde als Ring deutscher Pfadfinderverbände sowohl im Weltbund der Mädchen wie in den der Jungen aufgenommen.

Damit ist der Ring deutscher Pfadfinderverbände bis heute der einzige, international anerkannte Pfadfinderverband Deutschlands, mit z.Z. über 123.000 Mitgliedern, davon ca. 30.000 im Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder.  

Weltweit sind über 38 Millionen Pfadfinderinnen und Pfadfinder im Weltbund organisiert und damit der größte Jugendverband weltweit.

... Am 1. Juni 1948 wird der Celler Stamm aus einer Schulklasse der Altstädter Schule auf der Herrenwiese gegründet, und schon im Juli findet eine Sommerfahrt nach Osterloh statt. Die Chronik erwähnt 1950 einen großen Weihnachtselternabend in der städtischen Union, die Gruppenstunden finden im Haus der Jugend statt. 1956 begrüßt eine Ehrenabordnung des Celler Stammes das griechische Königspaar auf der Stechbahn.

... Viele Dinge, die in der heutigen Zeit nicht mehr machbar sind ohne einen Polizeieinsatz zu provozieren, waren damals das Highlight so manchen Lagers: Ich erinnere mich noch gerne an ein Nachtgeländespiel im damaligen Zonenrandgebiet in Klein Gusborn nahe Lüchow. Die Aufgabe der Gruppen bestand unter anderem darin, über offenem Feuer eine Suppe zuzubereiten. Eine Gruppe erledigte ihre Aufgabe mitten auf einer Verkehrsinsel.

In diese Zeit fiel auch die Gründung der Theatergruppe der Celler Pfadfinder, die bis heute in der Vorweihnachtszeit Märchen für Kinder im Celler Stadtgebiet, aber auch im Landkreis zur Aufführung bringt. Über 30 „Spielzeiten sind so zustande gekommen“.

... Die Arbeit der Pfadfinder hat sich im Großen und Ganzen seit damals wenig verändert. Moderner sind wir geworden. Und das ist gut so, denn Stillstand und verharren auf Erreichtem würde die Stamme bald sterben lassen. Auch die Pfadfinder müssen sich dem veränderten Zeitgeist anpassen.

... So ist die ganze Arbeit geprägt von dem Leitspruch des Gründers der Pfadfinder „Lord Baden Powell“ Learning by doing“. Schlaumeiervorträge helfen den Pfadfindern nicht weiter. Das lernen in der Gruppe durch tun und soziale Kompetenz erlernen durch den Umgang mit anderen, das ist das was wirklich zählt.

Vielleicht sind deshalb viele Größen aus Politik und Wirtschaft früher bei den Pfadfindern gewesen. Selbst unser Bundespräsident Horst Köhler gehörte in seiner Jugend dem BdP an.

Im letzten Jahr, dem hunderten Geburtstag der Pfadfinder, hat er sich sicherlich daran zurückerinnert und mit 200 Pfadfindern aus verschiedenen Ländern ein Zeltlager im Garten von Schloss Bellevue veranstaltet. Auch 3 Pfadfinder aus Celle waren mit dabei.

... Mir passiert es oft, dass ich Pfadfinder von früher treffe, nicht nur aus dem eigenen Verband, oder solche, wo sich erst im Gespräch die gemeinsame Pfadfinderzeit herausstellt. Was ich aber jedes Mal feststelle, Pfadfinder denken über viele Dinge anders, sind einfach gelassenen und lassen auch Meinungen anderer zu.

... Gerne engagieren sich die Celler Pfadfinder für andere. Ich denke z.B. an die Bundesaktionen: Wasser für Obervolta, Ököpfad, Pakete für Polen, Pakete für Flüchltlingskinder in Kenia und das Miljul-Projekt, in dem der Celler Stamm über 3500 DM an Unicef für eine Dorferneuerung in Nepal übergeben konnte.

...  Wir bemühen uns, soziale Kompetenz zu vermitteln und die Kinder an ihre Grenzen zu führen ohne sie zu überfordern. Man kann erst wissen zu was man selber fähig ist, wenn man es probiert hat. Auf mancher Aufnahmefeier habe ich den Kindern gesagt, dass es auf der ganzen Welt niemanden gibt, der nichts kann und habe sie gebeten sich von keinem etwas anderes einreden zu lassen. Das Selbstwertgefühl der Kinder und Jugendlichen muss unbedingt gestärkt werden und nicht wie es heute zu oft passiert wissentlich oder unwissentlich zerstört werden. Wie oft hören wir den Satz: Das kannst Du sowieso nicht; lass es.

Zum Abschluss möchte ich Ihnen und Euch den wohl bekanntesten Leitspruch Baden Powells mit auf den Weg geben: „Ein jeder sollte versuchen die Welt ein wenig besser zu verlassen, als er sie vorgefunden hat“.

Es folgte durch den 1. Vorsitzenden des Förderkreises Pfadfinderheim Thomas Großmann die Vorstellung dieses so wichtigen Zusammenschlusses von Eltern, Ehemaligen und Freunden. Er nannte einige Projekte und Aufgaben, die ohne die finanzielle Unterstützung des Förderkreises nicht möglich gewesen wären. Ebenso führte er aber auch steigenden Energiekosten an, die zu einem immer größer werdenden Problem würden. Thomas hob dankbar die gute und konstruktive Zusammenarbeit mit dem Stamm hervor.

Durch die Redebeiträge führte unser Stammesführer Thorsten Weitze, der die Gäste im Anschluss zu einem Büfett bat und die vorbereite Ausstellung "60 Jahre Pfadfinder in Celle", die demnächst auch im Neuen Rathaus in Celle zu sehen ist, eröffnete. Auch lud er zu einer Besichtigung des Celler Pfadfinderheimes ein.

Die Pfadfinder waren hoch erfreut darüber, dass die Gäste noch geraume Zeit auf dem Gelände blieben  und sich Gelegenheit für interessante Gespräche bot.

Abschlussradtour der Meute  

Kurz vor unserer Sommerfahrt unternahm die Meute zusammen mit den Eltern und Geschwistern eine Radtour ins „Blaue“. Nachdem alle am Pfadiheim eingetroffen waren, radelten gemütlich los. Die 10 km lange Strecke führte uns zum Grillplatz in Wolthausen. Auf der Hälfte der Strecke machten wir eine kurze Pause. Gegen 12 Uhr erreichten wir den Grillplatz und Flo wartete schon auf uns. Er hatte nämlich unsere Grillsachen dort hingefahren. Thorsten kümmerte sich um das Grillen, während wir anderen Spiele zusammen machten. Bald gab es dann auch endlich Würstchen, Fleisch und selbstgemachten Nudelsalat. Nachdem auch der Letzte satt war, machten wir uns langsam auf den Rückweg. Gegen 15 Uhr waren wir dann auch wieder in Celle.

Gut Jagd,

Steffi

Stressiger Samstag

Fest des Kindergartens Hambühren & „Stühlebauer“ auf dem Posaunenfest im Franz Garten

Der erste Samstag im Juli war für uns straff organisiert. Wir erhielten die Anfrage von der Leiterin des Posaunenfestes, ob wir beim Auf- und Abbau der Stühle im Französischen Garten helfen konnten. So standen wir früh morgens um 8.30 Uhr schon im Franz Garten und bauten die Stühle für das Konzert, das am Vormittag und Nachmittag stattfinden sollte, auf.

Danach ging es nach Hambühren, weil wir dort am Kindergartenfest teilnahmen. Nach dem schnellen Aufbau unserer Kothe kamen auch schon die ersten Besucher. Ben und Jojo grillten Fleisch und Wurst, während Jacky und Lisa sich um unser altbekanntes Stockbrot kümmerten. Auch die Hüpfburg wurde professionell von Eike und Andre betreut. Getränke bekamen die Besucher am Stand von Verena und mir. Das sonnige Wetter lockte auch zahlreiche Besucher an. Zum Schluss erhielten wir auch eine kleine Spende als Dankeschön. Nach dem Abbau ging es wieder zurück in die Stadt, um am späten Abend die Stühle wieder abzubauen. Nachdem das Konzert schon früher als erwartet zu Ende war, gingen auch wir um 19 Uhr kaputt nach Hause. 

Zwar haben die Aktionen viel Spaß gemacht, allerdings werden wir in Zukunft nur noch eine Aktion pro Tag durchführen.

Vielen Dank noch mal an alle Helfer!!

Gut Pfad 

Steffi

Erster Celler Bürger Brunch  

Da wir auf Grund unseres 60 jährigen Jubiläums uns auch den Celler Bürger präsentieren wollten, unterstützten wir die Organisatoren des Bürger Brunch durch Kinderbetreuung. Bei uns wurden die Kinder geschminkt und konnten ihr Drehvermögen beim Glücksrad testen. Außerdem hatten wir eine Kothe zur Ansicht aufgebaut.

Unser Stand war so gut besucht, dass die ersten drei Stunden nicht an eine Pause zu denken war. Das begehrteste Schminkgesicht war an diesem Tage der Schmetterling! Der Bürger Brunch wurde mit über 2000 Menschen auch gut angenommen, so dass wir von den Organisatoren schon die Einladung zur Kinderbetreuung des nächsten Bürger Brunch in zwei Jahren bekommen haben. 

Auch wir hatten viel Spaß und haben uns von den Regentropfen nicht abschrecken lassen.

 

Gut Pfad,

Steffi

60 Jahre Stamm Hermann Billung/Altai Maral

Hinter uns liegt ein grandioses Ehemaligentreffen anlässlich des 60jährigen Bestehens unserer BDP/BdP-Stämme. Für viele von uns ein Erlebnis, dass wir nicht so schnell vergessen werden, und für das ich im Namen aller Teilnehmern den aktiven Pfadis noch einmal ganz herzlich danken möchte. Viele neue Kontakte wurden geknüpft, alte Freundschaften erneuert und natürlich jede Menge Erinnerungen aufgefrischt. Es gelang dem heutigen Stamm, Vertreter aller Pfadfinder-Generationen von 1948 bis heute zusammen zu bringen. Das war eine tolle Leistung. 

Ich denke, wer diesmal nicht dabei war, wird sich zwangsläufig ein bisschen ärgern müssen, denn die Gelegenheit, so viele alt bekannte Gesichter (über 60 waren gekommen), in so gemütlicher Atmosphäre wieder zu treffen, wird frühestens in fünf Jahren wieder kommen. Aber unser Jubiläumsjahr ist ja noch nicht um, und spätestens zum Sommerfest am 30. August gibt es wieder eine Möglichkeit, den Kontakt zwischen Alt und Jung herzustellen und natürlich ausgiebig am Ehemaligenstammtisch zu klönen. 

Bis dahin wünsche ich den Aktiven eine gute Fahrtenzeit und uns "älteren Säcken" einen schönen Sommer.

In diesem Sinne herzlichst Gut Pfad

Gerd

Das Motto: „Ich war dabei“

Das Motto „Ich war dabei“ des Jubiläumslagers der Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Celle weckte in mir sofort positive Erinnerungen. Ich stieß 1962 zu den Pfadfindern und war bis 1968 mit Begeisterung dabei. 

Was würde mich bei dem Treffen erwarten?  40 Jahre hatte ich keinen Kontakt mehr zu den Pfadfindern und war gespannt auf die neuen „alten“ Gesichter.

Als Steffi mich anrief und mir die Einladung schickte, wurde ich hektisch. Wo ist mein Halstuch? Wo ist mein Kochgeschirr? Habe ich noch Fotos aus dieser Zeit? Da gab es doch noch das Liederbuch (mit  Schülerhand  geschrieben). Bei zahlreichen Umzügen verschwanden diese Zeitzeugen in unscheinbaren Kartons, und es blieben vielfach nur die Erinnerungen, zu denen zum Beispiel das Knoten von Seilen gehört. Schnell griff ich mir einen alten Tampen und probierte einige Knoten aus. Es klappte auf Anhieb! Sollten die jungen Pfadfinder uns „Alte“ eventuell prüfen, war ich bestens vorbereitet.

Samstag, 31.05.08 10.00 Uhr traf ich pünktlich in der Nienburger  Str. 33 ein. Jung und Alt standen in Gruppen fröhlich kakelnd zusammen. An einem Tisch wurde ich von einigen jungen Pfadfindern freundlich in Empfang genommen und trug mich in die Anmeldeliste ein. Um das Erkennen unter den Anwesenden zu erleichtern, erhielt ich ein Namensschild, das mit einer robusten Wäscheklammer an meinem T-Shirt  befestigt wurde. Danach steuerte ich meine ersten Gesprächspartner an, um ein Wiedererkennen bemüht.

Fragen wie zum Beispiel:“ Wann warst du Pfadfinder? Zu welcher Sippe gehörtest du? Hast du vielleicht noch ein paar Bilder?“ führten zum ersten „Treffer“! Eine mir unbekannte Frau lachte und  meinte:“ Axel, an dich kann ich mich noch gut erinnern.“ Nach einigem Zögern kam die Erleuchtung.“Krabbe“, na klar! Die Wölflingsführerin!

Weitere vertraute Gesichter (wenn auch ein klein wenig älter) fielen mir jetzt auf! Die Hachtmannbrüder, Rüdiger und Götz! Später stieß Hamu, mein Stammesführer zu unserer Runde.  Welch eine Vertrautheit nach 40 Jahren!

Während die Gespräche immer intensiver wurden, warben die jungen Pfadfinder um Mitarbeit beim Aufbau von Kote und Jurte! War da etwa ein spöttischer Unterton zu vernehmen, ob wir Alten das noch können? Schnell griffen einige Ehemalige, darunter auch ich, zu und stellten in kurzer Zeit beide Behausungen auf. Ein weiterer Glockenschlag ertönte, der eine andere Aufgabe für uns ankündigte.  Zeit zum Verschnaufen gab es nicht! Die Jungspunte hatten ein Geländespiel ausgetüftelt! Vier Gruppen mussten  im Wald nach menschlichen Posten suchen. Ein Spiel, das wir alten Hasen natürlich von früher kannten. Sofort war unser Jagdfieber entflammt, und souverän nahmen wir auch diese Hürde!

Die sportlichen Einlagen in der Natur zeigten Wirkung! Der Hunger meldete sich und ließ den Appetit immens wachsen. Aber auch für unser leibliches Wohl hatten die jungen Pfadfinder vorgesorgt, indem sie Schweinesteaks und Würstchen grillten und mit leckerem Salat abrundeten.

Nachdem unsere Mägen gesättigt waren, wurde der Erfahrungsaustausch zwischen alt und jung durch Dias, 8mm-Filme und Fotos komplettiert. Später  am Lagerfeuer gingen die Gespräche in Gesänge über, die bis in die frühen Morgenstunden anhielten.

Für alle Beteiligten war am Ende dieses Treffens klar, dass bis zum nächsten generationenübergreifenden Beisammensein nicht noch einmal 40 Jahre Abstinenz vergehen werden.

Herzlichen Dank an die jungen Pfadfinder für ihre hervorragende Organisation. Wir haben uns sehr wohl gefühlt!

Gut Pfad Axel

Bezirkspfingstlager in Pöhlde 2008

 

Wir haben Pfingsten zusammen mit unserem Bezirk verbracht. Das Lager fand in Pöhlde bei Herzberg statt und über 200 Leute nahmen daran teil.

Die Spielgeschichte war frei nach dem Motto „Lost“ und „Robinson Cruzo“. Wir waren auf einer einsamen Insel mit dem Flugzeug abgestürzt und mussten uns auf der Insel zu Recht finden.

Es gab AG’s und einen Wolfslauf für die Wölflinge und die Pfadis konnten bei einem Planspiel ihr Können zeigen. Samstagabend zeigten dann die Stämme und Kochgruppen ihr Talent beim Singewettstreit. Sonntag wurde dann der neue Bürgermeister ausfindig gemacht.

Da die Lagerolympiade manipuliert wurde, musste der Bürgermeister in einem Geländespiel neu ermittelt werden. Zwischendurch konnten wir uns dann am angrenzenden Fluss Oder abkühlen. Am Abend gab es dann zu Ehren der neuen Bürgermeisterin ein tolles Fest mit Turnvorführungen und Feuerspukern.

Montag kamen dann Schiffe, die unser Signalfeuer gesehen hatten und uns wieder von der Insel mitnahmen. So endete ein tolles und sehr sonniges Bezirkspfingstlager.

 

SfT & KfG Immenhausen 2008

In den Osterferien finden jährlich die Gruppenleiterkurse Sft (Sippenführertraining) und KfG (Kurs für Gildenführung) veranstaltet vom Landesverband statt - so auch dieses Jahr.

Also beschlossen wir  (Johannes, Tassilo, Daniel) diese Kurse zu besuchen. Wir setzten uns in den Zug, um uns mittags mit allen anderen Teilnehmern aus Niedersachsen in Hann. Münden zu treffen. Dort wurden wir in einzelne Sippen (Sft) und Runden (KfG) eingeteilt. Der Sft (Tassilo) musste über Nacht anwandern, während der KfG (Daniel, Johannes) mit dem Zug nach Immenhausen Fahren durfte.

Am Platz angekommen begannen wir mit dem Aufbau der Zelte. Abends gab es dann einen Kursabend, der in die Spielgeschichte einführte. Diese war folgende:

Eurotours- Von Moskau nach Malaga

Es sollte eine Busreise quer durch Europa stattfinden, weil alle Reisenden aus verschiedenen Gründen nach Spanien wollten: Ana & Bolika (zwei Weißrussische Sportlerinnen, die einen Wettkampf haben), Dave (wollte einen Spanischkurs machen), der Professor (hat in Spanien eine Vorlesung), Karl-Heinz & Gundula (wollen ihre goldenen Hochzeit feiern), sowie Josè (hatte in Russland Urlaub gemacht). Begleitet wurde die Reisegruppe von Reiseleiterin Rita, ihrer Tochter Cindy, sowie Busfahrer Gerd.

Während dieser Reise kam es zu einigen Schwierigkeiten, die dann in Form von Aufgaben und Spielen von den Teilnehmern zu lösen waren. Der KfG musste diese Spiele planen und durchführen, während der Sft sie lösen musste. Dabei mussten die Teilnehmer z. B. durch einen Postenlauf ein Visum für Josè besorgen. Eine andere Aufgabe war, dass der Bus einen platten Reifen hatte. Der SFT musste aus Materialien, die sie von dem KFG durch das Lösen von Spielen bekamen einen Reifen bauen. Daraus folgten lustige Konstruktionen!

Natürlich bestanden die Inhalte der Kurse nicht nur aus Spielen. Der Sft lernte hauptsächlich wie man eine Sippenstunde richtig plant und durchführt, was jeder Teilnehmer einmal tun musste. Außerdem wurde den Teilnehmern erzählt welche rechtlichen Sachen hierbei zu beachten sind.

Der KfG lernte vor allem, wie man ein Lager organisiert und Programm dafür plant.  

Als wir dann in Spanien angekommen waren, begann es heftig zu schneien und der Platz stand unter Wasser. Und auch sonst war das Wetter nicht ganz so klasse!! Um genau zu sein: Es war scheiße!! Während des Kurses hatten wir alles an Wetter, was man sich vorstellen kann: Sonne und leichte Plusgerade zu beginn, über Platzregen, Wind, Hagel, Schneesturm, Gewitter, und zweistellige Minusgerade. Nicht gerade das, was man sich unter schönem Wetter vorstellt. Dennoch würden wir dieses Erlebnis auf jeden Fall noch mal mitmachen, denn es war total lustig und spannend. 

Gut Pfad

Johannes

Erfolgreiches Arbeitswochenende  

Anfang April haben wir unser erstes Arbeitswochenende in diesem Jahr veranstaltet. Besonders erfreulich war, dass auch viele Eltern daran teilgenommen haben und so die Aufgaben schnell verteilt waren. Manche haben sich am Laub zu schaffen gemacht (auch Dank der Unterstützung durch den Laubpuster), andere haben die neuen Sitzgarniture aufgebaut und befestigt. Außerdem wurde die Aussenwand unseres Heimes neu verputzt, um die Feuchtigkeit im Mauerwerk zubekämpfen. Andre hat sich um die Außen-Waschanlage gekümmert und neue Kantensteine verlegt. Im Heim wurde der Flur und der Waschraum gestrichen. Am Wochenende davor hatten wir auch schon die Küche renoviert, sodass unser Heim jetzt pünktlich zum Jubiläum wieder glänzt.

VIELEN DANK noch mal an alle Helfer dieses Einsatzes!

Gut Pfad Steffi

Die Kugel und Ich, die Rover beim Bohlen  

Heute am 03.03.2008 sind wir Rover Bowling spielen gewesen. Wir haben uns um 18:00Uhr vor der Bowlingbahn in Celle getroffen, als wir dann alle da waren, ging es endlich los. Wir holten unser Schuhe ab und dann gingen wir an die Bahn und wir suchten uns auch noch die Kugel aus. Als wir das gemacht haben, da ging es los es war ein lustiges spiel. Als wir dann mit dem spiel fertig waren hatte einer von uns mit 107Punkten gewonnen. In der zweiten runde waren wir nicht mehr so gut als wie in der ersten Runde, es hatte uns Allen Spaß gemacht  und wir wollten es wohl noch mal machen.

Gut Pfad

André Kohne

Pyjama-Party der Meute Panthera  

Dieses Jahr stand wieder unsere Pyjama-Party an. Da aber so schönes Wetter herrschte, gingen wir erstmal raus und nutzten die Sonne aus. Klar, dass sich alle dafür umzogen! Nachdem es langsam dunkel wurde, gingen wir rein und jeder zog seinen Schlafanzug an. Es gab eine große Auswahl von Karrierten über Spiderman bis Frottee-Schlafanzügen. Jeder präsentierte seinen hübschesten. Anschließend stürzten wir uns auf das Buffett, um danach fit zu sein für die Spiele. Es gab Gewinner in vielen Spielen wie Stopptanz, Ballontanz und und und. Am späten Abend ging es dann rein in die Schlafsäcke und zum Einschlafen lief der Film „Ratatouille“.

Um 7.30 Uhr war die Nachtruhe vorbei. Nach einem ausgiebigen Frühstück nutzten wir wieder das schöne Wetter und spielten bis zum Abholen durch die Eltern draußen. Somit endete eine gelungene Pyjama-Party wieder einmal und wir freuen uns schon auf die Faschingsparty im nächsten Jahr.

Gut Jagd Steffi

Zum Brocken und zurück - Ranger Rover on Tour bei Eis & Schnee -

Samstag, 26.01.2008 - Heute Morgen sind wir aus Celle nach Torfhaus aufgebrochen, um die Aussicht auf die Landschaft um den Brocken herum zu genießen. Als wir in Torfhaus ankamen, war der Himmel verhangen und wir konnten die Wetterstation  auf dem Brocken nicht sehen, aber unterwegs klärte sich der Himmel auf. Auf dem Weg nach oben wurde es kälter und es lag noch Schnee, erst nur am Rand danach war auch der Weg vereist.

Als wir auf der Spitze ankamen, der Aufstieg dauerte zweieinhalb Stunden, wehte uns eine steife Briese um die Ohren. Wir hatten Schwierigkeiten uns auf den Beinen zu halten. Mittag war angesagt. Als Stärkung genehmigten wir uns eine Portion Pommes (rot, weiß gab’s nicht).

Danach noch ein kleiner Spaziergang um den Brocken auf dem Brocken, also dem höchsten Stein auf dem Brocken (1142m). Anschließend war es aber auch schon wieder Zeit für den Abstieg, denn im Dunklen wollten wir nicht auf dem Eis nach unten rutschen. Nach zwei Stunden waren wir wieder unten, es fing an zu regnen und der Brocken war wieder weg - Glück gehabt mit dem Wetter. Wir machten uns auf den Rückweg nach Celle.

Gut Pfad die Ranger  Rover

Die Celler Rover beim Winterfeuer

des Gewerbevereins Hambühren  

Der Gewerbeverein veranstaltete dieses Jahr eine Weihnachtsfeier der besonderen Art. Bei Glühwein und Bratwurst wurde ein Feuer angezündet, dass die Besucher wärmen sollte.

Auch unsere Feuerkünste wurden wieder eingebracht. Wir veranstalteten unser bekanntes Stockbrot, dass bei den Jüngeren sehr gut ankam. Außerdem durften die Kinder sich beim Glücksrad über die gesponserten Gewinne des Gewerbevereins erfreuen. 

Der Roverrunde hat diese Öffentlichkeitsveranstaltung viel Spaß gemacht, da alles sehr gut organisiert war.

Gut Pfad Steffi

Die Rover können die Nordsee sehen

Die Nordsee? Von Celle aus? Mit dem Fernglas oder wie?

Glaubt hier nicht? Natürlich geht das, wenn man sich auf dem Turm der Stadtkirche befindet. Von dort aus hatten auch die Ranger & Rover den Ausblick genossen. Und siehe da, man kann sie sehen. Zwar handelt es sich dabei nicht um das Meer, sondern um den Fischverkauf, aber man kann sie sehen.

Gut Pfad Jan

Besuch aus Norwegen  

Vom 15.-17.11.07 haben Leiv, Mireille und Leiv’s Freund Rolf Celle einen Besuch abgestattet. Sie haben im Hotel „Zur Herberge“ übernachtet. Am Donnerstag guckten sie sich das Heim an, wo gerade die Proben zu unserem diesjährigen Theaterstück „König Drosselbart“ liefen. Abends gingen Thorsten und ich noch mit ihnen essen und sprachen viel über unsere aufregende Norwegenfahrt im Sommer. Freitag besuchten sie alte Freunde in Wolfsburg und am Abend machten wir noch einen Spaziergang durch die Altstadt. Am nächsten Morgen fuhren die Drei dann nach Hannover zur Agrarmesse. Von dort aus ging es direkt nach Dänemark, wo sie am Sonntagmorgen die Fähre zurück nach Norwegen nahmen.

Alle, die Leiv leider nicht selbst treffen konnten, sollen wir viele Grüße bestellen und Leiv freut sich schon auf unseren nächsten Besuch. 

Gut Jagd + Gut Pfad Steffi

Stammesvollversammlung 2007

Der  Stamm Altai Maral Celle traf sich im November zur alljährlichen Vollversammlung im Heim, um die Weichen für das nächste Jahr zu stellen, Außerdem wurde in diesem Jahr turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt. 

Der neue Vorstand (von links): Stefanie Schmidt als Stammeskanzler(in), Thorsten Weitze als Stammesführer und Ulrich Serger als Kassenwart.

Der Stamm Altai Maral ehrte zum Abschluss der Versammlung sieben Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft:

Maike Scholz und Maria Liedtke für 10 jährige Mitgliedschaft,

Eike Bredlau, Patrick Kapmeyer und Thorsten Weitze für 15 jährige Mitgliedschaft

und Hans-Joachim Rehl und Klaus-Bernhard Rehl für 35 jährige Mitgliedschaft.

Ein herzliches Gut Jagd und Gut Pfad,

Eure Steffi

Norwegen 2007

      

Diese Fahrt werden wir wohl so schnell nicht vergessen. Schon vorher gab es Probleme, die uns zu schnellem handeln zwangen. Durch persönliche Probleme von Raggy konnte unser Treffen mit unserer Partnergruppe aus Tofte nicht stattfinden. Deshalb mussten wir uns schnell um einen Lagerplatz kümmern. Durch die guten Kontakte von Gerd lernten wir Leiv kennen. Leiv besitzt einen Bauernhof 80 km südlich von Oslo und bot uns an das Lager dort zu veranstalten. Wir nahmen dieses Angebot dankend an.

Nun war es endlich soweit. Am 21. Juli ging es früh morgen los. Thorsten, Eike, Florian, Christopher und André machten sich mit Pfadi-Bus und PKW auf in Richtung Kiel. Verena und ich trafen uns mit den anderen um halb sieben am Bahnhof. Zum Glück hatte die Bahn ein paar Tage vorher ihre Streiks verschoben und wir konnten pünktlich in den Zug steigen, der uns mit einmal umsteigen nach Kiel brachte. Dort angekommen empfingen uns schon Thorsten und Florian und wir gingen gemeinsam zum Fähranleger. Nachdem wir endlich auf das Schiff durften, legten wir unser Gepäck in den Kabinen ab und guckten uns das Ablegen von Deck aus an. Danach ging es auf Erkundungstour auf der „Color Fantasy“. Manche erkundeten auch erstmal die Toilette, so dass sie verstopfte und durch das Servicepersonal an Bord gereinigt werden musste. Sonntagmorgen legte die „Fantasy“ in Oslo an.

Als wir von Bord waren, marschierten wir zur Bushaltestelle, von wo aus wir nach Svinevoll fahren mussten. Während der Wartezeit auf den Bus, spielte uns ein norwegischer Dudelsackspieler ein paar Lieder. Am Nachmittag kamen wir endlich auf unserem Lagerplatz in Vale an und es fing an zu regnen. Das hielt uns aber nicht vom Aufbau ab. Nach dem Abendbrot gab es dann die Lagereröffnung. Dort wurde die neue Mädchensippe, geleitet durch Jacqueline und Lisa, vorgestellt. 5 Mädels aus der Meute wechselten in die Sippenstufe. Am nächsten Morgen gab es schon die ersten nassen Sachen zu beklagen, da es nachts ziemlich doll geregnet hatte. Als Tagesprogramm waren dann Lagerbauten und Knotenkunde geplant.

Zwischendurch durfte dann unser „Gas-/Wasserinstallateur“ Thorsten die nächste Toilette freimachen, da Nele (mal wieder) zuviel Toilettenpapier nahm. Am Abend konnten wir dann auf unserem Küchentisch das Essen zubereiten und am Gruppentisch gemeinsam essen. Alle hatten sich große Mühe gegeben und die Lagerbauten fast fertig gestellt. Nachdem unsere Klamotten nach den ersten Tagen schon ziemlich dreckig waren, legten wir am Dienstag einen gemeinsamen Waschtag ein. Am Nachmittag gab es eine Olympiade in den Sportarten Fußball und Volleyball.

Am Abend bekamen wir dann Besuch von den norwegischen Pfadfindern, die es in dieser Region gab. Wir grillten und spielten zusammen einige Spiele. Am Mittwoch wollten wir mal die Gegend erkunden und jede Gruppe machte eine Wanderung. Wir machten unserem Namen alle Ehre und fanden die Pfade – leider aber nicht die richtigen! Flo durfte durch die Gegend fahren und uns von überall einsammeln, da sich jede Gruppe verlaufen hatte. Abends gingen wir mit Leiv baden. Am 26.07. fuhren Verena und ich mit den Rovern und Skorpions nach Oslo. Wir nutzten die Gelegenheit um zu shoppen oder wie Verena und ich, um uns die Skisprungschanze Holmenkollen anzugucken.

Die Meute verbrachte diesen Tag auf dem Lagerplatz mit Spielen und Brot backen und die Mädchensippe machte eine Radtour. Am Freitag brachen die Rover und Skorpions zu einer Kanutour auf. Die Mädchensippe und die Meute fuhren mit Florian und Thorsten nach Oslo, um ein wenig Geld auszugeben. Am Sonntagmittag wollten wir uns dann mit den Kanufahrern treffen, um noch gemeinsam am See zu baden und Kanu zu fahren. Leider trafen wir die Jungs nicht an und beschlossen zum Merkedam-See zufahren. Dort kostete es uns einige Überwindung in dem eiskalten Wasser zu baden. Zum Schluss waren aber fast alle drinnen. Am Abend gab es dann noch mal einen kräftigen Regenschauer, der unsere Zelte überfluten ließ.

Das Weißzelt der Meute war am Meisten betroffen und die kompletten Schlafsäcke und Isomatten waren durchgeweicht. Leiv telefonierte sofort mit den Pfadfindern, die uns besucht hatten, und die stellten uns ihre Schlafsäcke zur Verfügung. Am Abend durften wir dann in der Scheune im Stroh schlafen. Nachdem am Sonntag die Aufräumarbeiten fast abgeschlossen waren, die Zelte neu standen und Gräben um die Zelte zur Vorsicht geschaufelt waren, gingen wir mit Leiv und seiner Frau Mireille noch mal zum Merkedam-See schwimmen.

Am Nachmittag fiel uns dann auf, dass die Geldtasche, die wir tags zuvor noch beim Einkaufen mithatten, nicht mehr da war. Da die Polizei in Norwegen auf einem Sonntag geschlossen hat, informierte Leiv die Zeitung „Tonsbergs Blad“, die sofort vorbei kam, um einen Artikel über uns zu schreiben. Am Abend spielten wir das letzte Spiel Handball unsere Olympiade. Am nächsten Tag rief der Geschäftsführer des Einkaufmarktes „Meny“ an, da er den Bericht von uns in der Zeitung gelesen hatte. Wir durften für die restlichen Tage dort alle Grundnahrungsmittel, die wir noch benötigten, umsonst einkaufen. Die Zeitung war wieder dabei und schrieb einen weiteren Artikel über uns.

Am Nachmittag hatten die Rover ein Geländespiel geplant. Die Gruppen mussten Brücken bauen, Klamottenketten herstellen und vieles mehr machen, um den Schatz zu finden. Am nächsten Tag fuhren wir zusammen mit der Mutter von Leiv nach Tonsberg, um uns dort das „Vestfold Fylkesmuseum“ anzugucken. Dort gab es eine Ausstellung über das Mittelalter, Wikinger und Walfang. Das Museum hatte auch von unserem Pech gehört und sponserte uns freien Eintritt inklusive einer deutschsprachigen Führung. Wir wussten nicht wie es kam, aber das „Tonsbergs Blad“ war wieder präsent und verfasste erneut einen Zeitungsartikel über uns. Nach dem Museumsbesuch nutzten wir die Zeit, um in Tonsberg unser letztes Geld auszugeben und noch ein Mitbringsel  für die Familie zu besorgen.

Am Abend bekamen wir Besuch von dem Ehepaar, dass uns die Kanus ausgeliehen hatte. Wir bedankten uns mit zwei Flaschen Ratzeputz für ihre Hilfsbereitschaft. Auch kam ein Freund von Leiv, ein ehemaliger Pfadfinder, der in seinem Freundeskreis gesammelt hatte uns uns einen namhaften Betrag überreichte. Dieser sollte unseren Verlust aus dem Diebstahl der Lagerkasse schmälern. Wir waren dankbar über solch große Hilfsbereitschaft. 

Am Mittwoch, 1. August war ein ganz besonderer Tag für uns. An diesem Tag vor 100 Jahren gründete Baden Powell die Pfadfinderschaft. Zu diesem Ereignis  waren alle aufgerufen, um 8 Uhr morgens ihrer Landeszeit das Pfadfinderversprechen erneut abzugeben. Wir beendeten unsere Morgenrunde mit dem Versprechen und dem Regenbogenlied. Nach dem Frühstück fingen wir mit dem Abbau an. Dieser dauerte bis zum Nachmittag. Danach folgten noch 2 AG’s zum Thema „100 Jahre Pfadfinden“. Unser Abendessen genossen wir im Garten von Leiv. Danach fand unser Abschlußkreis statt. 

Wir bedankten uns bei Leiv und seiner Familie für ihre große Hilfsbereitschaft. Leiv wurde von uns zum Ehrenmitglied im Stamm Altai Maral aufgenommen. Ohne ihn hätten wir dieses problematische Lager nicht so gut hinbekommen. Man erkannte wir gerührt er von dieser Ehrenmitgliedschaft war und wir hoffen, ihn und seine Familie mal auf einem unserer Sommerfeste oder Weihnachtsbasare anzutreffen.

            

Die letzte Nacht verbrachten wir im Stroh in der Scheune. Am nächsten Morgen brachte uns die Busgesellschaft kostenlos (wegen des Diebstahls) zurück nach Oslo zum Fährterminal, wo um 14.45 Uhr der „Kronprins Harald“ ablegte. Diese Überfahrt verlief bis auf den leichten Wellengang ohne Probleme. Am Freitag kamen wir dann mit 45 Minuten Verspätung in Kiel an. Danach ging es zum Hauptbahnhof, der direkt neben dem Hafen lag. Die Züge zurück nach Celle waren ein wenig voll, aber es klappte trotzdem alles gut. Um 14.45 Uhr waren wir dann wieder in Celle und unsere Eltern empfingen uns am Bahnhof. So endete unsere diesjährige Norwegenfahrt.

Auch trotz einiger Probleme war wieder eine gelungene Norwegenfahrt. Wir waren wirklich beeindruckt von der Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft der Norweger. Ohne sie wäre das alles gar nicht möglich gewesen. VIELEN DANK an alle.

Gut Jagd und gut Pfad,

Steffi

Pfadfinden wird 100…

… und wir waren bei der Geburtstagsfeier in Immenhausen mit dabei. Im Vorfeld hatten wir uns darauf geeinigt, dass nur der Stammesrat und evtl. Rover daran teilnehmen werden. Mit diesem Gedanken waren wir nicht allein, da die 1000 Teilnehmer fast nur aus Älteren bestanden. Wir beschlossen erst am Samstag los zufahren, da einige Freitag noch keine Zeit hatten. Als wir Samstag ankamen, waren die Workshop’s schon im Gange. Da uns nicht wirklich einer interessierte und unser Magen knurrte, beschlossen wir nach Immenhausen in die Stadt zufahren. Dort gab es zu unserem Glück einen Bratwurst-Stand, der durch das Sommerfest an diesem Wochenende aufgebaut war. Anschließend sind wir in das 14 km entfernte Kassel gefahren, um kurz entschlossen die Wilhelmshöhe und die Herkules-Kaskaden zu erklimmen. Die vielen Stufen hatten sich gelohnt, denn oben angekommen hatten wir einen tollen Ausblick über Kassel. Nach einem starken Regenschauer, bei dem wir uns zum Glück unterstellen konnten, machten wir uns wieder auf den Rückweg zum Bus. In Immenhausen wieder angekommen, bauten wir unsere Kothen auf und bald darauf gab es das Abendessen. Das Abendprogramm bot eine Open-Air-Bühne auf der musiziert, gesungen und Theater gespielt wurde. Um das Bundesfeuer, das um Mitternacht entzündet wurde, standen viele und sangen noch bis spät in die Nacht. Nach dem gemeinsamen Bundesfrühstück und dem Abschlusskreis am Sonntag wurde abgebaut und wir machten uns auf den Weg zurück nach Celle, wo wir nachmittags wieder ankamen.

Ein herzliches Gut Jagd und Gut Pfad,

Eure Steffi

Gewerbeschau Ovelgönne mit dem Stamm Altai-Maral

Am Wochenende des 16./17. Juni waren wir mal wieder in Sachen „Öffentlichkeitsarbeit“ tätig. Uns wurde ein Platz auf der Gewerbeschau in Ovelgönne angeboten und wir sagten natürlich zu. Wie jedes Jahr boten wir unseren Klassiker „Stockbrot über offenem Feuer“ an. Außerdem erfreuten wir die Kinder mit „Fäden ziehen“, wo es bei der richtigen Farbkombination Süßigkeiten zu gewinnen gab. Nach wenigen Besuchern am Samstag war unsere Jurte am Sonntag oft mit Leuten gefüllt. Dieses waren vor allem Eltern, die ihren Kindern das Stockbrot fertig backen sollten, da deren Ausdauer nicht besonders groß war. Wir werden hoffentlich von dieser Veranstaltung profitieren, da das Interesse über die Aktivitäten des BdP’s groß war.

Gut Jagd Steffi

Landesringpfingstlager 2007 - 100 Jahre Pfadfinder

Wie jedes Jahr fand auch diesmal ein Pfingstlager statt. Das Besondere war, dass zum 100 jährigen Geburtstag der Pfadfinderei ein Landesringpfingstlager veranstaltet wurde.

Dieses fand auf dem Truppenübungsgelände in Ehra-Lessin unter dem Motto „Unen(d)lich irgendwo“ statt. Wir trafen uns mit über 3000 Leuten aus unseren Ringverbänden, dem VCP und dem DSPG, um gemeinsam ein tolles Landesringpfingstlager zu erleben. In dem Geländespiel am Samstag konnten in verschiedenen Workshop’s Zeitperlen ergattert werden, die zu Eintrittskarten für die Pfadfindermesse am Sonntag umgetauscht wurden. Außerdem nutzen viele die Abkühlung der Feuerwehr des Truppenübungsplatzes, die uns mit Wasserwerfern abspritzte. 

Die Messe am Sonntag bot die Gelegenheit, um zu schauen was die anderen Stämme und Verbände alles machen. Nachmittags fanden Zukunftsforen statt, an denen wir aus Organisationsproblemen der Lagerleitung nicht eingeplant waren. So nutzten wir die Zeit für ein ausgiebiges Sonnenbad und eine anschließende Dusche.

Am Abend war dann die Geburtstagsfeier geplant, die dann nach Gewitter und Regengüssen mit etwas Verspätung startete. Zum Schluss hielten 3000 Leute ihre Kerzen hoch, die sie bekommen hatten. Es war ein tolles Bild von einem „Kerzenmeer“. Am Montag hieß es nach gemeinsamem Frühstück im Unterlager und der Andacht dann Abbau. Wir verabschiedeten uns von unserer Kochgruppe, dem DPSG aus Seevetal und freuen uns schon auf das nächste Treffen mit diesem Stamm.  

Gut Jagd Steffi

Der Filmbeitrag vom NDR über das Landespfingstlager 2007 "100 Un(d)endlich Irgendwo" steht auf einer externen Seite zum ansehen bereit.

  >> Filmbeitrag im NDR "DAS!" 

Vorstand des Förderkreises Pfadfinderheim gewählt

Auf der Vollversammlung des Förderkreises Pfadfinderheim im Mai 2007 wurde nicht nur über die Aktivitäten des zurückliegenden Jahres berichtet und der Haushaltsplan aufgestellt, sondern auch Vorstandswahlen durchgeführt.

Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: v.l. 2. Vorsitzender Hans-Dieter Klemmstein (Koko), 1. Vorsitzender Thomas Grossmann und 3. Vorsitzender sowie Kassenwart Klaus Bernhard Rehl (Letter). 

Da Klaus Schwarplies sich nicht zur Wiederwahl stellte und aus dem Vorstand ausschied, dankte Klaus Bernhard Rehl für die geleistete Arbeit in den letzten 15 Jahren und überreichte ein Geschenk.

Die harmonisch verlaufende Versammlung ging mit dem Wunsch nach weiteren Mitgliedern, die die aktive Jugendarbeit des Celler Stammes unterstützen, zu Ende.

Landesdelegiertenversammlung 2007 in Celle

  

Pfadfinder tagten in der Glockenkolkhalle, Eschede

Die 40. Landesdelegiertenversammlung des BdP-Niedersachsen ist gelaufen und die Pfadis unseres Stammes sind kaputt aber stolz, eine super Organisation hingelegt zu haben. Ulf, Thorsten, Florian, Thomas, Andrè und all die anderen haben für die Vorbereitung und Durchführung der Versammlung 100%igen Einsatz gebracht, so dass die Versammlung in der Haupt- und Realschule Eschede reibungslos ablaufen konnte.

Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch den stellvertretenden Gesamtbürgermeister von Eschede, Michael Cruse, begannen 220 Delegierten und Gäste die umfangreiche Tagesordnung abzuarbeiten, wählten den neuen Landesvorstand  und bereiteten in Arbeitsgemeinschaften das Programm der Stufen für 2007 vor. 

Aber so trocken wie es klingt, war es nicht. Viel Spaß hatte man abends bei der Verabschiedung des alten Vorstandes, der leider nur ein Jahr im Amt gewesen war und schließlich auch durch eine Blues-Band, die mit Blues, Rock und Beat für mehr als eine Stunde die Stimmung anheizte. Ein Mitglied der Band, Oliver Stein, ist früher Mitglied unseres Stammes gewesen und ließ es sich nehmen, aus Anlass der LDV mit seinen Jungs für einen Höhepunkt zu sorgen.

Für alle die, die danach immer noch unter Bewegungsmangel litten, fand in der Sporthalle ein Fußballturnier statt, dass übrigens die Pfadis des Stammes Wikinger aus Achim gewannen.

Für eine gute Verpflegung der Pfadfinder aus den 39 Stämmen unseres Landesverbandes sorgten die Johanniter mit ihrer mobilen Küche und bekamen dafür im Schlusskreis nicht nur ein dickes Lob sondern auch eine kleine Urkunde und ein Ehrenhalstuch unseres Stammes.

Im Schlusskreis bedankte sich unser neuer Landesvorsitzender, Jan Schütte dann auch beim Stamm, indem er Ulf und Thorsten eine Klampfe überreichte, die sich die Pfadis gewünscht hatten, um endlich mal wieder mehr singen zu können.

Im nächsten Jahr werden wir uns dann bei den „Amelungen“ in Verden wieder treffen und vermutlich das hinter uns liegende Jubiläumsjahr Revue passieren lassen, zu dem ich Euch allen viel Spaß wünsche ...  

Gut Pfad

Euer Gerd  

 

Bedanken möchten sich die Celler Pfadfinder auch bei den Firmen aus dem Celler Raum, die mit Sach- und Geldspenden die Durchführung der Landesdelegiertenversammlung erheblich erleichtert haben. So stellte u.a. das Autohaus Maussner für die 3 Tage einen Kleintransporter kostenfrei zur Verfügung.

Und ohne die Eltern der Celler Pfadis hätte es auch keinen Kuchen und über den gesamten Versammlungszeitraum frischen Kaffee gegeben. Aber wir wissen, was wir an unseren immer einsatzbereiten Eltern haben.

Die Versammlungstechnik stellte die Theatersippe Netradeva zur Verfügung und betreute diese über den gesamten Verlauf.

Schweden 2006

   

Dieses Jahr waren nicht nur die Norweger bei uns in Celle zu Besuch! Vier verwegene Burschen aus der Rover Runde und der Sippe Turtle (Jojo, Daniel, Eike, Ulf) haben sich aufgerafft mit unserem Bezirk auf Großfahrt zu gehen. Am 22.07. haben wir uns am Heim getroffen um uns von Andre nach Hannover bringen zu lassen. Dort hatten wir uns mit dem Rest verabredet und bestiegen dann auch recht pünktlich den großen Reisebus. Schon die Fahrt war ein Erlebnis, es wurden erste Bekanntschaften geschlossen oder Alte wieder aufgefrischt. Uns war allen nach wenigen Stunden klar das die folgenden drei Wochen mit den Leuten und unserem Programm sehr amüsant werden musste.

Am Nächsten morgen kamen wir alle sehr erschöpft in Blidingsholm an. Alle wollten eigentlich nur auf den Platz, die Zelte aufbauen und den Haik vorbereiten. Nur machte uns da die erste schwedische „Unart" einen Strich durch die Rechnung. Schweden sind keine Frühaufsteher! Als die ersten organisatorischen Dinge dann endlich geklärt waren, wurden Teams gebildet und man schrieb Einkaufslisten. Abends vielen dann die Mücken auf uns ein, wie Wölflinge auf eine Tüte Gummibären. Da konnte man die Uhr nach stellen, von 17.30 – 22.00 Uhr waren die Mücken so schlimm, das man nur in langen Klamotten und mit Moskitoöl bewaffnet, sich über den Lagerplatz trauen konnte. 

Dann in der ersten Nacht auf dem Lagerplatz morgens um 3.00 Uhr gab es ein Gewitter, das uns das Fürchten lehrte. Na ja, nicht ganz, es war nur ein Wunder, das wir auf unseren Isomatten nicht aus den Zelten geschwemmt wurden. Aus unserm Bezirk gab es noch ein Zelt mit Leidensgenossen. Wir versuchten die letzten paar trockenen Sachen in einem Anhänger zu retten, hatten aber wenig Erfolg. Zum Glück hat uns eine DPSG-Gruppe Asyl in ihrer Jurte gewährt um den Morgen abzuwarten. Durch diesen unschönen Zwischenfall war unsere Nachtruhe extremst gestört, alle Rucksäcke, Schlafsäcke und Zelte nass und die Motivation im Keller.

Dank dieser Widrigkeiten verzögerte sich unser Abmarsch auf Nachmittag. Wir vier Celler schlossen uns erst mal bei der Aufbaugruppe Bad Harzburg an, um ins nächste Dorf zu wandern. Dort wollten wir uns dann jeweils eine Karte kaufen und dann unserer Wege gehen. Wir entschlossen uns die nächsten Tage zusammen zu wandern. Es macht doch mehr Spaß in einer größeren Gruppe zu wandern als wenn man zu viert durch die Lande zieht.

Wir wanderten über ein paar Umwege zu der Bereichsstadt Växjö. Außer an zwei Abenden schafften wir es immer uns einen Schlafplatz an einem See zu suchen. Da wir sehr viel Glück mit dem Wetter hatten, haben wir auf dem gesamten Haik nicht einmal ein Zelt aufbauen müssen und die Kothenbahnen , als Decke verwendet, erwiesen sich als sehr guter Mückenschutz. Man lernt auf solch einem längeren Haik eine ganze Menge, von Rucksackpacken, Kartelesen, kochen mit einem Trangia, aus irgendwelchen Zutaten etwas zubereiten bis hin zum Verarzten wund gelaufener Füße.

In Växjö hatten wir gut und gerne 120 – 130 km hinter uns gelassen. Auf dem Weg hatten wir nicht nur eine Pfadfindergruppe getroffen. Zum Beispiel kam an einem Abend mitten in der Wildnis eine Sippe, vom Bezirk Weser Ems, aus dem Unterholz gekrochen nach einem kurzem Plausch gingen sie dann jedoch noch weiter. Aber so hat man sicherlich 6 – 8 Pfadfindergruppen unterwegs getroffen, Teilweise welche aus unserem Bezirk aber auch Pfadfinder aus anderen Verbänden wie DPSG, VCP, … auch Pfadfinder aus anderen Ländern waren dort unterwegs.  Wir lernten viele Leute kennen und sahen eine Menge von dem Land. In der Metropole Växjö legten wir dann einen Stadttag ein, um uns etwas auszuruhen und uns die Stadt anzuschauen. Wir hatten das Glück zwei Nächte bei einem Pastor im Gemeindehaus in Växjö unterzukommen. So hatten wir ein Lager für unsere Rucksäcke und ein Dach überm Kopf, den gerade in diesen zwei Nächten gab es wieder Regen.

Mit dem Bus ging es dann wieder Richtung Süden bis kurz hinter Blidingsholm, von hier hatten wir noch zwei Tage Zeit, um nach Blidingsholm auf den Lagerplatz zurückzulaufen. Wir nutzen die Zeit dann noch mal um etwas Wäsche wieder sauber zu bekommen und unsere Ausrüstung auf Fordermann zu bekommen.

Nach den anfänglichen Motivationslücken auf dem Haik hatten alle Gefallen am Wandern gefunden und nun konnte sich keiner vorstellen eine Woche lang auf dem Lagerplatz zu bleiben und nicht mehr durch das Land zu ziehen.

Doch auch diese Woche war ein voller Erfolg! Die Pfadfinder trafen die Helden aus der Sage „Der Herr der Ringe" und mussten diesen helfen den Ring vor den schwarzen Reitern zu beschützen. Diese oder Andere böse Gesellen tauchten mehrmals am Tag auf und wurden dann durch uns tapferen Pfadfindern vertrieben. Es gab ein Stadtspiel in Växjö, mehrere Geländespiele, AGs und natürlich viel Zeit um den Badesee direkt neben dem Platz auszunutzen. Eine Lagerhochzeit und ein deftiges Abschiedsfest durften natürlich auch nicht fehlen!

In der letzten Nacht auf dem Platz hatten wir unsere Zelte schon abgebaut, da wir schon um 5.00 Uhr aufbrechen mussten. Wir hatten wohl die letzten schönen Tage in Schweden mitbekommen, man will es kaum glauben aber wir hatten morgens schon Raureif auf unseren Schlafsäcken. Nach der Platzabnahme und als alle Rucksäcke verstaut waren bestiegen wir den Bus mit viel Wehmut. Der Abschied von Schweden und den vielen freundlichen Menschen, die wir in der Zeit kennen gelernt haben, wir sicherlich nicht für immer sein. Ich nur allen sagen die nicht die Möglichkeit hatten, oder sie nicht genutzt haben mit auf Großfahrt zu gehen: „Ihr habt was verpasst!!!"  

Alles Gute und viel Spaß auf euren Aktionen und

Ein herzliches Gut Pfad Ulf

 

Die Sippe Scorpions

Seit den Sommerferien gibt es in unserem Stamm eine neue Sippe namens "Die Scorpions". Da es schon viele Jungen in der Meute gab, die das Alter für die Sippenstufe erreicht hatten, wurde nun die Sippe aus diesem Teil der Meute gegründet. Die Sippe besteht aus 10 Wölflingen, die nun auf das blau-gelbe Halstuch hinarbeiten. Der Heimabend findet montags von 17 Uhr bis 19 Uhr statt. Der Gruppenleiter ist Johannes Holz, der unter den Pfadfindern eher als "Jojo" bekannt ist.

 

Das neue Gesicht der Meute Panthera

Nach sechs Jahren Arbeit als Meutenführerin gibt Jasmin nach über einjähriger Übergangszeit jetzt auch ganz offiziell ihr Amt als Meutenführerin an Steffi ab und verlässt die Meute Panthera.

Mit einer ganzen Menge neuer Gesichter, die zum Teil erst einmal schnuppern wollen, oder auch schon ihre Beitrittserklärung ausgefüllt haben, treffen wir uns weiterhin freitags von 17 Uhr bis 19 Uhr um gemeinsam zu singen, zu spielen und zu basteln, einfach um eine ganze Menge Spaß zu haben, aber auch um viele nützliche Dinge zu lernen.

Liebe Grüße und gut Jagd Eure Meutenführung

Sommerlager 2006 zusammen

mit der Speidergroup aus Tofte

Dieses Jahr bekamen wir Besuch von unserer norwegischen Partnergruppe aus Tofte. Das Lager mit 25 Teilnehmern fand vom Freitag, 04.08.06 bis zum Montag, 14.08.06 auf unserem Gelände an der Nienburger Straße statt.

Die ersten zwei Tage waren mit Aufbau, Kennenlernen und einer Stadtrally inkl. einem Besuch des Bomann Museums verplant. Am Sonntag fuhren wir in den Serengeti Park. Dort begaben wir uns durch die verschiedenen Kontinente und sahen deren Tierwelten. Anschließend besuchten wir noch den Vergnügungspark und entdeckten dort viele tolle Karussells. 

Der nächste Tag war mit einem Geländespiel und am Nachmittag dem Besuch der JVA Celle mit dessen Anstaltsmuseum geplant. Koko führte uns durch die JVA und wir erfuhren viele interessante Dinge.

Nach  diesem ruhigen Tag ging es am Dienstag rauf auf die Fahrräder. Es stand ein 2-tägiger Fahrradhaik zum Hüttenseepark nach Meißendorf auf dem Plan. Nach einigen Pausen mit u.a. Reifen flicken und Besichtigung der Schleuse in Oldau, waren wir am frühen Nachmittag auf dem Zeltplatz. Nach dem Zeltaufbau ging es zum Abkühlen in den Badesee. Mittwochmorgen fuhren wir wieder Richtung Celle zurück. In Wolthausen wurde auf dem Grillplatz die Mittagspause eingelegt. Nachdem alle wieder gestärkt waren, radelten wir den letzten Teil der Strecke. Am Nachmittag waren wir dann wieder am Heim und ließen den Tag nach dem Zeltaufbau ruhig ausklingen. Am nächsten Tag gingen wir ins Celler Freibad zum Baden. Wir verbrachten den ganzen Tag dort um zu relaxen.

Am Freitag fuhren wir mit dem Zug nach Hannover zum Schoppen. Wir teilten uns in Gruppen auf und verbrachten die Zeit in vielen Shops und Kaufhäusern. Der nächste Tag war auch noch mal volles Programm. Es ging in die Autostadt nach Wolfsburg. Das war ein toller Tag, wir guckten uns die verschiedenen Häuser der Automarken an. Manche von uns nutzten die Gelegenheit, um einen Kinderführerschein zu machen. Am Abend gab es dann ein großes Buffet, um unser Sommerlager würdig zu beenden.

Raggy lud uns für den Sommer des nächsten Jahres zu einem gemeinsamen Lager nach Norwegen ein. Nach diesem tollen Lager nahmen wir diese Einladung natürlich dankend an. 

Am Sonntag reisten die norwegischen Pfadfinder wieder ab. Klar, dass wir alle gemeinsam früh aufstanden um uns zu verabschieden, denn am Nachmittag ging für die sechs aus Tofte schon die Fähre von Kiel aus zurück nach Oslo. 

Wir beschlossen den Tag im Freibad zu beenden und uns an die schönen Tage mit unseren Freunden zu erinnern. Der letzte Tag des Lagers war mit Abbau und Reinigung des Gebäudes und Geländes gefüllt. Am Nachmittag wurden die Pfadis und Wölflinge dann von ihren Eltern abgeholt.

So endete wieder ein Sommerlager mit unseren Freunden aus Tofte und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr, wenn wir sie in Norwegen besuchen werden.

Ein herzlichst Gut Jagd und Gut Pfad

Eure Steffi

Aktionsreicher Sommerabschluss mit Eltern, Ehemaligen und Freunden des Stammes

Fahrtenzeit und Sommer sind fast vorbei und die Celler Pfadis gehen bereits seit zwei Wochen wieder zur Schule, da trifft man sich traditionell noch einmal zum Sommerfest am Heim an der Nienburger Strasse.

Bei Kaffee, Kuchen, Bratwurst und Bier konnten Eltern, Freunde, Förderer und Ehemalige sich erzählen lassen, was in den vergangenen Monaten im Stamm passiert ist, welche Fahrten- und Lagererlebnisse besonders spannend waren und vielleicht auch welche Probleme den Stamm bewegen.

Eine Diashow gab dazu einen wunderbaren Überblick über alle Aktivitäten. Natürlich fand sich auch in diesem Jahr wieder ein buntes Angebot an Spielen auf dem Platz. Da konnten alle, die es wollten endlich mal ihren besten Freund oder ärgsten Feind so richtig nass machen, die Geschicklichkeit wurde auf die verschiedenste Weise getestet und Alt und Jung konnten versuchen, sich als Schattenriss wieder zu erkennen.

Ganz besonderes Interesse weckten eine Unmenge schwarzer kleiner Plastikfilmdosen, deren Kauf für 1€ die Möglichkeit  zur Teilnahme an einer Verlosung ermöglichten – Hauptgewinn: ein Edelstahlgrill gespendet von der Firma Liedke & Halama. 

Dass die Ehemaligen auch in diesem Jahr die gemütliche Atmosphäre nutzten, um in alten Zeiten zu schwelgen versteht sich von selbst. Ein Gesprächsthema war allerdings auch, wie man eventuell dem Stamm bei den Vorbereitungen und der Durchführung der im kommenden Jahr in Celle stattfindenden Landesdelegiertenversammlung helfen könnte.

Das Motto „Ich bin im Förderkreis, Du auch?“ war auch bei diesem Sommerfest auf vielen Buttons zu lesen und hat wieder einen Besucher dazu bewegt, die Celler Pfadfinder in Zukunft durch seinen Beitritt in den Förderverein zu unterstützen. 

Gut Pfad

Gerd  

Elternlager 2006

Wir wollten unseren Ehemaligen, unseren Förderern und auch unseren Eltern einmal einen Einblick geben, was wir Pfadfinder unter dem Begriff Jugendarbeit verstehen bzw. wie wir sie heute verstehen. Das war vor zwei Jahren, als wir mit ein paar Eltern und Ehemaligen auf Fahrt gegangen sind. Mittlerweile hat unser „Eltern- und Ehemaligenlager“ eine, wenn auch junge, aber gefestigte Tradition.

So kam es, dass wir uns auch dieses Jahr wieder trafen um auf unserem Gelände an der Nienburger Straße ein gemeinsames Wochenende zu verbringen. Mit fast 30 Ehemaligen, Eltern und den dazu gehörigen aktiven haben wir am Samstagmorgen bei leichtem Gewitter unsere Zelte aufgebaut. Zum Glück haben wir uns von den Wolken und dem Wetterbericht nicht abschrecken lassen. Denn nach dem Mittag ging es bei Sonnenschein in die Stadt, die einige Aufgaben für uns parat hatte. So mussten die Gruppen ein paar fotografierte Gegenstände oder Mauerwerksausschnitte ect. in der Stadt wieder erkennen, oder sich der Celler Geschichte kundig machen.

Am Abend saßen wir am Lagerfeuer und haben das ein oder andere Lied gesungen.

Auch die angeordnete Nachtruhe für 22:30Uhr konnte einige nicht davon abhalten, bis früh um Zwei zusammen zu sitzen.

Am Sonntag nach dem Frühstück stand ein O-Spiel auf dem Programm, bei dem es darum ging, sich seine Zutaten und das daraus zu bereitende Mittagessen zu organisieren. Da hieß es dann Kochen auf offenem Feuer. Für einige sicherlich eine ganz neue Erfahrung.

Schnell war die Zeit vergangen und nun hieß es schon, die zum Glück trockenen Zelte wieder abzubauen.

Ich hoffe auch im nächsten Jahr, wieder viele Ehemalige und Eltern von unserem Angebot begeistern zu können.

Ein herzlichst Gut Jagd und Gut Pfad

Euer Thorsten

 

„Familientag“ der Stadt Celle vom Arbeitskreis Familienfreundliches Celle

Am 06. Mai 06 fand der Celler Familientag statt. Hierzu organisierte der AFC ein Fest am neuen Rathaus, an dem auch wir uns beteiligten.

Früh morgens um Acht trafen wir uns zum Aufbau, da wir uns doch einiges vorgenommen hatten. Wir wollten nicht nur einen Bratwurst- und Getränkestand aufbauen, sondern den Familien der Stadt Celle ein kleines Lagerleben präsentieren. 

Dass uns dies mit einigen Schwarzzelten und unserer Jurte geglückt ist bekamen wir schon auf der Feier von vielen Besuchern bestätigt. So konnten die Besucher bei uns nicht nur Bratwurst essen sondern auch einen Blick in eine eingerichtete Kothe werfen. Außerdem sorgte Jörn mit seiner Gitarre für musikalische Unterhaltung, was sogar eine kleine Besuchergruppe zum Mitsingen animierte.

Insgesamt muss man sagen, war es ein erfolgreicher Tag, nicht nur der 350 von Hänschen gegrillten Bratwürstchen wegen, vielmehr, weil wir durch unsere Teilnahme mal wieder die Möglichkeit hatten der Öffentlichkeit in diesem Fall insbesondere den Familien uns und unsere Jugendarbeit etwas näher zu bringen.

Ein Herzlichst Gut Jagd und Gut Pfad

wünscht euch Thorsten

Pyjama Party

Rechtzeitig zum Fasching haben wir am 24/25 Februar wieder unsere obligatorische

Party gefeiert. Wie im gewohnten Wechsel, zwischen Fasching und Pyjama-Party war dieses Jahr unsere Pyjama-Party an der Reihe. Um 17:00 Uhr trafen wir uns mit 15 Wölflingen schon in Pyjama gekleidet, um gleich mit ein paar Party-Spielen wie Stoptanzen oder Luftballontanz zu starten. Später gab es dann das von den Eltern gemeinsam vorbereitetes Buffet, welches von Nudelsalat, über Käsewürfel bis hin zu Wackelpudding und Brezel reichte.

Nachdem alle satt waren wurden einige ruhige Spiele gespielt, um in Ruhe zu verdauen.

Anschließend haben wir dann bis spät um 23:00 wild abgefeiert und sind dann mehr oder weniger müde ins Bett gefallen. Diejenigen die weniger müde in die Schlafsäcke gekrochen sind, haben später die Gelegenheit genutzt um sich über die Buffetreste her zu machen.

Den nächsten Tag haben wir dann fast ausschließlich damit verbracht das Heim zu reinigen.

Wir freuen uns schon auf die nächste Fahrt im Mai, dann wieder zusammen mit unseren Eltern und ehemaligen Pfadfindern.

Gut Jagd

Thorsten

 

Celler Pfadfinder eröffnen Fahrten-Saison 2006

Am Wochenende 04.03.-05.03.2006 haben die Celler BdP-Pfadfinder von der Ranger-Rover- Runde Fuchs und Biber ihre „Hajk Saison“ in Celle eröffnet.

Ein Hajk ist eine Wandertour über zwei oder mehr Tage, bei der bestimmte Aufgaben zu lösen sind. Diese Art der Wochenend-Gestaltung nennen die Pfadfinder auch „Auf Fahrt gehen!“ Man weiß morgens noch nicht, wo man sein Essen kochen, abends schlafen oder sich bei schlechtem Wetter unterstellen kann. Solch einen Hajk in einer Gruppe zu erleben, in der jeder jeden kennt und jeder versucht dem anderen zu helfen, ist eine Erfahrung, an die man noch als Erwachsener immer wieder zurückdenken muss.

Diesmal ging die Route von Suderburg nach Celle. Kurz nach 7.00 Uhr fuhr der Zug in Celle ab und um halb acht, konnten die Jungen und Mädchen in Suderburg ihre Tour starten. Über Hösseringen und Dalle liefen sie nach Scharnhorst. Der Zufall wollte es, dass sie ihr Nachtlager im Ort bei Landwirt Harke aufschlagen konnten. Am frühen Sonntagmorgen bedankte man sich beim Bauern für die Gastfreundschaft und schon ging es weiter über Höfer, Garßen, Bostel nach Altenhagen.

An diesem Hajk haben vor allem die älteren Pfadfinder (16-25 Jahre) des BdP-Stammes Altai Maral teilgenommen. Aber in den kommenden Wochen wird man auch unsere jüngeren Gruppen im Celler Land wieder wandern sehen.                      

Ulf Pohlmann

5 norwegische Pfadfinder in Celle...

... und eine Verlobung

Lisbeth und Ragner Eid, das Leiterehepaar unserer norwegischen Partnergruppe aus Tofte, waren mit ihren Kindern und Kenneth´s Freundin Hanne wieder einmal in Celle. Unbedingt wollten sie den in einem früheren gemeinsamen Lager auf unserem Heimgelände gepflanzten "Freundschaftsbaum" besuchen.

Und da alle fünf schon seit Jahren sehr gerne nach Celle kommen, wurde am Abend noch Verlobung gefeiert.

Kenneth steckte seiner Hanne, zum Zeichen der gemeinsamen Zukunft, in einer Celler Gaststätte den goldenen Ring an den Finger. Dieser wurde übrigens auch in der Celler Altstadt erworben.

 

Jung und Alt mit gleichem Ziel:

Wenn auch die Sommerfeste unseres Stammes kein Motto haben, so entwickelt sich doch jedes Jahr ein Thema aus dem, was geschieht, vorgetragen oder geboten wird. Ein Spruch, der uns eigentlich schon zum Halse raushängt, kam mir in diesem Jahr ganz spontan in den Sinn: „Einmal Pfadfinder immer Pfadfinder“. Neben all dem, was aus liebgewordener Tradition von den Besuchern unserer Sommerfeste geschätzt wird, also Spielbuden, Kuchenbüffet, Würstchenbude, Wettspiele, Dia-Show über Lager- und Fahrtenaktivitäten und Ehemaligenstammtisch, gibt es bei jedem Fest eine kleine Überraschung, wenn wieder einmal ein ehemaliges Mitglied unseres Stammes den Weg zurück gefunden hat. Fast fünfunddreißig Jahre ist es her, dass Charlotte Hachtmann das letzte Mal die aktiven Celler Pfadfinder besucht hatte. Heute kam sie gemeinsam mit ihrem Sohn Götz zu uns in die Nienburger Straße. Mit 87 und durch Krankheit schwer belastet war das für sie sicher nicht nur eine kurze Visite, um Spiel und Spaß der Pfadis zu erleben. Charlotte, die so viele Jahre an der Seite unseres ehemaligen Stammesführers Rüdiger unseren Stamm mitgeprägt hat, fühlt sich einfach nach wie vor unserer Idee und den Pfadfinderinnen und Pfadfindern verbunden. Dass sie beim Sommerfest immer noch ein paar Leute treffen konnte, die sich an ihre aktive Zeit erinnerten, hat ihr offensichtlich die größte Freude bereitet. Einer von denen, die sich auch jahrelang nicht haben sehen lassen, gesellte sich in diesem Jahr auch wieder zu uns: unser ehemaliger Stammesführer Helmut Havekost. Ausbildung, Beruf und Familie haben ihn nach Twistringen verschlagen, aber die alten Freunde und Erinnerungen haben ihn schließlich doch mal wieder nach Celle kommen lassen. Was er jetzt sah, bewegte ihn sofort dazu, einen Wiederaufnahme-Antrag in den Stamm und eine Beitrittserklärung in den Förderverein zu unterschreiben – willkommen zu Haus -.

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder des Stammes haben auch in diesem Jahr ihren Eltern, Freunden und Förderern wie immer von ihren Fahrten und Lagern berichtet. Dazu gab es in der imposanten Holzköhte eine tolle Dia-Show über das hinter uns liegende Bundeslager in Wolfsburg. Die Bilder können zum Teil auch auf  dieser Homepage betrachtet werden. Mein Eindruck war, die Celler hatten dort spannende Tage, viel Spaß und ein großes pfadfinderisches Erlebnis. Und gerade diese Erlebnisse waren es wohl auch, die so manche Eltern veranlassten, sich einmal mehr mit den Ideen der Pfadfinderei zu befassen und nachzufragen, was denn eigentlich hinter dieser Faszination ihrer Kinder steckt, und was immer wieder neue Generationen von ehrenamtlichen Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter dazu bewegt, seit nunmehr siebenundfünfzig Jahren bei uns in Celle Pfadfinderarbeit zu betreiben. Bei Kaffee und Kuchen, Bier und Bratwurst oder einfach in einer stillen Ecke im Heim habe ich in diesem Jahr mit vielen über dieses Thema diskutiert, während die, für die solche Reflektionen noch sehr fern liegen, ihren Spaß bei den von den Sippen und Rovern organisierten Spielbuden und Geschicklichkeitsspielen hatten. Also wieder eine rundum gelungene Sache.

Gruß und Gut Pfad Euer Gerd

In der versunkenen Stadt Vineta

Der Stamm Altai Maral im Bundeslager

Zusammen mit 5500 anderen Pfadis unseres Bundes und ihren ausländischen Gästen verbrachten 23 Mitglieder unseres Stammes spannende Tage im achten Bundeslager des BdP in Wolfsburg. Die Pfadfinder lebten zehn Tage lang in ihrer aus knapp 1000 Zelten bestehenden „Stadt“ mit eigenem Lager-Supermarkt, der Bundeskämmerei, eigener Post, eigener Zeitung, einem Reisebüro, einem Pfadfindermuseum, einer Amateurfunkstation, einem Himmelszelt, mehreren Cafes und acht Waschzelten mit insgesamt 352 Wasserhähnen (allerdings keinen warmen Duschen). Für die Infrastruktur waren rund 200 Helfer zu Fuß, mit dem Trecker und anderen Fahrzeugen im Einsatz. Einer von ihnen war Mücke aus Celle, der schon in mehreren Bundeslagern zuvor Verantwortung für die technische Infrastruktur hatte. Ein Job, der bei der Größe eines solchen Lagers richtig Knochenarbeit bedeutet, ihm aber, nach eigenen Angaben, richtig Spaß gemacht hat. Darüber hinaus wurde das vielfältige Programm mit sportlichen, musischen und handwerklichen Aktivitäten von ca. 250 Freiwilligen organisiert.

Die 800 ausländischen Gäste in 38 Gruppen aus 22 Nationen (Bulgarien, Dänemark, Gambia, Großbritannien, Irland, Kasachstan, Litauen, Luxemburg, Mazedonien, Neuseeland, Norwegen, Österreich, Polen, Rumänien, Russland, Sierra Leone, Schweden, Slowenien, Tschechische Republik, Türkei, Usbekistan) waren zu Gast bei Stämmen aus dem ganzen Bundesgebiet und stellten im Gegenzug das Leben ihrer Heimat bei der Eröffnungsfeier dar.

Die geheimnisvolle, der Sage nach versunkene Stadt Vineta war für zehn Tage in Wolfsburg mit vielen Stadtteilen - vom "Regierungsviertel" über die Hafenmeile bis zum Viertel der Spielleute – wieder „aufgetaucht“. Es wurde experimentiert, gespielt, gewerkt und sich musisch betätigt. Aber auch Exkursionen zu Fuß, mit dem Rad oder Kanu standen auf dem Programm. Das Zusammenleben in einer selbstverwalteten Gemeinde (hat etwas mit Gemeinschaft zu tun) und die damit verbundene soziale Verantwortung war sicher eine wertvolle Erfahrung auch für die Celler.

Dass gerade auch gegenseitiges Vertrauen und Zuverlässigkeit in einem solchen Lager ganz entscheidende Tugenden darstellen, zeigte sich am gemeinsamen Sichern der Lagerbauten gegen Wind und Wetter, das zum Teil mit Orkanböen und heftigen Regenfällen das Können unserer Pfadfinder auf eine harte Probe stellte. Das abschließende, übereinstimmende Urteil der Celler: Vineta war eine Reise wert und das Bundeslager 2005 war eine rundum gelungene Sache. Wir freuen uns schon auf 2009.

Von Stavanger nach Santiago de Compostela

Einmal alles hinter sich lassen. Einmal nicht die ausgetretenen Pfade beschreiten. Sich Frei zu machen von Fremdbestimmung durch andere und nicht zu wissen, was der nächste Tag bringen mag.  Dazu finden wohl nur die Wenigsten den Mut.

Bert Lamp hat diesen Mut. Sein Traum einmal mit dem Fahrrad quer durch Europa zu radeln sollte kein Traum bleiben. Vor etwas mehr als sechs Monaten trennte er sich von allen Dingen die unser Leben Sicherheit geben. Er kündigte seine Wohnung, beschränkte sein Hab und Gut auf all das was in einen Rucksack und in Satteltaschen passt, verließ seine Heimatstadt Stavanger in Norwegen und fuhr los. Sein Ziel: Santiago de Compostela in Spanien. Mit im Gepäck ein ordentliches Maß an Optimismus und das Vertrauen in die Freundschaft unter allen Pfadfinderinnen und Pfadfinder in der Welt. Denn keine „Luxus Reise“, die ihn von Hotel zu Hotel führen sollte, stand ihm bevor. Vielmehr vertraut er ganz darauf, während seiner Reise immer wieder auf Pfadfinder zu treffen, die ihn für ein oder zwei Nächte in ihren Häusern beherbergen würden. Mit diesem Vertrauen stand Bert nun auch vor meiner Tür. In der Hand ein Exemplar des Verzeichnisses aller Stämme im BdP. Etwas überrascht und misstrauisch darüber wen ich da in meine Küche einlud, erzählte er mir bei einer Tasse Tee von seiner Reise. Mein Misstrauen schwand mit jeder Minute die ich ihm interessiert zuhörte.  Im fließenden Englisch beantwortete er meine Fragen. Seine Unbekümmertheit und sein Vertrauen darauf, dass ihn sein Weg immer wieder zu hilfsbereiten Pfadfindern führen werde, beeindruckten mich zutiefst. Keine Frage also, dass ich seiner Bitte für einige Nächte in unserem Heim zu übernachten sofort nachkam.

Baff erstaunt zeigten wir uns alle, als Bert im Sippenraum eine Fernsehantenne und einen Flachbildschirm auspackte. Einen Fahrradreisenden zu treffen, der quer durch Europa radelte ist schon etwas Besonderes. Aber einen Fahrradreisenden mit Fernseher im Gepäck? Das hatten wir nicht erwartet. Als wäre es das Selbstverständlichste in der Welt, erklärte er den staunenden Pfadfindern um sich herum, dass er informiert sein wolle über das was vor sich geht. Nur das das digitale Fernsehen in Deutschland ihn wohl zwingen werde, technisch etwas aufzurüsten. Aha!

Sein nächstes Ziel heißt Nienburg und von dort in Richtung Rhein nach Köln. „Im Frühling bin ich in Santiago de Compostela, und wer weiß in 5 Jahren auf meinem Heimweg wieder in Celle“

Ich freue mich schon jetzt darauf!

 Thomas

 

 

 

 

 

Kothe + Feuer + Stockbrot = Spaß

Der Stamm auf dem Aktionstag des SJR

Einmal im Jahr lädt der Stadtjugendring Celle (SJR) zu seinem Aktionstag die Celler Bevölkerung ein, sich über die Jugendarbeit in der Stadt zu informieren. Für den Stamm einmal mehr eine willkommene Gelegenheit sich zu präsentieren. 

Unter den Bäumen des Französischen Gartens fand sich ein malerischer Platz zum Aufbau unserer Hochkothe, die auch in diesem Jahr zum Hauptanziehungspunkt für die kleinen Besucher wurde.

Angelockt vom prasselnden Lagerfeuer und dem Duft von frischgebackenem Stockbrot, blieb kaum ein Holzklotz lange unbesetzt. Heiß umkämpft waren die besten Plätze für das Brot in der Glut. Zeitweise kamen unsere Pfadfinder kaum nach, den frisch gemachten Hefeteig um die Stöcke zu wickeln.

Mit Begeisterung hielten die Kinder ihren Stock ins Feuer und diskutierten miteinander, wo das Brot denn wohl am Besten gelinge. Direkt im Feuer oder doch lieber in der Glut? Ganz Pfiffige  nutzen den Platz zwischen der Feuerschale und dem darunter liegenden Stein als Backofen.

Die Verfechter der Feuermethode verteidigten ihr „Schwarzbrot“ konsequent, als die leckere Variante des Stockbrotes. Doch ob schwarz oder braun, am Stock blieb meist nicht der kleinste Rest zurück.

Wurde der Rauch einmal zu „bissig“ hieß es eben „Augen zu und durch“. Zu verlockend war die Aussicht auf das selbstgebackene Brot. 

An unseren Infotafeln blieben Eltern und auch interessierte Jugendliche stehen, um sich über unsere Stammesarbeit zu informieren. Der von André gestaltete Stammesfleyer erwies sich dabei als ideales Werbemittel. In den Gesprächen zeigten sich einige Besucher überrascht, über die abwechslungsreiche und moderne Arbeit des BdP.

Gut Pfad Thomas

Sommer,Sonne,Spaß und “engagiertes Helfen”

Sommerfest 2004 beim Stamm Altai Maral

„Ich bin im Förderkreis! Du auch?“ war der Text auf einem  fröhlichen, orange-gelben Button, den sich die Mitglieder unseres Förderkreises beim diesjährigen Sommerfest  an die Brust geheftet hatten.

Anlass genug für viele unserer Gäste, die wieder an die Nienburger Straße gekommen waren, um mit uns den Sommer und damit die Hauptfahrtenzeit  gesellig abzuschließen, sich einmal genauer über den „Förderkreis Pfadfinderheim e.V.“ zu informieren.

Beim schon traditionellen „Super-Kuchenbüffet“, den vielen Spielständen, dem Ehemaligen-Stammtisch oder an der Bratwurstbude wurde diesmal auch diskutiert, wie weiterhin die Arbeit des BdP in Celle sinnvoll gefördert werden kann. Mit dem Erfolg, dass 7 neue Mitglieder ihre Beitrittserklärung am neuen Info-Stand des Förderkreises abgaben.

Aber Spiel, Spaß und die Eindrücke der hinter uns liegenden Fahrten, Lager und Aktivitäten standen natürlich auch in diesem Jahr im Mittelpunkt unseres beliebten Sommerfestes. In der gerade fertig gestellten, imposanten Holzköhte konnte man sich Bilder sowohl über die Bauarbeiten an diesem Projekt wie auch über die gelungene Sommerfahrt nach Italien anschauen.

Draußen versuchten derweil einige Eltern ihre Kinder mit großer Mühe auf einer Holzpalette durch den Sand zu ziehen; oder sie bewunderten ihre Sprösslinge bei den verschiedensten Geschicklichkeits- und Wurf-Spielen. Wenn sie nicht gerade bei einem Glas Celler Bieres und einer Bratwurst einfach das herrliche Sommer-Sonnen-Wetter genossen.

Doch einfach nur faul sein, durften die Besucher in diesem Jahr auch nicht. Bei zwei gemeinsamen Spielen zwischen Erwachsenen und Kindern gab es gerade für die Erwachsenen kleine Überraschungen. In einer Reihe,  mehr oder wenig zufällig, aufgestellt auf einem Balken, musste man sich schließlich der Größe nach sortieren, indem man jeweils geschickt den Platz mit seinem Nachbarn tauschte, ohne natürlich vom Balken zu fallen, bis endlich der Größte vorn und der Kleinste hinten stand.

Mit viel Gelächter stellte man fest, dass doch der ein oder andere Bauch im Weg oder die Fähigkeit zum Größenschätzen nicht mehr vorhanden war. Auch als die Kinder Ehemalige und Eltern nach ihrem Alter sortieren sollten, gab es für manche die Ernüchterung, doch älter zu wirken als man sich selber fühlte.

Alles in allem war auch unser Sommerfest 2004 wieder ein gelungenes und fröhliches Beisammensein der Eltern, Ehemaligen und Förderer mit den aktiven Pfadfindern des Stammes Altai Maral. Wir freuen uns schon wieder aufs nächste Jahr.

Gut Pfad Gerd

 

Altai Maral Celle in Castellaro

Wir Celler Pfadfinder vom BdP haben unsere diesjährige Großfahrt vom 14.07. bis zum 27.07. nach Italien unternommen!

Das Ziel der Fahrt war ein kleines Bergdorf namens Castellaro. Dieser Ort liegt etwa 15 km östlich von San Remo direkt am Mittelmeer in der Region Ligurien. Wie das so üblich ist in den kleinen Ligurischen Dörfern, gib es in Castellaro viele enge verschachtelte Gassen, viele Kirchen oder Kapellen und natürlich eine sehr eingeschworene Dorfgemeinschaft. Wir konnten in einem alten Kindergarten dort im Ort unser Lager aufschlagen.

Wir waren ganz froh, dass wir nicht wie üblich mit unseren Schwarzzelten unterwegs waren sondern uns in der prallen Mittagssonne in die kühlenden Mauern zurückziehen konnten. Unter anderem konnten wir dieses einem unsere Altpfadfinder verdanken. Dieser ist schon seit längerem Ortskundig, kennt die Sitten, Bräuche und natürlich auch die Leute. Dies war ein großer Vorteil, da wir uns so schneller auf die italienischen Sitten einstellen konnten und so überall freundlich aufgenommen wurden.

Nachdem wir am Sonntag in der Kirche gesehen worden sind und die „Pfadfinder aus Deutschland“ sogar in der Predig erwähnt wurden, waren wir bei allen Einwohnern des Dorfes bekannt.

Natürlich haben wir einige Exkursionen unternommen, unter anderem nach San Remo wo samstags immer ein „Basar“ stattfindet. Dies war natürlich die Gelegenheit das Taschengeld unter die Leute zu bringen!

Natürlich gehört zu den Pfadfindern nicht nur ein Stadtrundgang, sondern auch ein „Haik“ (Tour) durch die Berge, zusammen mit Heuschrecken und Schlangen und Übernachtung unter freiem Himmel. An einem anderen Tag besuchten wir die Grotten von Toirano.

Diese liegen in der Nähe von Albenga, auch direkt am Mittelmeer. Nicht nur Stalagmiten und Stalaktiten gab es hier zu bewundern, man zeigt uns prähistorische Spuren von Höhlenmenschen und versteinerte Skelette von Bären, die dort in der Höhle gehaust hatten. Natürlich gab es ausreichend Möglichkeiten, sich am Strand in der Sonne zu aalen.

Nach solchen Ereignisreichen Tagen haben wir es dann alle genossen, uns abends in der „Dorfkneipe“ noch mal mit ein paar Leuten zu treffen. Denn nach Sonnenuntergang, ist das der Treffpunkt für das gesamte Dorf.

Die älteren Sitzen mit ihrem Glas Vino da und beobachten die Kinder beim spielen auf der Placa. Das Wochenende ist dort immer ein High Light! Denn nur dann kommt der Pizzabäcker aus dem Tal und heizt den alten Steinofen an. Als Gast kann man dann bewundern, wie die Pizza ganz frisch zubereitet wird und dann traditionell im Steinofen gebacken wird.

Nachdem wir so viel dort erleben konnten und von jeder Seite nur positive Rückmeldungen bekamen, viel uns der Abschied am 27. sehr schwer. Morgens um 4.Uhr war schon Wecken, doch nach einer langen Reise waren alle froh als in Hamburg bekannte Gesichter empfingen.

Das war das erste Mal, aber sicher nicht das letzte Mal, das wir in Italien waren.

 Gut Pfad Ulf

   

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